Und wieder Léveillé - diesmal bei 58:16

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Beide Teams haben weiter mit den Ausfällen von Leistungsträgern zu kämpfen. Luigi Calce zog sich in Ravensburg einen Knöchelbruch zu und wird in dieser Saison nicht mehr spielen, auch für Chris Billich war ein Einsatz noch zu früh, aber immerhin stand er schon auf dem Spielberichtsbogen. Bei Ravensburg kehrte Scott Champagne zurück, dafür musste man auf Wren und Maloney verzichten. Zudem schied auch Gawlik nach dem ersten Drittel aus.

Die Falken kamen mit viel Schwung aus der Kabine und nutzten ihre erste gute Chance zur frühen Führung. Capraro traf nach zweieinhalb Minuten. Die Gäste wussten sich im ersten Drittel häufig nur durch Fouls zu helfen und sahen sich auch in der Folgezeit dem Druck der Gastgeber ausgesetzt. Diese verpassten im ersten Powerplay durch Gödtel und Léveillé das 2:0 noch knapp, doch in der 8. Minute staubte Lemieux ab und netzte ein. Gästecoach Uli Liebsch nahm eine Auszeit, die dem Spiel seiner Mannen gut tat. Ravensburg kam etwas besser in die Partie und hatte durch Bräuner die erste gute Chance. Kurios das Zustandekommen des Anschlusstreffers: Schiedsrichter Brill pfiff ab, weil die Falken die Scheibe hinter dem eigenen Tor nicht bewegten, die Towerstars gewannen das Anspiel und Vogt verkürzte auf 2:1. Trotzdem blieb Heilbronn das bessere Team, das kurz vor Ende des Drittels noch einmal in Überzahl zuschlug. Lemieux setzte Gödtel in Szene, der direkt abzog und auf 3:1 erhöhte.

Auch im zweiten Drittel wurde wenig fünf gegen fünf gespielt, Schiedsrichter Brill behielt seine kleinliche Linie bei. Nun wanderten reihenweise Spieler der Unterländer auf die Sünderbank, was Ravensburg in der 28. Minute nutzte. Lange hatte Heilbronn auch bei drei gegen fünf dagegen gehalten, aber dann Slavetinsky übersehen, der die Gäste bis auf einen Treffer heran brachte. Im weiteren Verlauf des Drittels hatte Heilbronn zahlreiche Möglichkeiten, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Vier Überzahlspiele in Folge blieben aber ungenutzt, auch bei fünf gegen drei wollte die Scheibe nicht über die Linie. Gästekeeper Christian Rohde stand stets goldrichtig, und als er geschlagen war, rettete in der 37. Minute der Pfosten gegen Baum. Die Schlussphase gehörte dann wieder den Gästen, die durch Schmidle ihre beste Chance hatten, der in Überzahl aber nur das Außennetz traf.

Auch im letzten Drittel brachte zunächst die schwache Chancenverwertung die Fans der Gastgeber zur Verzweiflung, sowohl Fabio Carciola als auch Gödtel nach starkem Solo und Adriano Carciola konnten beste Chancen nicht nutzen. Auf der Gegenseite gab es Aufregung, als der Schiedsrichter zunächst auf Tor entschied, das Gespann dann aber noch erkannt hatte, dass die Scheibe von der Decke zurückgesprungen war. So blieb es bis in die Schlussphase eine spannende Angelegenheit, das Spiel stand auf des Messers Schneide. Ravensburg drängte auf den Ausgleich und wurde in der 56. Minute belohnt. Szwez war zur Stelle und bezwang den gut haltenden Bartels zum 3:3. Wieder drohte die Verlängerung, doch wie schon am Freitag hatte ein Mann etwas dagegen: Michel Léveillé wurde von Lemieux in Szene gesetzt und sorgte bei 58:14 für großen Jubel bei den Fans der Gastgeber.

Diese retteten die knappe Führung über die Zeit und liegen nun in der Serie mit 3:0 vorne. Es sieht gut aus in Sachen Halbfinaleinzug für die Falken, die nun aber keineswegs nachlassen dürfen. Am Dienstag steht Spiel vier an, bei einem erneuten Sieg wäre die Serie entschieden.


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