Viele Fehler kosten Jokern die Punkte

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Vor 2.399 Zuschauern unterlagen die Joker trotz einer tollen Aufholjagd kurz vor

Schluss dem SC Riessersee dennoch mit 5:6. Die Gäste nutzen viele Fehler der

Joker aus, die trotzdem eine tolle Moral bewiesen und sich immer wieder

heranarbeiteten.
Auf Seiten der Kaufbeurer war überraschend Rob McFeeters

wieder von der Partie.
Und wie wichtig der Center für die erste Reihe ist,

bewies er sogleich bei seiner Rückkehr. Nach optisch überlegenem Beginn

arbeiteten sich die Joker immer näher an das Führungstor heran, fanden

allerdings, vor allem in Überzahl, keinen Weg an Mark McArthur vorbei. In der

15. Minute zeigten die Gäste den Kaufbeurern, wie ein effektives Powerplay

funktioniert. Nicolas Dumoulins Schlagschuß fand seinen Weg ins Kaufbeurer Tor

zum 0:1. Doch eine Minute vor Drittelende wurde Rückkehrer Rob McFeeters schön

vor dem Tor freigespielt und konnte mutterseelenallein souverän zum Ausgleich

vollstrecken, seiner Torpremiere in der 2. Bundesliga. Doch nur 16 Sekunden

später durften die Gästefans erneut jubeln, als Thomas Tragust hinter seinem Tor

die Scheibe an Brad Self verlor und dieser keine Mühe hatte, das leere Tor zum

1:2 zu treffen.
Mit Wut kamen die Joker zum zweiten Drittel aus der Kabine

und schnürten die Garmischer minutenlang in deren Drittel ein. Als die

Druckphase der Gastgeber nachliess, klingelte es allerdings auf der anderen

Seite, als sich Andrew McPherson, von der Kaufbeurer Verteidigung eskortiert,

kraftvoll durchsetzte und mit einem tollen Tor auf 1:3 erhöhte. Go Tanaka sorgte

schließlich in Überzahl volley für den wichtigen Anschlußtreffer. Doch trotz

hervorragender Chancen wollte der Ausgleich im Mittelabschnitt nicht mehr

gelingen. Im Gegenteil: Nach einer dummen Strafzeit gegen Robert Paule kurz vor

Drittelende gewannen die Joker zwar das Bully. Doch ein Kaufbeurer Verteidiger

legte Josef Frank maßgerecht auf und schon war der Zwei-Tore-Rückstand wieder

her gestellt.
Erneut konnte man im Schlußabschnitt das große Engagement der

Joker erkennen. Anton Saal verkürzte in der 44. Minute mit seinem ersten

Saisontor auf 3:4. Und die Joker gaben weiter mächtig Gas. Ein paar Minuten

später war schließlich der verdiente Ausgleich fällig. Nachdem McFeeters noch an

McArthur gescheitert war, machte es Sekunden später Sturmkollege Webb besser,

als er den Goalie der Garmischer ganz alt aussehen liess und nur noch ins leere

Tor zum umjubelten Ausgleich einschieben brauchte. Doch die Gäste schlugen

erneut zurück. Florian Vollmer verwertete ein schönes Zuspiel von George Kink

zur abermaligen Gästeführung.
Doch die Joker zeigten nur eine Minute später

wiederum große Moral und egalisierten nach einer tollen Kombination in Person

von Dominic Krabbat erneut zum 5:5. Doch als sich alle Zuschauer bereits auf

eine Verlängerung eingestellt hatten, durfte Andrew McPherson nahezu unbehelligt

den letzten Gästeangriff starten und zum letztendlich glücklichen 5:6 nur 55

Sekunden vor Schluß vollenden. Damit hatten die Joker in jedem Drittel in der

letzten Minute ein Tor kassiert. Auch die Herausnahme von Goalie Tragust änderte

allerdings am Endstand nichts mehr. Die Joker hatten einfach zu viele Fehler in

diesem Spiel gemacht.
In der anschließenden Pressekonferenz sprach

Riessersees Trainer Maurizio Mansi von einem schweren Spiel, da die Joker

mächtig Gas gegeben hatten. Er war sehr glücklich über die drei Punkte für seine

Mannschaft an alter Wirkungsstätte.
Ken Latta haderte mit den vielen Fehlern

seiner Mannschaft, die aber viel Moral gezeigt hatte. Nach einer morgigen

Videoanalyse versprach er für das Spiel am Sonntag in Schwenningen Besserung.


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