Wild Wings: Derby-Niederlage gegen Bietigheim

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Die Ausfälle von Brad Rooney, Sandy Moger und Oliver Hackert konnten die Schwenninger Wild Wings nicht kompensieren. Vor 2698 Zuschauern unterlagen sie im Derby gegen die Bietigheim Steelers mit 3:5.

Bereits im ersten Drittel wurde den Zuschauern viel geboten. Gleich in der ersten Minute Schrecksekunde für die Steelers: Darren Ritchie verletzte sich so schwer am Fuß, dass er vom Eis getragen werden musste. Danach gab es dann »Riverhockey« vom Feinsten. Erst scheiterte Rainer Oder mit seinem Schuss an Scott Fankhouser, im direkten vergaben die Steelers einen 3:1-Konter und wiederum im direkten Gegenzug traf Wally Schreiber nur den Außenpfosten. Danach war das Spiel dann geprägt von vielen kleinen Nickligkeiten auf beiden Seiten, die Schiedsrichter Thomas Frenzel aber allesamt ungeahndet ließ. Dieses Nichteingreifen brachte dann die Härte ins Spiel, die ihren Höhepunkt dann in einem Handgemenge am Ende des ersten Drittels ihren vorläufigen Höhepunkt fanden. Eishockey gespielt wurde aber auch und da waren die Wild Wings die klar bessere Mannschaft und erarbeiteten sich viele Chancen. Und zwei Mal trafen sie dann auch ins Tor, beide Male in numerischer Überlegenheit. In der 12. Minute erzielte Wally Schreiber nach schöner Kombination über Danny Nowak und Jason Miller die verdiente 1:0-Führung. Und in der 19. Minute legte der SERC nach. Gregor Thoma fälschte erst den Schuss von Danny Nowak ab und verwandelte danach den hohen Abpraller »volley« zum 2:0 ins Netz.



Im zweiten Drittel drehten die Steelers dann die Begegnung. Dieses Mal waren sie es, die in Überzahl zum Erfolg kamen. In der 24. Minute war eine Strafe angezeigt und mit sechs Feldspielern schaffte Bietigheim das 2:1 durch Peter Gulda. Ebenfalls im Powerplay traf Andrej Kovalev zum 2:2-Ausgleich. Und nur vier Minuten später war es erneut Kovalev, der seine Farben das erste Mal in Führung schoss. Allerdings war diesem Tor ein Foul an Schwenningens Verteidiger Eric Long im Angriffsdrittel voraus gegangen, das der Schiedsrichter nicht ahndete. So fehlte natürlich ein Abwehrspieler hinten und Bietigheim hatte keine Mühe, den Puck am chancenlosen Marko Suvelo vorbei einzunetzen. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften auf eher niedrigem Niveau, allerdings mit leichten Feldvorteilen für die Gäste. In der 38. Minute hatten die Wild Wings Glück, dass der Schuss von Calvin Elfring nur den Pfosten traf. Kurz vor der Drittelpause erzielten die Steelers dann sogar noch das 2:4, Kovalev passte auf Brezina und der traf aus kurzer Entfernung.



In der 46. Minute gab es dann das nächste Gemenge. Eric Long blutete am Mund und konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Offenbar hatte er einen Bietigheimer Stock ins Gesicht bekommen. Für die anschließende Keilerei mussten Robert Brezina, Calvin Elfring, Eric Long und Steve Rymsha vom Eis. In der gleichen Minute (46.) musste dann auch noch Andrej Kovalev vom Eis und in diesem Überzahlspiel erzielten die Wild Wings den 3:4-Anschlusstreffer, Jens Stramkowski traf auf Zuspiel von Jason Miller und Wally Schreiber. Noch war also genug Zeit und die Wild Wings drängten nun auf den Ausgleich. In der 51. Minute gab es dann im Powerplay die Möglichkeit. Sana Hassan und Andrej Kovalev mussten raus und Schiedsrichter Frenzel stellte Kovalev nach dem Verursacherprinzip für 2+2 Minuten vom Eis. Doch konnten die Wild Wings daraus kein Kapital schlagen, es blieb beim Ein-Tore-Rückstand. Zumindest bis zur 54. Minute. Jetzt spielten nämlich die Steelers in Überzahl und Craig Teeple nutzte dies zum vorentscheidenden 3:5. Zwar bemühten sich die Wild Wings weiter nach (jetzt schwindenden) Kräften, doch die Steelers »verwalteten« ihren Vorsprung nun sicher und brachten den Sieg über die Zeit. (serc.de)