Vierter Sieg gegen den Lieblingsgegner? - Tölzer Löwen zu Gast in Heilbronn

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
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Schaut man sich nur die Bilanz gegen die Heilbronner Falken an, würde man die Tölzer Löwen als Spitzenmannschaft einschätzen. Ebenso souveräne wie beeindruckende Heimauftritte (6:2,6:0) und ein Erfolg in der Käthchenstadt stehen bislang zu Buche. Gegen keine andere Mannschaft können die Isarwinkler derart positive Ergebnisse vorweisen. Am Freitag besteht die Gelegenheit den vierten Coup zu landen.

Tristess derweilen bei den Falken. Der Trainerwechsel von Jamie Bartman zu Bob Burns im Januar brachte nicht die erhoffte Wende. Zwar waren die Playoff-Plätze kurzzeitig in Sichtweite, die Auswärtsschwäche

ließ dann aber jegliche Hoffnungen zerfallen. Dazu ist die wirtschaftliche Situation insbesondere der finanziellen Schieflage des Stammvereins wegen im Hinblick auf die nächste Spielzeit ungeklärt. Für die Buam liegt das Augenmerk derzeit

ausschließlich auf der Vorbereitung für die Abstiegsrunde. 


"Die restlichen vier Spiele wollen wir ungeachtet dessen motiviert und ernsthaft angehen", so Löwen Coach Hans Rothkirch. Wäre auch zu empfehlen. Mehr von den Auftritten wie jüngst in Landshut sind für das Selbstvertrauen der Spieler nicht gerade förderlich. Positiv indes für die Planungen über diese Saison hinaus sind die weitgediehenen Verhandlungen mit den beiden Torjägern Hoad und Stevens. Insbesondere auf deren Konstanz in Sachen Treffsicherheit wird es in den entscheidenden Spielen ab 19.März ankommen. Dann ist neben Sepp Keller womöglich auch wieder Trevor Demmans einsatzfähig. Der offensivstarke Kanadier sowie der junge Keller wären eine enorme Stabilisierung der bisweilen überforderten Defensive.


Zurück zum Wochenende. Am Sonntag kommt ein Gegner nach Bad Tölz, der den Löwen diese Spielzeit arg zugesetzt hat. 3:5 und 3:9

hieß es bei den Gastspielen im Schwarzwald. Zuhause konnte man den Schwenninger Wild Wings immerhin einen Punkt abknöpfen. Ob es in der Hacker-Pschorr-Arena zu einem Sieg gegen das Team von Mike Bullard reichen wird, hängt primär davon ab, wie deren geballter Offensivkraft um Sandy Moger, Wally Schreiber und Steve Rymsha entgegnet wird. Moger schoss gut die Hälfte aller Wild-Wings Tore gegen Buam

alleine. (orab)