Verdienter Sieg in Crimmitschau

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Auf ganze sieben Stammspieler musste Trainer Jürgen Rumrich beim Gastspiel in Crimmitschau verzichten. Neben den beiden Langzeitverletzten Max Prommersberger und Christoph Melischko, mussten auch Kapitän Andreas Renz (Augenverletzung), Mathias Lange und Mirko Sacher (Leistenzerrung), Dominic Walsh (Gehirnerschütterung) und der gesperrte Philipp Schlager in Crimmitschau passen. So rückte Dominik Quinlan erneut in die Verteidigung.

Crimmitschau kam zunächst besser in die Partie, aber nach einer kurzen Drangphase zu Spielbeginn, waren es die Wild Wings, die mit zunehmender Spielzeit das Geschehen auf dem Eis dominierten. So ging die Mannschaft von Trainer Jürgen Rumrich auch völlig verdient nach neun gespielten Minuten in Führung. In Überzahl hämmerte Kapitän Dan Hacker die Scheibe ins Netz- Crimmitschaus Schlussmann Vollmer war zum ersten Mal geschlagen. Auch nach der Führung setzte Schwenningen weiter Akzente in der Offensive und wurde nur zwei Minuten später belohnt. Erneut war es Dan Hacker der eine Traumkombination über Adam Borzecki und David Walker zum 2:0 abschloss. Die Wild Wings waren nun drauf und dran für klare Verhältnisse zu sorgen und erarbeiteten sich weiter klare Chancen. Die besten Gelegenheiten zum 3:0 hatten Max Hofbauer und Radek Krestan. Die Hausherren aus Crimmitschau kamen nur selten in die Offensivzone, aber wenn, dann wurde es immer brandgefährlich. Sinisa Martinovic konnte sich mehrfach auszeichnen und musste gegen Carlo Grünn sein ganzes Können aufbieten, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Der sollte aber dennoch fallen, als Schwenningen zu offensiv agierte. Der schnelle Gegenzug der Sachsen über Schwab brachte das 2:1 aus Sicht der Wild Wings- Cameron Keith hatte keine Probleme, die Scheibe an Martinovic vorbei ins Tor zu schieben (18.).

Im Mittelabschnitt sahen die 1706 Zuschauer nun einen offenen Schlagabtausch, beide Mannschaften hatten durchaus ihre Möglichkeiten. Aber sowohl Martinovic als auch sein Gegenüber Vollmer hielten ihren Kasten sauber. Tore sollten erst wieder im Schlussdrittel fallen. Die beste Gelegenheit zum 3:1 für die Wild Wings vergab Brock Hooton, der mit einem satten Schuss am Innenpfosten scheiterte.  Unglücklich und zugleich bitter dann der Ausgleich der Eispiraten 13 Minuten vor dem Ende. Die Scheibe wurde an den langen Pfosten verlängert und dort lauerte, der sträflich allein gelassene André Schietzold und traf zum 2:2. Das Spiel drohte nun zu kippen. Aber mit dem zweiten Powerplaytreffer an diesem Abend ging Schwenningen erneut in Front. Matthias fälschte die Scheibe unhaltbar ab zum 3:2 für Schwenningen. Dass die letzten acht Minuten dennoch zu einer Zitterpartie werden sollten, zeigte sich nur zwei Minuten später. In doppelter Überzahl hatten die Eispiraten 120 Sekunden lang die Möglichkeit zum erneuten Ausgleich. Aber Schwenningen stemmte sich mit aller Macht gegen den dritten Gegentreffer und den erneuten Ausgleich. Nach dieser heiklen Situation schaukelten die Wild Wings den zweiten Sieg in Crimmitschau in dieser Saison sicher und routiniert nach Hause.

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