Wild Wings erteilen Eisbären eine Lektion

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Langsam aber sicher scheinen die Jungs von Trainer Mike Bullard in Play-Off-Form zu kommen. Das harte Training der letzten Wochen macht sich langsam bezahlt, an diesem Wochenende konnten erste Früchte geerntet werden. Dies sehr zur Freude der knapp 2700 Zuschauer, die für die zuletzt spielerisch eher mageren Heimbegegnungen reichlich entschädigt wurden. Mike Bullard:"Eigentlich haben wir gar nichts anders gemacht als zuletzt. Aber man sieht, zu was die Mannschaft fähig ist, wenn die Tore geschossen werden." Für Eisbären-Trainer Erich Kühnhackl war die gebotene Leistung seiner Eisbären natürlich ein Schlag ins Gesicht. Während sich die Schwaben den Frust der letzten Wochen von der Seele spielten, ist bei den Regensburgern nach den letzten Auswärtsniederlagen etwas Ernüchterung eingekehrt. So konnten die SERC Wild Wings gestern Abend eindrucksvoll den Anspruch auf den 3. Tabellenrang anmelden.

Die ersten Minuten des 1. Drittels gehörten einem Mann: Steve Junker. Bereits zu Beginn machten die Wild Wings mächtig Druck, setzten den starken Mark Cavallin unter Dauerbeschuss. Bereits in der 3. Spielminute war es dann soweit. Der überragende Junker schoss innerhalb von 12 Sekunden seine Tore Nummer 14 und 15 für sein Team. Doch die Doppelstädter zogen sich nicht zurück, sondern zeigten weiterhin, dass sie auch Tore schießen können. In der 5. Spielminute erzielte Junker in eigener Unterzahl die bereits vorentscheidende 3:0 Führung nach toller Vorarbeit durch Sana Hassan. Eishockey-Ikone Kühnhackl nahm eine Auszeit, um seinen Burschen den Kopf zu waschen. Dies zeigte Wirkung, die Eisbären hielten mit Kampf dagegen, ohne aber selber den überragend haltenden Torhüter Haas überwinden zu können. Weitere Tore für die Wild Wings waren jetzt nicht mehr möglich, die Regensburger hielten dagegen, um sich eine Blamage zu ersparen.

Doch das zweite Drittel bescherte den Zuschauern "wilde Schwäne", die an diesem Abend noch lange nicht genug hatten und ihren treuen Fans etwas bieten wollten. Das zuletzt stark in die Kritik geratene Überzahlspiel der Bullard-Truppe entwickelte sich im zweiten Drittel zum Prunkstück. In der 26. Minute traf Altmeister Wally Schreiber nach Vorarbeit durch Dusan Frosch und Brad Bergen, in der 30. Minute durfte sich in eigener Überzahl der wieder genesene Dustin Whitecotton in der ewigen Torschützenliste des SERC verewigen und auch Gregor Thoma wollte seinen Sturmkollegen in nichts nachstehen und erzielte in der 37. Minute seinen 7. Saisontreffer für seine Farben. Jetzt konnte einem der Eisbären-Torhühter, Mark Cavallin, inzwischen leid tun, der tapfer zwischen seinen Pfosten ausharrte und sich nicht auswechseln ließ. Als Ian MacNeil nach herrlichem Alleingang das 8:0 erzielte, als beide Mannschaften je 4 Feldspieler auf dem Eis hatten, war ein wunderbarer Eishockeyabend perfekt, bevor das dritte Drittel überhaupt begonnen hatte.

Das dritte Drittel wurde für die SERC Wild Wings zur Übungseinheit, der weitgehend unterbeschäftigte Hugo Haas machte das Tor für Thomas Ower frei, der somit weitere Spielpraxis sammeln konnte. Trainer Bullard gab jetzt der vierten Sturmformation mehr Eiszeit, um auch hier für die notwendige Praxis zu sorgen. So konnten die Eisbären noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, Top-Torjäger Jason Miller erzielte in der 43. Minute den Ehrenteffer in einer 5:3-Überzahlsituation. Marian Bazany gelang kurz vor Schluss das 2:8 aus Sicht der Eisbären, was den schwachen Eindruck, den die Regensburger an diesem Abend hinterlassen hatten, aber nicht mehr verbessern konnte. Als David Cespiva seine tolle Leistung mit seinem 2. Saisontreffer für die Wild Wings krönnte, war ein toller Eishockeyabend perfekt.

Fazit: Die letzten 6 Spiele der Vorrunde wollen die SERC Wild Wings nochmals angreifen, um doch noch den begehrten dritten Tabellenrang zu erreichen. Mit der Leistung des vergangenen Wochenendes können die Verantwortlichen des SERC hoch zufrieden sein, gegen den Tabellenführer und den Tabellendritten wurden 4 Punkte erzielt, 12 Tore geschossen. Acht verschiedene Torschützen konnten sich beim Spiel gegen Regensburg in der Statistik verewigen, ein überragender Dusan Frosch konnte gleich 4 Assistpunkte erzielen.


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