Wild Wings: Bremerhaven dreht Serie - 3:4 Heimniederlage am Sonntag

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Lesedauer: ca. 3 Minuten

Kein gutes Ergebnis hatte das dritte Playoff-Spiel der Wild Wings

am

gestrigen Abend. Die Fishtown Penguins entführten mit 4:3 den Sieg an

die

Nordseeküste und breakten damit den Heimvorteil der Schwenninger.


Dabei

begann alles so verheißungsvoll: 4007 Zuschauer, tolle Stimmung

und ein ganz

starker Auftakt der Blau-Weißen. In der sechsten Minute

lochte Steve Junker

nach Klassezuspiel von Bradley Bergen zum 1:0 ein.

Und Schwenningen blieb

weiter dran, drängt die Bremerhavener in deren

Drittel. Allerdings passierte

genau das, was schon öfters der Fall war:

Die Wild Wings vergaßen das

Toreschießen. Wie das geht, zeigten die

Gäste. Konter mit Del Monte, der

trifft den Puck nicht richtig und so

flog die Hartgummischeibe auf einer

ungewöhnlichen Flugbahn über die

Fanghand von Rostislav Haas zum Ausgleich

ins Netz. Und in der 16.

Minute noch eine kalte Dusche für die Wild Wings.

Ben Storey saß auf der

Strafbank, Rich Bronilla zog einfach einmal ab und

der Puck flog durch

Freund und Feind hinweg ins Tor.


Nach dem Wechsel

gleich ein Paukenschlag mit dem 3:1 der Gäste durch

Kraft, wobei das Tor von

Rostislav Haas bereits verschoben war.

Schiedsrichter Schimm gab den Treffer

aber dennoch. Allerdings konnten

die Schwenninger quasi im Gegenzug durch

Karsten Schulz nach Pass von

Dusan Frosch wieder verkürzen. Die Schwaben

gaben nun richtig Gas, aber

es fehlte entweder der letzte konsequente

Torschuss oder der kleine

Gästetorwart Greg Gardner, sicher der beste

Torwart der Liga, war zur

Stelle. Schwenningen stürmte zwar, blieb aber

bisweilen ungeschickt in

der hervorragend gestaffelten Abwehr der Gäste

hängen. So kam es wie so

oft. Drei Minuten vor Ende erhöhte Del Monte auf

2:4. Auch dieser

Treffer war zumindest diskussionswürdig, da während einer

gegen

Schwenningen angezeigte Strafe Rostislav Haas und mindestens zwei


weitere Wild Wings den Puck berührt hatten.


Im dritten Drittel gaben

die Schwaben nochmals Vollgas und spielten sich

Chance um Chance heraus,

allerdings ohne das nötige Kapital daraus zu

schlagen. Sieben Minuten Vor

Ende der Partie passte der starke Pasco auf

Frosch und der verkürzte

nochmals. Mehr war leider nicht drin und der

Gästesieg war zwar

schmeichelhaft, wie auch REV-Coach Peter Draisaitl

nach dem Spiel bemerkte

(„Wir hatten sehr viel Glück“), aber eben Fakt.

Pikant aus Schwenninger

Sicht: Im letzten Drittel ließ Mike Bullard

einige Stammspieler auf der Bank

und brachte mit Thomas Richter, Markus

Zappe, Markus Koch und Benjamin

Wildgruber die „jungen Wilden“. Sie

hatten einigen Anteil, das Mike Bullard

nach dem Spiel das dritte

Drittel als „bestes Drittel der bisherigen

Playoffserie“ sprach.


Fazit: Bremerhaven hat die Wild Wings mit einigem

Dusel gebreakt und

sind nun im Vorteil. Um das Halbfinale zu erreichen, muss

aus

Schwenninger Sicht nun unbedingt ein Auswärtssieg her. Egal wie. Mike


Bullard zeigte gestern deutlich, was er von seinen Jungs verlangt.


Einsatz, Kampf, Leidenschaft. Doch selbst das wird nicht ausreichen,


wenn der Abschluss nicht besser wird. Chancenmäßig hätte das Spiel


gestern sicher locker für die Schwenninger ausgehe müssen. Die letzte


Konsequenz im Abschluss muss bereits beim morgigen Auswärtsspiel in


Bremerhaven gefunden und umgesetzt werden.


Wer morgen noch nach

Bremerhaven will, kann sich noch bei den SERC

Travel Wings anmelden! Bei

Holger Scharn unter Telefon 0162 954 1518

können sich Interessierte heute

noch Ihren Platz reservieren. Abfahrt

ist um 8 Uhr am

Bauchenbergstadion.


Das nächste Heimspiel der Wild Wings findet am

Gründonnerstag um 20 Uhr

statt! Karten sind wie immer am Ticketbüro zu

kaufen.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch 14:30 - 18:30 Uhr. Am


Donnerstag ab 15 Uhr.


Tore:

1:0 (05:53) Steve Junker 5:4

1:1 (09:27) Daniel Del Monte

1:2 (15:43) Rich Bronilla

1:3 (33:20) Stephan

Kraft

2:3 (34:10) Karsten Schulz

2:4 (37:05)

Daniel Del Monte 6:5

3:4 (52:15) Dusan Frosch

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