Wieder Förderlizenzen und Freundschaftsspiele mit der DEL8:4-Entscheidung der ESBG-Clubs:

(Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)(Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Die Förderlizenzregelung, mit der junge deutsche Spieler die Möglichkeit bekommen sollen, sowohl in DEL, als auch in der 2. Bundesliga Spielpraxis zu sammeln und damit ihre Entwicklung zu fördern, ist an enge, übersichtliche Kriterien gekoppelt: So sollen pro Club maximal fünf Förderlizenzen vergeben werden und zwar ausnahmslos an nur einen festen Kooperationspartner in der DEL. Stammverein des Spielers muss der ESBG-Club sein. Und es sind lediglich Doppel-, keine Mehrfachlizenzen eines Spielers, zum Beispiel zusätzlich mit einem Oberligaclub, möglich. Nun ist die DEL am Zug, dieses Angebot einer praktischen Annäherung anzunehmen.

Die Starbulls Rosenheim haben bekanntermaßen grundsätzliche Bedenken gegen Förderlizenzregelungen aus dem Blickwinkel möglicher Wettbewerbsverzerrungen. „Die jetzt gefundene Lösung nur eines fixen Kooperationspartners für Förderlizenzen in der DEL, der Limitierung auf fünf Spieler und der Stammvereinsbedingung beim ESBG-Club enthebt unsere Bedenken, öffnet das Verhältnis zur DEL und kommt der Nachwuchsförderung in Deutschland zugute“, beschreibt Starbulls-Vorstand Wilhelm Graue die Vorzüge der gefundenen Regelung.

Andere Clubs, die gegen die gefundene Lösung gestimmt haben, hätten lieber zuvor eine beidseitige Annäherung von DEL und ESBG gesehen, beugen sich nun aber dem Mehrheitsbeschluss, ohne diesen selbst auszufüllen. So sagt beispielsweise Volker Schnabel, Geschäftsführer der Bietigheim Steelers: „Wir werden die Förderlizenzmöglichkeiten bis zu einer Regelung von Auf- und Abstieg zwischen DEL und ESBG selbst nicht wahrnehmen, halten die gefundene Lösung aber für praktikabel und werden uns dem Mehrheitsbeschluss deshalb beugen.“ Immerhin war Bietigheim seinerzeit ein Befürworter der von der DEL angebotenen Relegationsregelung für einen Auf- und Abstieg, „um damit wenigstens einen Fuß in der Tür zu haben“.

In einer anderen Frage verschließt sich ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger jedoch weiterhin der gegebenen Problematik: Obwohl die Oberliga West jüngst für Deutschen Eishockey-Bund und verantwortliche Landesverbände die Haltung bekräftigte, ohne gültige Kooperationsvereinbarung mit der ESBG keinen Aufsteiger aus der Oberliga freizugeben, sieht Jäger auf Nachfrage keinerlei Probleme: „Allein das Lizenzierungsverfahren der ESBG bestimmt den Aufsteiger in die 2. Bundesliga.“  - Man darf also in dieser Frage gespannt bleiben.


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