„Wenn das keine Werbung für Eishockey war, was dann?Winterderby 2016

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Ex-Nationalspieler Dieter Hegen meinte nach dem Spiel der Legenden:

„Wir hatten ja vor einiger Zeit das Spiel „80 Jahre DEG“, dennoch war es heute am Anfang schon hart. Da haben nicht nur die Beine gebrannt. Unser Spiel, der gesamte Tag hier in Dresden ist eine Riesengaudi und ich bin auf das richtige Spiel später gespannt.“

Eduard Geyer (Co-Trainer des Legenden Teams der DDR):

„Mit Achim Ziesche zusammen das Team coachen zu dürfen war schon besonders. Wir wollten dieses Spiel gewinnen, haben aber leider zu viele Fehler gemacht. Für uns alle war das ein tolles Erlebnis. Für mich ist Eishockey nach Fußball der geilste Sport. Als Kind habe ich auch Eishockey gespielt. Damals gab es aber keine Kunsteisbahnen und wir mussten immer auf den Winter warten. Dieser Umstand hat mich dann endgültig zum Fußball getrieben. Das war ein tolles Event, was man hoffentlich wiederholen kann. Ich war ganz oben auf der Tribüne und die Sicht war sehr gut. Die Reihen ganz unten hatten es sicherlich etwas schwieriger.“

Ex-Füchse-Trainer DirkRohrbach sagte vor dem Spiel:

„Sicherlich ist das heutige ein besonderes Spiel, nichts desto trotz aber auch ein wichtiges Punktspiel für uns. Unsere jungen Spieler dürfen vor der zu erwartenden Kulisse nicht in Ehrfurcht erstarren. Bei unserem gestrigen Training war die nötige Lockerheit aber zu spüren. Ich möchte auch betonen, dass wir sehr dankbar sind, als Gegner der Eislöwen eingeladen zu sein.“

René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2, bilanzierte:

„Wir sind rundum zufrieden. Der heutige Tag war beste Werbung für deutsches Eishockey und für unsere Liga. Wir wollten die Dynamik des Spiels wiedergeben und das haben die Mannschaften bestens geschafft. Das Ergebnis ist für ein solches Spiel ideal. Dresden war am Ende minimal besser und hat daher einen Punkt mehr bekommen. Den Organisatoren hier in Dresden möchte ich danken, sie haben das perfekt organisiert und durchgeführt. Selbst das Wetter haben sie hinbekommen (lacht). Mit diesem Spiel und den 31.853 Zuschauern liegen wir nun bei wirklichen Freiluftspielen auf Rang vier in Europa und das als eine zweite nationale Liga.“

Auch die Verlierer waren von der Atmosphäre begeistert. So meinte Stürmer Elia Ostwald:
„Wenn das keine Werbung für Eishockey war, was dann? Sicherlich ist es schwer, Stimmung zu machen, je weiter man weg ist vom Spielfeld. Wir haben aber mitbekommen, dass die Stimmung gut und laut war.“

Mannschaftskollege Lukas Koziol sah das genauso:

„Das war ein cooles, aufregendes Spiel. Wir haben die fantastische Stimmung bis aufs Spielfeld mitbekommen. Sicherlich auf dem Eis etwas weniger, aber auf der Bank sehr gut.“

Füchse-Trainer Paul Gardner resümierte auf der anschließenden Pressekonferenz:

„Das war ein großes Hockeyspiel. Ein riesen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Besonders hat mich gefreut, dass ich heute mal unsere Fans kennengelernt habe. Dies war zwar mein drittes Spiel, aber wir sind bis jetzt nur auswärts angetreten. Ich freue mich nun auf unser erstes Heimspiel.“

Nachfrage warum Dresden gewonnen hat: „Die haben ein Tor mehr geschossen! (lacht) Wir haben sicherlich gut begonnen, aber Dresden hat gut angegriffen und hatte einen guten Speed. Wir waren zwischendurch langsamer als Dresden.“

Eislöwen-Trainer Bill Stewart war ebenfalls zufrieden:

„Für ein großes Spiel braucht man zwei Teams, die dies möglich machen. Beide Teams haben heute mit Herz und Leidenschaft gespielt. Wir sind alle froh dabei sein zu dürfen. Dies ist ein Ereignis was man nicht vergisst. Unser Derby war Werbung für Eishockey und die DEL2.  Wir haben heute einen Punkt mehr bekommen, allerdings gewonnen haben beide Teams.“


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