Vorbericht: Steelers - Eisbären Regensburg

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Keine leichte Aufgabe steht den Steelers aus Bietigheim am kommenden Sonntag bevor. Um 18.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Uli Liebsch in der Eisarena im Ellental das Team der Eisbären Regensburg, gegen die man in den drei bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison noch ohne Punkte blieb. Im ersten Match in der Donau Arena holte man sich mit 2:7 eine deftige Niederlage, zu Hause setzte es eine 2:6 Pleite und im letzten Spiel unterlag man knapp mit 2:3.



Erfolgreichster Scorer der Steelers in den drei Saisonbegegnungen gegen die Eisbären war Verteidiger Eric Long mit drei Punkten (3 Tore). Damit liegt die Nummer Acht der Grün-Weiß-Blauen einen Zähler vor Rene Schoofs, der bislang einen Treffer selbst erzielte und einen Assist verbuchte. Andrej Kovalev wird aufgrund einer Zehnverletzung nicht am Spiel gegen die Regensburger teilnehmen können.



Bei den Eisbären hat hier Mark Woolf die Nase vorn. Der Kanadier erzielte in diesen Spielen fünf Treffer und gab für zwei weitere Tore die Vorlage. Dahinter folgt der Ex-Steeler Martin Ancicka, der sieben Mal eine Vorlage zu einem Tor lieferte. Auf Grund der vielen Strafzeiten die es in diesen drei Partien gab (Bietigheim 101 / Regensburg 64) hatten die Special Teams beider Mannschaften alle Hände voll zu tun. Die Steelers erzielten zwei Treffer in Überzahl und einen in Unterzahl, während die Gäste von der Donau gleich fünf Tore mit einem bzw. zwei Spielern mehr auf dem Eis erzielen konnten.



Kaum eine Statistik wird in dieser Saison nicht von den Eisbären Regensburg angeführt. Sie stellen mit Jason Miller den erfolgreichsten Torschützen (33) und Scorer (61) der Liga, haben ligaweit das beste Über- sowie Unterzahlspiel, liegen mit über 3000 Zuschauern im Schnitt auf dem ersten Platz der Zuschauerwertung, sind die erfolgreichste Mannschaft in den Heimspielen, stellen mit Jason Miller den besten Torschützen (14) Powerplay, mit Mark Woolf den besten Torschützen (8) in Unterzahl mit Martin Ancicka den punktbesten (50) Verteidiger, sowie den besten Vorlagengeber (44) der gesamten Liga und haben mit Mark Cavallin den Torhüter mit dem besten Gegentorschnitt (2,22) pro Spiel.



Der Kanadier hat in dieser Saison einen Lauf wie selten zuvor in seiner Karriere. Mit 33 Toren liegt er gemeinsam mit Landsmann Eric Schneider (Crimmitschau) an der Spitze der Torjägerliste und mit 61 Scorerpunkten führt er gleichauf mit dem Essener Eric Houde die Spitze der punktbesten Spieler der 2. Bundesliga an. Der Kanadier erzielte bereits fünf Mal das Game Winning Goal für sein Team und ist in den Auswärtsspielen vier 14 erzielten Treffern der erfolgreichste Schütze der Eisbären in der Fremde. Der sechsfache NHL Spieler (New Jersey Devils) ist vor allem im Schlussabschnitt hellwach. 14 Treffer gelangen der Nummer 9 der Regensburger im letzten Drittel und mit acht Punkten (4 Tore) ist er in den letzten fünf Spielminuten so gefährlich wie kein anderer Spieler der Liga. Der 34-jährige Stürmer konnte schon in neun Spielen einen Doppelpack verbuchen und erzielte in drei Spielen vier oder mehr Scorerpunkte.



Bislang standen sich die beiden Mannschaften sieben Mal im Ellental gegenüber, wobei hier die Gastgeber klar die bessere Statistik aufweisen können. Fünf Mal verließen die Hausherren das Eis als Sieger, während die Mannschaft von Trainer Erich Kühnhackl nur die beiden letzten Spiele für sich entscheiden konnte. Die Torbilanz von 31:23 Toren zeigt deutlich, dass es meist torreiche Begegnungen waren zwischen den beiden Klubs und man auf einen Schnitt von knapp acht Toren kommt.



Schiedsrichter am kommenden Sonntag wird Martin Reichert sein. Der Hauptschiedsrichter zählt mit seinen erst 32 Jahren zu den Jüngsten seiner Gilde und kam in dieser Spielzeit in acht Partien zum Einsatz, in denen er 407 Strafminuten aussprach. Mit einem Schnitt von knapp über 50 Strafminuten zählt der Dipl. Kaufmann zu den Referees die gleich von Beginn an hart durchgreifen. Nur Stefan Breiter, Gerhard Lichtnecker und Roland Aumüller kommen auf einen höheren Strafenschnitt pro Spiel. Während der Schiedsrichter aus Augsburg bislang noch keine Partie in dieser Saison der Steelers leitete, war er schon vier Mal bei einem Regensburger Spiel im Einsatz. In den Spielen gegen Bad Tölz, Duisburg, Landshut und Straubing sprach er gegen die Eisbären 97 Strafminuten aus und schickte dabei Jason Miller, bei der einzigen Niederlage unter seiner Leitung gegen die Landshut Cannibals, vorzeitig unter die Dusche. (steelers.de)