Wild Wings: Gelingt der Sprung unter die Top Vier?

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Bremerhaven und Weißwasser heißen die Gegner der Schwenninger Wild Wings am

kommenden Wochenende. Scheinbar leichte Gegner, da beide Teams Aufsteiger sind.

Dagegen bremst Coach Mike Bullard die Erwartungen: „Beide haben bisher

gezeigt, dass sie ein gewichtiges Wort um die Playoff-Plätze mitreden

können. Das werden zwei ganz enge und intensive Spiele.“



In der Tat stehen Bremerhaven und die Lausitzer Füchse in der Tabelle mit

nur einem respektive zwei Punkten in der Tabelle direkt hinter den Wild

Wings. Da aber auch der Tabellenerste Freiburg lediglich drei Punkte vor den

Schwenningern liegen, kann es an diesem Wochenende entweder ganz nach oben

gehen, oder – im schlimmsten Fall – sogar auf Platz Neun. Daran denkt

„Bully“ allerdings gar nicht. „Ich will immer gewinnen und mit so einer

Leistung wie in Regensburg haben wir auch die Chance dazu.“



Verzichten muss Mike Bullard weiterhin auf Verteidiger Thomas Gaus. Zwar hat

das Schwenninger Eigengewächs bereits wieder mit dem Eistraining angefangen,

an einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken. „Wir wollen erst einmal

abwarten, bis das Knie wieder 100 Prozent belastbar ist“, sagte

Spielerobmann Hans-Peter Valentin. „Wir gehen kein Risiko einer erneuten

Verletzung ein.“



Der Freitagsgegner (Spielbeginn 20 Uhr) Bremerhaven setzt vor allem auf eine

kompakte und sehr schnelle Spielweise mit jungen und hungrigen Spielern. So

verpflichteten die Norddeutschen Bastian Steingroß, der in der abgelaufenen

Saison einige Spiele für die Wild Wings absolvierte. Stars der Mannschaft

von Trainer Peter Draisaitl sind sicherlich die beiden Stürmer Jean-Francois

Caudron sowie der frühere Freiburger Daniel Del Monte. „Aber auch sonst

verfügt Bremerhaven über gefährlich Stürmer“, weiß Mike Bullard. Seine

Mannschaft habe keinen Grund den Gegner zu unterschätzen. „Und das werden

sie auch nicht, denn meine Jungs wissen um die Chance, sich vorne

festzusetzen.“



Die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven haben sich bereits am heutigen

Donnerstag auf den Weg nach Schwenningen gemacht und werden am Freitagmorgen

noch eine kurze Trainingseinheit absolvieren. Verzichten müssen die

Norddeutschen auf die Verteidiger Jim Baxter, Danny Pyka und Vitalij Blank.

Am Sonntag steht den Wild Wings eine lange Fahrt zu einem ernst zu nehmenden

Gegner auf dem Plan. Es geht nach langer Zeit wieder einmal nach Weißwasser

zu den Lausitzer Füchsen. „Das wird ebenfalls ein sehr schweres Spiel“,

sagte Mike Bullard. Sieben der bislang 13 Punkte holte der ehemalige

DDR-Meister auf eigenem Eis. Aber dennoch will der SERC auch dort punkten.

„Wir wollen unbedingt weiter nach oben. Also müssen wir auch dort Punkte

holen.“ Herausragend bei den Ostdeutschen agieren momentan die beiden

ausländischen Stürmer Martin Sekera (12 Punkte) , Mattias Wikström (10)

sowie der Verteidiger Mats Lindmark.



Dass die Wild Wings dieses Spiel sehr ernst nehmen zeigt, dass das Team sich

bereits am Samstag Mittag auf den Weg nach Sachsen machen wird. Nach einer

Übernachtung in Dresden geht es dann am nächsten Tag nach Weißwasser.

Valentin:"Natürlich ist das ein gewisser finanzieller Aufwand. Wir

wollen aber die 3

Punkte mit nach Hause bringen und da bringt es nichts, nach 12 Stunden

Busfahrt

auf die Eisfläche zu gehen".


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