Volle Punktzahl in LandshutDresdner Eislöwen

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Das erste Bully gewannen die Eislöwen, die sofort mit Zug auf das Tor der Hausherren spielten. Die Angriffsbemühungen wurden aber noch vor dem ersten Wechsel mit einer Strafzeit für Sami Kaartinen (1.) wegen Hakens unterbrochen. Die Hausherren konnten jedoch aus ihrem Powerplay kein Kapital schlagen und kamen erst in der 5. Minuten gefährlich vor das Dresdner Tor. Kellen Briggs konnte sich in dieser Situation mit starken Reflexen auszeichnen. Eine Minute später hatte André Mücke im Getümmel vor dem Tor die Chance auf dem Schläger. In einer sich anschließenden Strafzeit für die Cannibals war auch das Powerplay der Eislöwen nicht effektiv genug. Die Gastgeber spielten nun immer druckvoller auf das Dresdner Gehäuse, aber Kellen Briggs blieb stets Herr der Lage. Bis zur Pausensirene hatten beide Teams noch mehrmals die Möglichkeit in Überzahl in Führung zu gehen, nutzten diese aber nicht. Die Gäste spielten aus einer sicheren Defensive heraus und hatten selbst bei schnell gefahrenen Kontern immer einen Schläger dazwischen.

Auch das Überzahlspiel der Eislöwen zu Beginn des Mittelabschnitts veränderte den Spielstand nicht. Allerdings trat das Team um Trainer Thomas Popiesch nun sehr selbstbewusst auf und war in den Anfangsminuten dem Führungstreffer näher als die Hausherren aus Landshut. Ein weiteres Penaltykilling wurde unbeschadet überstanden und im direkten Anschluss wurden sich erneut Chancen erarbeitet. In der 31. Minute trug der Offensivdrang Früchte: Im Konter zog David Hájek von der blauen Linie ab. Den straffen Schuss konnte Timo Pielmeier nur nach vorn abprallen lassen. Der mitgelaufene Carsten Gosdeck nahm dieses Geschenk dankend an und versenkte zur verdienten Führung für die Eislöwen. Dank kämpferischem Einsatz und einer starken Abwehrleistung konnte dieses Resultat bis zur zweiten Pause verteidigt werden.

Im letzten Abschnitt drängten die Landshuter auf den Ausgleich, bissen sich aber an der kompakt stehenden Dresdner Mannschaft die Zähne aus. In der 48. Minute mussten die Dresdner eine Strafzeit wegen Spielverzögerung hinnehmen, die anders als gedacht endete: Carsten Gosdeck erzielte im Alleingang aus spitzem Winkel das zweite Tor für die Eislöwen. Die Dresdner waren auch in der Folgezeit spielbestimmend und hätten nur Minuten später die Führung sogar noch ausbauen können (Holzmann und Kaartinen (beide 51.) an den Pfosten). Bei den Hausherren lief spielerisch zu diesem Zeitpunkt nicht viel zusammen. Diesen Zustand versuchten sie durch mehr Härte in den Zweikämpfen auszugleichen. Zwei Minuten vor der Schlusssirene nahm Trainer Jiri Ehrenberger eine Auszeit. In den letzten 120 Sekunden verließ Torhüter Pielmeier bei der ersten sich bietenden Gelegenheit zugunsten eines sechsten Feldspielers seinen Kasten. Aber die Eislöwen verteidigten ihre Führung bis zum Ende der regulären Spielzeit.

„Wir haben ein enges und gutes Zweitligaspiel gesehen“, schätzt Trainer Thomas Popiesch die Partie ein. „Wir haben uns wenig Fehler erlaubt und konnten uns vor allen Dingen im letzten Drittel immer wieder befreien und immer wieder Druck nach vorn aufbauen.“

Mit dem Erfolg gegen den amtierenden Meister Landshut Cannibals erringen die Dresdner Eislöwen ihren vierten Sieg in Folge. Das Team von Trainer Thomas Popiesch zeigte sich am Abend selbstbewusst und souverän im Spielaufbau.


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