Vielseitige Partien am 16. SpieltagDEL2 kompakt

Marcus Sommerfeld erzielte den Siegtreffer für die Bietigheim Steelers. (Foto: dpa)Marcus Sommerfeld erzielte den Siegtreffer für die Bietigheim Steelers. (Foto: dpa)
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Auch am ersten Spieltag nach der Länderspielpause war in der DEL2 alles vertreten. Neben zwei sehr deutlichen Ergebnissen wurde eine Partie in der Verlängerung entschieden, zwei weitere endeten erst im Penaltyschießen. 

Wölfe Freiburg – ESV Kaufbeuren 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)

Für die Wölfe aus Freiburg verlief die Partie am Freitagabend nicht nach Plan – nicht einen Treffer konnte das Team von Trainer Leos Sulak vor heimischer Kulisse erzielen. Die Kaufbeurer machten es besser. Zu Beginn des ersten Drittels traf Ondrej Pozivil in Überzahl, ehe Jere Laaksonen zum 2:0 aus Sicht der Gäste erhöhte. Im zweiten Drittel punktete außerdem Sebastian Osterloh, bevor Maximilian Schäffler mit seinem Treffer zum 4:0 in der 43. Minute alles klarmachte.

Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1) n.P.

Nach einem torlosen ersten Drittel in Dresden brachte Vitalij Aab den EC Bad Nauheim in der 25. Minute durch einen Powerplay-Treffer erstmals in Führung. Kurz darauf fand Alexander Höller die passende Antwort für seine Eislöwen und glich zum 1:1 aus, ehe Eugen Alanov wenig später den Vorsprung für die Gäste wieder herstellte. Der letzte Treffer in der regulären Spielzeit gelang Brendan Cook, der Mitte des letzten Drittels zum 2:2 traf. Nachdem die fünfminütige Verlängerung keine Entscheidung brachte, war es Andreas Pauli, der den entscheidenden Penalty verwandelte und den Kurstädtern aus Bad Nauheim den Zusatzpunkt sicherte.

Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers 3:4 (1:2, 1:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

Auch in Ravensburg ließ die Entscheidung lange auf sich warten. Nachdem Adam Borzecki und Frédérik Cabana die Steelers durch zwei schnelle Treffer mit 2:0 in Führung brachten, konnten die Towerstars durch Tore von Mathieu Tousignant und Stephan Vogt mit einem ausgeglichenen 2:2 ins letzte Drittel starten. Auch hier waren beide Teams ein weiteres Mal erfolgreich: Für die Gäste traf Borzecki (Powerplay) ein weiteres Mal, bevor Hans Detsch zum erneuten Unentschieden ausglich. Für den Auswärtssieg der Steelers sorgte letztendlich Marcus Sommerfeld, der als einziger Schütze seinen Penalty verwandeln konnte und so für das Endergebnis von 3:4 n. P. sorgte.

Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 7:1 (1:0, 3:1,3:0)

Die Offensive der Lausitzer Füchse war an diesem Abend besonders gut aufgelegt. Den Anfang machte Jakub Svoboda in der zwölften Minute. Im Mitteldrittel erhöhte Dennis Swinnen zum 2:0, ehe Jason Pinizzotto in Überzahl der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 2:1 gelang. Doch die Füchse ließen sich nicht bremsen: Nur rund 90 Sekunden später markierte Swinnen mit seinem zweiten Treffer (Powerplay) das 3:1. Kurz vor Ende des zweiten Drittels erhöhte Jeff Hayes in Überzahl auf 4:1. Während den Gästen aus Crimmitschau kein weiterer Treffer gelingen wollte, machten die Füchse munter weiter. Innerhalb von nur drei Minuten trafen Connor Gaardner und erneut Hayes (2) und machten den 7:1Heimsieg perfekt. Erfolgreichster Torschütze des Abends war somit Jeff Hayes, der gleich drei Mal traf.

SC Riessersee – Starbulls Rosenheim 6:1 (0:1, 4:0, 2:0)

Auch für die Starbulls war an diesem Abend in Garmisch-Partenkirchen nichts zu holen. Zwar traf Tyler Scofield in der dritten Spielminute direkt zum 1:0 für Rosenheim, dies sollte jedoch der einzige Treffer der Gäste bleiben. Die Hausherren hingegen legten nach einem torlosen Anfangsdrittel so richtig los. Nicht einmal zehn Minuten dauerte es, da stand es plötzlich 4:1. Den Anfang machte Luke Oakley in der 27. Minute. Im Folgenden waren sowohl Michael Rimbeck, erneut Oakley und Simon Mayr erfolgreich. Dem hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen und somit fielen auch die verbleibenden zwei Treffer auf Seiten der Garmischer. In der 43. Minute erhöhte Andreas Driendl, ehe Tobias Draxinger den Endstand von 6:1 herstellte.

EHC Bayreuth Tigers – Heilbronner Falken 3:2 (2:0, 0:0, 0:2, 1:0) n.V.

Eine spannende Partie bekamen die Zuschauer in Bayreuth zu sehen. Durch zwei frühe Treffer gingen die Tigers zunächst mit 2:0 in Führung. Bereits nach einer Minute traf Michal Bartosch, wenig später war Sebastian Busch erfolgreich. Das zweite Drittel brachte keinen weiteren Treffer für die Gastgeber – auch die Falken mussten sich mit dem ersten Treffer noch gedulden. Spannend wurde es in der 43. Minute, als Cam Reid der Anschlusstreffer zum 2:1 gelang. In der 58. Minute traf Ville Järveläinen in Überzahl sogar noch zum 2:2 und sicherte den Falken zumindest einen Punkt. In der Verlängerung fiel die Entscheidung nämlich zugunsten der Tigers: In der 63. Minute netzte Ainars Podzins zum 3:2 ein – der Zusatzpunkt blieb somit in Bayreuth.

Kassel Huskies – Löwen Frankfurt 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)

Beim Hessenderby in Kassel traf Clarke Breitkreuz bereits in der zweiten Spielminute in Überzahl und brachte die Löwen mit 1:0 in Führung. Der erste Treffer der Huskies ließ etwas länger auf sich warten, doch das zweite Drittel brachte nicht nur den Ausgleich, sondern die Wende des Spiels. Nachdem Michael Christ zunächst für das 1:1 Unentschieden sorgte, traf Jack Downing wenig später zum 2:1. Die noch verbleibenden 33 Minuten des Spiels sollten auf beiden Seiten keinen weiteren Treffer bringen, somit mussten die Löwen ihre kurze Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten.


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