Überragender Staudt sichert Sieg der Pinguine

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Ein Dreierpack vor dem zweiten Pausentee war der Schlüssel zum 5:3-Auswärtssieg der Fischtown Pinguins bei den Lausitzer Füchsen. Nach dem 0:1-Rückstand glichen die Bremerhavener in der letzten Minute des ersten Drittels aus und sorgten mit zwei weiteren Treffern in der ersten Minute des zweiten Drittels für eine 3:1-Führung, die sie nicht mehr abgaben.
Mark Kosick (2), Marian Dejdar, Alexander Janzen und Ales Kreuzer trafen für die Pinguins, die nach zuletzt drei Niederlagen in Folge eine erhebliche Steigerung zeigten. Mit dem Sieg machten sie einen Sprung auf Platz vier und verdarben den Lausitzer Füchsen gleichzeitig das Geschäft mit den gestern erstmals angebotenen Spitzenreiter-T-Shirts – die Tabellenführung der Lausitzer war nur ein kurzes Intermezzo. „Ich bin sehr froh über die drei Punkte, vor allem weil Weißwasser zuletzt einen Lauf hatte“, sagte Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg. Bei beiden Mannschaften standen die Torhüter im Fokus. Bei den Gastgebern musste der erst  18-Jährige Louis-Vincent Albrecht den Kanadier Jonathan Boutin ersetzen, der eine Prellung am Auge erlitten hatte. Bei den  Pinguins spielte Sebastian Staudt, der seinen Einsatz mit guten Leistung rechtfertigte. Vor allem im Mittelabschnitt vereitelte er reihenweise Chancen. Auch Albrecht zeigte in seinem ersten Bundesligaspiel eine gute Leistung. Denn wenn eines in diesem Spiel im Überfluss vorhanden war, dann waren es Torschüsse. „Für meinen Geschmack gab es auf beiden Seiten zu viele Schüsse. Das war wie eine Autobahn Richtung Tor“, meinte Pinguins- Trainer Leidborg. Sein Kollege Dirk Rohrbach sah es genauso: „Beide Mannschaften hatten über 40 Schüsse – das ist im modernen Eishockey nicht üblich.

Die Gastgeber fanden nach 18  Minuten die Richtige Ausfahrt auf der Tor-Autobahn. Mark Derlago stand beim 1:0 (18.) völlig frei in Mittelstürmerposition. Zuvor hatten die Pinguins zwei brenzlige Unterzahl-Situationen gut gemeistert, mehr als eine Minute waren sie dabei sogar in doppelter Unterzahl. Mark Kosick, der nach seiner Fingerverletzung wieder dabei war, erzielte per Abstauber nach einem Schuss von Ales Kreuzer 47 Sekunden vor der ersten Pausensirene den Ausgleich. Obwohl nur noch so wenig Zeit war, hätten die Pinguins durch Großchancen von Kosick und Carsten Gosdeck sogar noch in Führung gehen können. Das taten sie dann nach der Pause. Nach 35 Sekunden bediente Chris Stanley Marian Dejdar am langen Pfosten und weitere 25 Sekunden später traf Alexander Janzen mit seinem ersten Saisontor zum 3:1. Als eine Strafe gegen die Gastgeber angezeigt war, erhöhte Ales Kreuzer auf 4:1 (31.). Die Füchse  griffen zwar weiter an, aber mit jedem Schuss, der aufs Tor kam, wuchs Staudt nun über sich hinaus. Gleichzeitig eröffneten sich für die Pinguins Konterchancen, die sie fahrlässig vergaben. So fuhren sie einmal mit vier Spielern auf einen Verteidiger zu, den Puck brachte Jan Kopecky aber nicht im Tor unter. Leidborg sackte auf der Trainerbank förmlich in sich zusammen. Dabei ging es im Schlussabschnitt so weiter: Gleich vier Mal fuhr ein Pinguins-Stürmer alleine auf Torwart Albrecht zu. Doch Kopecky, Philipp Gunkel, Dejdar und nochmal Kopecky vergaben. Als dann auch noch die Gastgeber auf 2:4 (55.) verkürzten, schien sich das zu rächen. Doch Kosick beseitigte schon im nächsten Angriff mit dem 5:2 (56.) jeden Zweifel. Nicht nur wegen seiner beiden Treffer zeigte Kosick, dass er ein wichtiger Spieler der Pinguins ist. Er belebte den Angriff merklich. Das 3:5 durch Robert Bartlick (60.) war nur noch Formsache, der zweite Auswärtssieg der Saison für die Pinguins war nicht mehr in Gefahr.


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