Unternehmen Klassenerhalt, die Nächste - Tölzer Löwen empfangen Weiden

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
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Ein Beinbruch war die 0:6 Tölzer Klatsche in Kaufbeuren sicher nicht. Auswärts kann man bei keinem der Kontrahenten einen Sieg voraussetzen, schließlich kämpfen alle Teams in der Abstiegsrunde um ihre sportliche Existenz. Wenn man dann dem Gegner noch zu viel Platz in seinen Aktionen einräumt, wie unlängst im Allgäu geschehen, dann wird es ungleich schwerer mit der Ausbeute auf fremdem Eis. Somit wächst die Verpflichtung, sich bei den vier Heimauftritten keinerlei Blöße zu geben. Der bislang einzig verschenkte Punkt gegen Crimmitschau ist zu verkraften, gegen den EV Weiden sollte indes schon die volle Punktzahl eingefahren werden, will man den oftmals leistungshemmenden Druck des Gewinnen-Müssens von sich fernhalten. Dieses Vorhaben unterstützen würde ein energischeres Auftreten der Paradereihe um Jeffrey Hoad, Rod Stevens und Sebastian Kottmair, die zuletzt im Abschluss ungekannte Schwächen zeigten. Auf Dauer kann es die momentan effektivste Sturmformation mit dem Kraftbündel Morgan Warren sowie den Routiniers Christian Curth und Florian Zeller auch nicht richten. Die Verteidigung sollte sich auf die Weidener Ausnahmespieler Strömberg, Whithecotton und Blaha focusieren und versuchen, diese weitestgehend aus dem Spiel nehmen. Für den angestrebten "Dreier" bedarf es mindestens einer ähnlich leidenschaftlichen Leistung wie vor Wochenfrist gegen Crimmitschau. Wenn möglich mit effizienterer Verwertung der sich bietenden Möglichkeiten und einem zielorientierterem Überzahlspiel. Hoffnung macht die Tatsache, dass Hans Rothkirch seine Schützlinge nach derben Pleiten oftmals zu außergewöhnlichen Leistungen antreiben konnte. (orab)