Unterhaltsamer Heimsieg gegen Schlusslicht HeilbronnStarbulls Rosenheim-Heilbronner Falken 5:3

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Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Heilbronn am 18.
Spieltag der DEL 2 mit 5:3 gewonnen. 2.423 Zuschauer sahen ein unterhaltsames Eishockeyspiel, in
dem die Entscheidung erst in den Schlussminuten fiel. Die über weite Strecken klar überlegenen und
sehr offensivfreudigen Hausherren vergaben reihenweise hochkarätige Torchancen und trafen dreimal nur das Eisen des Gästetores.
Die Starbulls, die weiterhin auf Stürmer Simon Fischhaber verzichten mussten und neben
Förderlizenzspieler Stefan Loibl auch Verteidiger Max Meirandres nicht an Bord hatten, suchten
gegen das Tabellenschlusslicht aus Heilbronn von Beginn an mit Nachdruck die Offensive. Tyler
McNeely hatte bereits in der ersten Spielminute das 1:0 auf dem Schläger, wurde aber von Rinke
regelwidrig behindert. Die anschließende Überzahlsituation nutzten die Gastgeber zum
Führungstreffer: Christian Neuert passte auf den heranrauschenden Wade MacLeod und von dessen Schlittschuh rutschte die Scheibe über die Linie (3). Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt beriet sich mit seinen Linienrichtern und erkannte das Tor daraufhin an. Wenig später dann eine Entscheidung zu Ungunsten der Grün-Weißen: McNeely schob die von Gästekeeper Bartels abprallende Scheibe zum vermeintlichen 2:0 ins Tor, aber der Referee hatte zuvor bereits irrtümlich abgepfiffen (8.). Lange mussten die Zuschauer aber nicht auf den zweiten Treffer der klar überlegenen Rosenheimer warten. Fabian Zick bediente den als Stürmer aufgebotenen Maximilian Vollmayer und der versenkte die Scheibe mühelos im kurzen Eck. Heilbronn wirkte phasenweise etwas überfordert, die Starbulls ließen aber ein halbes Dutzend klarster Einschussmöglichkeiten aus. Vallorani, MacLeod, Vollmayer und McNeely scheiterten jeweils allein vor Gästekeeper Bartels auftauchend. Völlig überraschend dann der Anschlusstreffer zum 2:1, als Carsten Gosdeck einfach mal von der blauen Linie abzog und Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer nicht gut aussehen liess (18.). Danach hatten die Gäste durch Rinke und Lewis sogar noch zweimal den Ausgleichstreffer auf dem Schläger (19.).
Die Falken, über weite Strecken des ersten Drittels offensiv harmlos, kamen druckvoll aus der Kabine. Gegen Krüger und Rinke konnte Starbulls-Keeper Steinhauer noch parieren, in der 23. Minute aber musste er hinter sich greifen. Adam Brace bediente von der Bande den von der Rosenheimer Abwehr vergessenen Brad Schell am Torraum und der stochert die Scheibe über die Linie. Carsten Gosdeck hatte per Schlagschuss in Überzahl sogar die Gästeführung auf dem Schläger (27.). Nach vorne jetzt fast übermütig, fabrizierten die Falken fortan zahlreiche Scheibenverluste im Spielaufbau und leisteten sich teils haarsträubende Defensivfehler. Den Starbulls boten sich auch deshalb reihenweise beste Einschussmöglichkeiten, oft frei vor Torwart Bartels, der aber mehrfach gegen McNeely sowie gegen Vollmayer, MacLeod, Neuert und Vallorani stark parierte und bei Pfostenschüssen von Neuert und Stretch Glück hatte. Nur nach einem bösen Abwehrpatzer von Krull war er gegen Tyler McNeely einmal machtlos (31.). Sekunden vor der zweiten Pausensirene konnte Adam Brace die verdiente 3:2- Führung der Starbulls aber nach einer schönen Einzelleistung wieder zum schmeichelhaften 3:3 egalisieren.
Im letzten Spielabschnitt musste zunächst Lukas Steinhauer gegen Morrison das 3:4 verhindern, ehe
für die Starbulls C.J.Stretch in Überzahl erneut nur den Pfosten traf. Der Rosenheimer Top-Scorer
trieb sein Team unermüdlich an, die Zählbares vor Augen habenden Gäste stemmten sich aber
leidenschaftlich und kampfstark und zunächst erfolgreich gegen einen weiteren Rosenheimer Treffer.
Knapp drei Minuten vor der Schlusssirene fiel dieser aber doch noch. Max Renner zog hinter das
Gästetor, legte zurück auf Dominik Daxlberger und der fand die Lücke zwischen Bartels Schlittschuh
und dem Pfosten – 4:3 (58.). In Überzahl setzte schließlich Wade MacLeod in der Schlussminute mit
einem Onetimer vom rechten Bullypunkt unter die Latte den Schlussakkord zum 5:3.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim

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