Wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn Regensburg

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Endlich wieder Eishockey! Nach dem wegen des Deutschland-Cups spielfreien Wochenende war endlich wieder Eiszeit in Schwenningen. Und die Wild Wings kamen gut aus der Pause und vor 2947 Zuschauern zu einem hart erkämpften aber nicht unverdienten 6:5-Sieg.

Den Wild Wings merkte man bereits im ersten Drittel an, dass sie in der Deutschland-Cup-Pause an der Defensive gearbeitet hatten. Im Gegensatz zu den Spielen vor der wohl verdienten Pause spielte der SERC hinten deutlich kompakter und Rückkehrer Stefan Person verteidigte zusammen mit Eric Long. Aus dieser sicheren Defensive mit schnellen Kontern für Gefahr sorgen war die Devise der Wild Wings, doch viele Strafzeiten und eine ebenfalls gut stehende Eisbären-Abwehr sorgten dafür, dass die Bullard-Truppe zu wenigen Chancen konnten. Die Eisbären hatten ihre besten Gelegenheiten in nummerischer Überzahl, die dickste in der 17., als Sven Gerike am Pfosten scheiterte. Bereits in der 16. Minute durften aber die Wild Wings jubeln, ebenfalls im Powerplay. Und nicht nur dem Torschützen Brad Rooney plumpste ein großer Felsbrocken vom Herz, als er endlich sein zweites Saisontor erzielte. Die ganze Mannschaft sprang auf und beglückwünschte den kleinen Kanadier, dem mit diesem Tor jetzt hoffentlich endlich der sprichwörtliche Knoten geplatzt ist.

Waren Tore im ersten Drittel noch eher Mangelware, so fielen diese im zweiten Spielabschnitt dann wie am Fließband. In der 23. Minute konnte Felix Schneider ausgleichen, danach waren dann wieder die Wild Wings an der Reihe. In der 24. Minute die erneute Schwenninger Führung. Nach klasse Vorarbeit von Brad Rooney hatte Steve Rymsha keine Mühe, zum 2:1 einzuschieben. Danach rettete Mark Cavallin gegen Wally Schreiber und Benjamin Wildgruber. In der 28. Minute verhinderte Marko Suvelo mit einem „Big Save“ den Ausgleich und im Gegenzug erhöhten die Wild Wings den Vorsprung auf 3:1. Dieses Mal war es Wally Schreiber, der Cavallin ausspielte, so dass Jason Miller nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Doch anstatt nun mit dem Zwei-Tore-Vorsprung Sicherheit ins Spiel zu bekommen mutierte die Abwehr der stolzen Schwäne zum Hühnerhaufen und so kamen die Eisbären erst zum Anschluss durch Markus Rohde (34.) und in der 37. Minute gar zum Anschluss durch Daniel Körber.

Und das muntere Tore schießen ging auch im letzten Drittel weiter. In der 41. Minute musste Sandy Moger auf die Strafbank. Doch erst nutzten die Wild Wings die Unterzahl zu ihren Gunsten, ein Break über Jens Stramkowski versenkte Brad Rooney im Regensburger Tor. Doch auch die Eisbären nutzten das Powerplay, John Spoltore erzielte den erneuten Ausgleich zum 4:4. Danach dann die stärkste Phase der Eisbären, Angriff auf Angriff rollte nun auf das Tor von Marko Suvelo zu, doch der hielt seinen Kasten sauber und konnten in der 51. Minute erneut in Führung gehen. Einen langen Pass von Eric Long verwandelte Sandy Moger durch die Schoner von Cavallin. Und als in der 54. Minute Wally Schreiber nach Traumkombination über Sandy Moger zum 6:4 einnetzte, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber die Eisbären gaben nicht auf und kamen in der 58. Minute erneut auf ein Tor heran. Aus dem Gewühl heraus traf Mark Woolf zum 6:5. Daraufhin nahm Regensburgs Eishockey-Legende Erich Kühnhackl eine Auszeit und Torhüter Mark Cavallin vom Eis. So spielten die Eisbären zwei Minuten mit sechs Feldspielern und drängten mit Macht auf den Ausgleich. 32 Sekunden vor Schluss nahm dann auch Schwenningens Trainer Mike Bullard eine Auszeit um das Spiel wieder zu beruhigen und seine Mannen auf die Schlusssekunden einzustimmen. Mit viel Glück und Kampf hielten die Wild Wings den Vorsprung. Dann, sieben Sekunden vor Schluss noch einmal Bully, doch Jason Miller gewann dieses so wichtige Anspiel und so retteten die Wild Wings den Vorsprung über die Zeit und sicherten sich so wichtige Punkte gegen den direkten Tabellennachbarn. (serc.de)


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