Verrückte Schlussphase: ESV Kaufbeuren holt Punkt in FrankfurtDEL2 kompakt

Stefan Vajs parierte einen Penalty. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Stefan Vajs parierte einen Penalty. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Löwen Frankfurt — ESV Kaufbeuren 5:4 (1:1, 1:2, 2:1, 1:0) n.V.

Was für eine Schlussphase in Frankfurt. Erst führten die Allgäuer beim DEL2-Meister mit 3:1, dann die Löwen mit 4:3, ehe Sebastian Osterloh 56 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit das Tor zum 4:4-Ausgleich für die Gäste gelang. Dann wurde es so richtig verrückt: Fünf Sekunden vor Schluss bekam Matt Pistilli einen Penalty zugesprochen, scheiterte aber an ESVK-Torhüter Stefan Vajs. In der Overtime kassierte Löwen-Spieler Wade MacLeod nach 68 Sekunden eine Strafzeit — doch Frankfurt entscheidet die Partie 15 Sekunden später durch einen Unterzahltreffer von Patrick Jarrett für sich. Zuvor hatte MacLeod das 1:0 erzielt, ehe der ESVK durch Daniel Oppolzer, Jere Laaksonen und Christoph Kiefersauer erfolgreich war. Matt Pistilli, Stephan Seeger und C.J. Stretch drehten die Partie für Frankfurt.

Bietigheim Steelers — Bayreuth Tigers 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)

Ganz vorne stehen nach wie vor die Bietigheim Steelers. Gegen Bayreuth konnten die Hausherren nur einen dezimierten Kader aufbieten, dennoch blieben die Punkte in Bietigheim — das war allerdings erst in der Schlussphase klar. Denn die Tigers boten einen großen Kampf, nur ein Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Bietigheim war im ersten Drittel tonangebend, traf aber auch nicht. Das änderte sich erst in der 56. Minute, als Shawn Weller zum 1:0 traf. Acht Sekunden vor dem Ende markierte Matt McKnight ein Empty-Net-Goal.

EC Bad Nauheim — Eispiraten Crimmitschau 6:1 (1:1, 2:0, 3:0)

Freitag, der 13. brachte den Gästen die dritte Niederlage der Saison — und die fiel recht deutlich aus. In Überzahl brachte Radek Krestan die Roten Teufel in Front, doch nur zweieinhalb Minuten später glich Robbie Czarnik aus. Damit hatte Crimmitschau sein Pulver für dieses Spiel allerdings bereits verschossen. Cody Sylvester (2), nochmal Krestan, Marvin Ratmann und Noureddine Bettahar entschieden die Partie für Bad Nauheim.

Dresdner Eislöwen — Ravensburg Towerstars 2:5 (0:0, 2:4, 0:1)

’Wir haben im ersten Drittel verpasst die Tore zu machen und Gegentore aufgrund von individuellen Fehlern kassiert“, sagte Franz Steer, der Trainer der Dresdner Eislöwen. So sorgten Daniel Pfaffengut und Adam Lapsanksy für eine 2:0-Führung der Towerstars. Zwar brachte Timo Walther die Hausherren heran, doch der Ex-Dresdner Arturs Kruminsch markierte das 3:1. Auch auf das 2:3 von René Kramer antworteten die Gäste: durch Robin Just gerade einmal zwei Sekunden vor der zweiten Pause. Jakub Svoboda packte in Unterzahl den Deckel oben drauf. Towerstars-Trainer Jiri Ehrenberger: ’Wir wollten unbedingt die Punkte holen. Das ist uns gelungen, auch wenn wir im ersten Drittel nicht so überzeugend aufgetreten sind und Dresden viel Druck gemacht hat.“

Heilbronner Falken — Tölzer Löwen 3:4 (2:1, 1:1, 0:1, 0:1) n.V.

Den Tölzer Löwen gelang der zweite Saisonsieg — und das obwohl die Falken bei einem Gegentor von Manuel Edfelder durch Kevin Lavallée, Mark Heatley und Matt MacKay schon mit 2:0 und 3:1 geführt hatten. Andreas Schwarz und Klaus Kathan glichen die Partie aus. Nach 90 Sekunden in der Overtime traf erneut Kathan für Bad Tölz. Kyle Helms von den Falken kassierte schon nach 16 Minuten eine Spieldauerstrafe wegen eines Checks gegen das Knie.

Kassel Huskies — EHC Freiburg 6:1 (0:0, 5:0, 1:1)

Bei der Premiere von Huskies-Neuzugang James Wisniewski gelang den Schlittenhunden ein deutlicher Sieg — dank eines äußerst effektiven zweiten Drittels. Hier trafen Braden Pimm (2), Michael Christ, Mike Little und Evan McGrath zum 5:0 für die Huskies. In Unterzahl traf Enrico Saccomani zwar zum 1:5 für Freiburg, doch für die Wölfe war hier nichts mehr zu holen. Patrick Klöpper setzte den Schlusspunkt.

Lausitzer Füchse — SC Riessersee 2:5 (0:2, 0:1, 2:2)

Nach 24 Minuten waren die Garmischer nicht nur auf die Siegerstraße eingebogen — sondern auch schon ein gutes Stückweit unterwegs. Bis dahin hatten Andreas Driendl, Jakob Mayenschein und Tim Richter eine 3:0-Führung für die Gäste herausgeschossen. Erst im letzten Drittel traf auch Weißwasser durch Christopher Bodó und Marius Stöber. Doch Joel Johansson und Richard Mueller hielten die Gastgeber auf Distanz. 

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