Weißwasser verliert auch in Bremerhaven

Weißwasser verliert auch in BremerhavenWeißwasser verliert auch in Bremerhaven
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Die von einer großen Niederlagenserie geprägten Füchse aus Weißwasser kamen mit wenig Selbstvertrauen an die Küste. Davon war über die gesamten 60 Minuten wenig zu sehen. Die Gäste aus der Lausitz waren über die gesamte Partie gesehen eben würdig.

Die erste Chance blieb auch den Gästen vorenthalten. Rory Rawlyk zog ab (4.), doch Suvelo hatte damit keinerlei Probleme. Nun machten die Pinguine mächtig Druck vor dem Gehäuse der Füchse. Brad Self scheiterte am kurzen Eck (5.), Stanley setzte sich stark durch und legte die Scheibe knapp am Tor vorbei (6.). Die größte Chance hatte Patrick Hucko, er kam frei im Slot zum Schuss, doch Dominik Halmosi bekam die Schoner noch runter (7.). Peter Szabo prüfte Marko Suvelo dann von der blauen Linie – ungefährlich (15.). Rory Rawlyk hatte die größte Chance der Füchse, doch Suvelo wehrte den Puck stark ab. Die letzte Chance im ersten Drittel hatte Gerrit Fauser als er im Slot von Carsten Gosdeck bedient wurde, die Scheibe allerdings nicht im Tor unterbringen konnte (17.). Mit einem 0:0 ging es in die Drittelpause, beide Torhüter hielten ihre Mannschaft im rennen.

Die Gäste kamen ein wenig besser aus der Kabine. Folgerichtig fiel das 0:1 durch Sebastian Klenner, er fälschte einen Schuss von der blauen Linie ab und die Scheibe trudelte ins Tor der Pinguine (23.). Kaum war die Scheibe wieder im Spiel, glich Christopher Stanley die Partie aus. Mit einem Sehenswerten Bauerntrick schob er den Puck zwischen die Schoner von Halmosi (24.). Die Weißwasseraner fingen an mit versteckten Fouls an, das Spiel giftiger zu machen.

Einen satten Schuss von Robert Bartlick im Powerplay ließ Suvelo keine Chance, der Puck Schluck genau im oberen rechten Knick ein (26.). Carsten Gosdeck feuerte dann auch noch einen Schuss von der blauen Linie ab, doch Halmosi fuhr seine starke Fanghand aus und hielt den Puck (30.). Das Spiel wurde zunehmend giftiger, ein Grund dafür war Hauptschiedsrichter Steffen Klau – dieser Verlor nach und nach seine Linie. Dominik Halmosi wies in diesem Spiel einen Defizit in seinem kurzen Eck auf. Diese Schwäche nutzte Gerrit Fauser mit einem Schuss aus kurzer Distanz zum 2:2 (37.). Den Schlusspunkt setzte der wiedergenesene Ervin Masek in den Schlusssekunden. Er spielte Marko Suvelo aus, doch dieser bekam die Scheibe am Boden liegend noch unter Kontrolle (40.)

Im letzten Spielabschnitt nahmen beide Mannschaften den Offensivdruck aus dem Spielsystem. Es gab nur noch vereinzelte Chancen auf beiden Seiten. In der 52. Minute hatte Weißwasser eine drei auf eins Situation, vergaben diese allerdings kläglich. Auf Bremerhavener Seite war es Carsten Gosdeck mit einem straffen Schuss von der blauen Linie, doch wieder war Halmosi auf dem Posten und wehrte stark ab (58.).

Mit einer Unterzahlsituation ging es in die Verlängerung. Nach 61:28 gespielten Minuten erlöste Marian Dejdar die Fans der Pinguine. Vitalij Janke zog von der blauen Linie ab, Dejdar hielt den Schläger in den Schuss und fälschte unhaltbar ab.

Weißwasser kassierte somit die 17. Niederlage in Folge und bleibt weit abgeschlagen das Tabellenschlusslicht.


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