Vorerst keine DEL2-Lizenz für Landshut Gesellschafterversammlung berät am Donnerstag

Der EV Landshut muss um die Lizenz in der DEL2 bangen. (Foto: Imago)Der EV Landshut muss um die Lizenz in der DEL2 bangen. (Foto: Imago)
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13 Clubs der Deutschen Eishockey-Liga 2 wurden für den Spielbetrieb der Saison 2015/16 lizenziert. Das ist das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsprüfung aller 14 DEL2-Clubs. Im Fall von Kaufbeuren (Ausgliederung GmbH) und Freiburg (Aufsteiger) steht die Lizenzerteilung unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung der DEL2-Gesellschafterversammlung zur Übertragung der Lizenz.

Unterdessen konnte der Aufsichtsrat den EVL Landshut Eishockey nach Prüfung der eingereichten Unterlagen gemäß den Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit der Clubs vorerst nicht für die kommende Saison lizenzieren. Dazu wird es im Rahmen der Gesellschafterversammlung am Donnerstag allerdings eine Beratung mit den Gesellschaftern der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH geben.

DEL2-Geschäftsführer Rene Rudorisch: „13 Clubs konnten wir mit geringfügigen Auflagen die Lizenz erteilen. Der EVL Landshut Eishockey hat die Voraussetzung der geforderten Wirtschaftlichkeit laut Lizenzordnung aktuell nicht erfüllen können."

Sollte der EVL Landshut Eishockey tatsächlich keine Spielberechtigung erhalten, wird die Ligagesellschaft in Abstimmung mit dem DEB mögliche Nachrücker aus der Oberliga prüfen, um mit 14 Teams in die Saison 2015/16 starten zu können.

„Die von uns gewählte Formulierung der wirtschaftlichen Sicherheiten war für die DEL2 nicht ausreichend. Wir werden am Donnerstag bei der Gesellschafterversammlung unsere wirtschaftlichen Zahlen und Sicherheiten noch einmal ausführlich darstellen und gehen zuversichtlich in diese Gespräche“, gibt sich LES-GmbH-Geschäftsführer Christian Donbeck auch aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Liga in der Vergangenheit optimistisch, dass die Landshuter am Donnerstag die Lizenz erhalten werden.