Wild Wings: Endlich wieder ein Sieg - Thomas Gaus bricht sich die Hand

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Nach fünf Spielen ohne Sieg fuhren die Wild Wings bei den Blue Devils Weiden wieder drei Punkte ein. Mann des Tages war Dustin Whitecotton, der in der letzten Saison noch für die Blue Devils auflief. Der Kanadier verbuchte gegen sein ehemaliges Team fünf Assists und bewies damit wieder einmal seinen hohen Stellenwert für das Team von Trainer Mike Bullard. Sehr gut aufgelegt war auch Karsten Schulz. Der gebürtige Schwenninger erzielte neben einem Assist seine Saisontore zwei und drei und legte damit den Grundstein für den ungefährdeten Erfolg. Auf die gleiche Ausbeute kamen Verteidiger Ben Storey und auch Dusan Frosch erzielte drei Punkte (zwei Assists, ein Tor). Das Lob gebührt aber dem gesamten Team, welches nach der Heimniederlage gegen Crimmitschau nicht wieder zu erkennen war. Nach vielen Einzelgesprächen am Samstag scheint sich die Mannschaft jetzt selber aus dem Tief herausziehen zu wollen. Das ist den Jungs aus der Neckarstadt gestern Abend eindrucksvoll gelungen.



Die Schwenninger hatten einen Auftakt nach Maß und gingen bereits in der siebten Spielminute durch einen Überzahltreffer 1:0 in Führung. Torschütze war der in den letzten Spielen überragende Ben Storey, der nun gemeinsam mit Eric Long von den Bietigheim Steelers die meisten Tore als Verteidiger erzielen konnte. Zum Entsetzen des Großteils der 1402 Zuschauer netzte Karsten Schulz keine vier Minuten später zum 2:0 ein. Dieses Tor war Gold wert, denn bereits zu diesem Zeitpunkt war der Widerstand der Weidener gebrochen.



Auch im zweiten Drittel ging es nur in eine Richtung: Gerade mal 54 Sekunden waren gespielt und der Puck zappelte wieder hinter Weidens Torwart Lukas Lang im Netz. Und wieder war es Karsten Schulz, der sich über sein zweites Tor an diesem Abend freuen konnte. Noch vor der Pause zum letzten Abschnitt erhöhten Gregor Thoma mit seinem sechsten sowie die beiden Verteidiger Ben Storey (bereits sein 13. Treffer) und Daniel Nowak mit seinem dritten Torerfolg in der laufenden Runde auf 6:0 für die Gäste. Jetzt mussten die Blue Devils aufpassen, nicht vollständig unter die Räder zu kommen. Die Zuschauer quittierten diese Leistung mit einem lauten Pfeiffkonzert. Lukas Lang, der an diesem Abend nicht zu beneiden war und dieses Spiel unter der Rubrik "Lehrstunde" in seinem Karriereordner abheften dürfte, machte den Kasten für Ersatzgoalie Haider frei.



Die Schwenninger schalteten im dritten Drittel deutlich zurück und so kamen die Gastgeber wieder etwas besser ins Spiel, wollten sich auch nicht komplett vorführen lassen. So erzielte der torgefährliche Verteidiger der Weidener, Daniel Ström das 1:6 nach glänzender Vorarbeit durch J.F. Boutin (45. Min.). Auch der SERC wechselte nun den Torhüter, Ex-Weidener Thomas Ower bekam seine wohlverdiente Eiszeit. Kaum war der junge Torwart im Spiel, nutze Weiden zwei Mal das Überzahlspiel durch Samuel St. Pierre und verkürzten auf 3:6 (50. und 52. Minute). Als dann auch noch Piskor auch noch eine Großchance hatte, war es für die Wild Wings an der Zeit, das Gaspedal nochmals durchzutreten und das Spiel endgültig zu entscheiden. Mit einem eiskalt ausgeführten Konter krönte Dusan Frosch seine tolle Leistung an diesem Abend und ließ in der 54. Minute Goalie Haider mit einem lehrbuchreifen Handgelenkschuss keine Chance. Nach diesem siebten Tor der schwäbischen Doppelstädter war das Spiel endgültig gelaufen, Trainer Bullard konnte sich entspannt zurücklehnen.



Fazit: Sieben Tore in einem Spiel erzielten die Wild Wings noch nie in der laufenden Saison. Wenn man bedenkt, dass mit Alexander Moger und den beiden Topscorern Wally Schreiber und Ian MacNeil gleich drei absolute Leistungsträger ausfielen, zudem drei der besten fünf Scorer der Schwenninger, ist die Leistung noch höher einzuschätzen, auch wenn Weiden nicht an die zwei Tage zuvor erbrachte Leistung gegen Straubing anknüpfen konnte. Dies kann aber auch als Indiz für eine starke Schwenninger Leistung gelten. Inwieweit sich die Jungs von Trainer Mike Bullard damit aus der Krise geschossen haben, wird das nächste Wochenende zeigen. Die Leistungskurve zeigt aber deutlich nach oben. Mit der Rückkehr von Wally Schreiber und Ian MacNeil dürften die Chancen für das nächste Wochenende stark steigen, nach langer Zeit wieder ein 6-Punkte-Wochenende feiern zu können.



Wehrmutstropfen: Verteidiger Thomas Gaus, der sich erst wieder von seiner Knieverletzung erholt hat, hat sich in Weiden nach einem Check an der Bande das Handgelenk gebrochen. Damit fällt er für unbestimmte Zeit aus. Die Verletzungssorgen bleiben den Verantwortlichen des SERC trotz des Gewinns dieses Spiels also erhalten.

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