Vorbericht: Steelers - Landshut Cannibals

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Am Freitag kommt es für die Bietigheim Steelers zum nächsten Sechs-Punkte Spiel in der heimischen Ellental Arena. Zuvor schickten die Schützlinge von Trainer Uli Liebsch den REV Bremerhaven mit 3:1 und die Moskitos Essen mit 8:3 auf die lange Heimreise. Nun gastiert mit den Landshut Cannibals ein Team in Bietigheim, dass nur sechs Zähler vor den Steelers auf dem 7. Platz rangiert und somit ein direkter Konkurrent um die letzen freien Plätze „unterm Strich“ ist.

Bislang machte man in den fünf Heimspielen gegen das Team aus Niederbayern meist kurzen Prozess, was die 15 Punkte und die Torbilanz von 29:14 mehr als deutlich zeigen.



Im bisherigen Saisonverlauf standen sich beide Teams zweimal gegenüber. Zu Hause holte man sich mit einem 6:2 Erfolg die drei Zähler, während man in Landshut in der Overtime den Kürzeren zog als man sich trotz zweier Zwei-Tore Führungen noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Bester Scorer auf Seiten der Steelers war in diesen Partien Alexandre Jacques, der drei Tore selbst markierte und einen Treffer vorlegte. Ebenfalls vier Zähler ließ sich Kapitän Markus Wieland gutschreiben, der einmal selbst traf und zu drei Treffern auflegte. Bei den Cannibals ist Verteidiger Aki Tuominen mit vier Assists der erfolgreichste Scorer seines Teams während Stürmer Bobby Brown gemeinsam mit Ex-Nationalspieler Thomas Schinko mit zwei Toren der beste Torschütze ist. Bei den Special-Teams hatten die Gäste die Nase vorn. Während die Landshut vier Mal im Powerplay einlochten, trafen die Steelers einmal weniger bei numerischer Überlegenheit.

Die 2:6 Niederlage aus dem Hinspiel war für die Landshut die zweithöchste Saisonniederlage. Nur beim 0:7 in Freiburg kam man deutlicher unter die Räder.



Auswärts zählen die Landshut Cannibals in dieser Saison zu den besten Teams. Mit 27 Zählern rangiert man in der Auswärtstabelle auf dem 4. Platz und das trotz nur 42 erzielten Treffern aus den 18 Begegnungen. Nur die beiden Schlusslichter Kaufbeuren und Weiden trafen in der Fremde weniger ins gegnerische Tor. Dafür stellt man mit nur 49 kassierten Toren die zweitbeste Abwehr in den Auswärtsspielen der laufenden Saison.

Markus Hundhammer, Thomas Daffner und Eric Dylla sind mit fünf Toren die erfolgreichsten Auswärtstorschützen des Traditionsvereins aus Niederbayern. Wichtig für die Rot-Weißen ist in den Auswärtsspielen die 1:0 Führung. Sechs Mal erzielte man in der Fremde den ersten Treffer der Partie und fünf Mal reichte es am Ende für einen Sieg. Freitags läuft es allerdings nicht Rund in den Auswärtspartien. Zwei Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber. Zum Vergleich: Sonntags holte man bislang sechs Siege und trat die Heimreise nur drei Mal mit einer Niederlage im Gepäck an.



Der 34-jährige Stürmer ist bislang der erfolgreichste Scorer im Trikot der Cannibals. Der gebürtige Landshuter traf selbst 12 Mal ins Genetzte, während er noch für weitere 19 Tore die Vorarbeit leistete. Die Nummer 22 der Gäste verfügt über die Erfahrung von über 200 Spielen in der höchsten deutschen Liga, die er allesamt für die Kassel Huskies absolvierte. Im Trikot der Nordhessen gelangen dem 1,90 Meter großen und 95kg schweren Stürmer 32 Tore und 48 Assists. 15 Mal kam er in seiner Karriere in der deutschen Nationalmannschaft zum Einsatz und erzielte dabei fünf Tore. Das Highlight seiner Karriere war dabei die Teilnahme an der A-Weltmeisterschaft im Jahre 2001. Wie wichtig er für die Landshuter ist, zeigen folgende Zahlen. Drei Mal gelang ihm das wichtige 1:0 Führungstor, vier Mal schoss er seine Farben mit einem Tor in Front und sorgte dreimal für den Ausgleichstreffer nach einer Führung des Gegners. Ebenso oft erzielte er das Game-Winning Goal einer Partie, wobei er davon zweimal im Penaltyschiessen den entscheidenden Treffer markierte. Viermal legte er dazu noch für den Siegbringenden Treffer auf.



Schiedsrichter der Partie ist Heino Kathmann. Der Referee aus Hamburg leitete in dieser Saison bislang acht Begegnung und verhängte dabei 263 Strafminuten, was einen Schnitt von knapp 33 Minuten pro Partie ausmacht. Im bisherigen Saisonverlauf leitete der Unparteiische noch keine Partie beider Teams. (steelers.de)

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