Towerstars stürmen auf Rang vierRavensburg Towerstars

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Die 2287 erwartungsfrohen Zuschauer waren ziemlich geschockt, als nach knapp fünf Minuten die LED-Anzeigentafel ein 0:3 anzeigte. Die Towerstars präsentierten sich in desolater Abstimmung in der eigenen Zone, auch die Auszeit von Trainer Daniel Naud nach dem 0:1 hatte da zunächst nichts geholfen. Besserung stellte sich erst nach rund neun Minuten eingestellt, als die Oberschwaben in der Defensive sicherer standen und das Selbstvertrauen nach vorne Wirkung zeigte. Pech hatte hier Kapitän Radek Krestan, als er aus kurzer Distanz aus der Drehung nur den linken Pfosten traf. Ansonsten war das erste Drittel schlichtweg zum Vergessen.

In der Pause dürfte die Ansprache dem Gesichtsausdruck von Trainer Daniel Naud wohl ziemlich entschlossen ausgefallen sein, denn im zweiten Abschnitt kam das Towerstars Team deutlich entschlossener aus der Kabine. Die Chancendichte wurde höher und es zeigte sich, dass die Gäste in der eigenen Zone nicht verwundbar waren. Allein Alex Leavitt hatte zweimal Pech im Abschluss, doch dann besorgte Kapitän Radek Krestan endlich den Treffer zum 1:3, Martinelli weilte zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank und das Ravensburger Powerplay zeigte sich erfolgreich. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich abgezeichnet, dass die Towerstars das kleine Erfolgserlebnis auch brauchten.

Und prompt legten die Oberschwaben unter den Anfeuerungsrufen der Fans auch nach. In der 37. Minute  schlenzte Maury Edwards den Puck in Richtung Tor, Stephan Vogt lenkte die Scheibe mit dem halbhohen Stock unhaltbar zum 2:3 ins gegnerische Tor. Die neue und erfreuliche Ausgangsposition war auch damit unterstrichen, als die Ravensburger Offensive Sekunden vor der zweiten Pausensirene um Millimeter dem Ausgleich nahe war.

Im Schlussabschnitt schien Bremerhaven auf den Ravensburger Aufwind zu reagieren. Checkten die Pinguins Stürmer wieder energischer und früher vor, bekamen die Towerstars durchaus Probleme und Christian Rohde musste wieder mehrfach retten. Doch auch aus diesem vermeintlichen Tief fand das Team von Trainer Daniel Naud wieder heraus. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit konnte Konstantin Schmidt einen Nachschuss aus kurzer Distanz entschlossen unter die Latte hämmern. Bremerhaven wirkte jetzt völlig von der Rolle und nur 68 Sekunden später explodierten die Ränge der Ravensburger Eissporthalle erneut. Aus fast ähnlicher Situation konnte Max Brandl den Puck aus halblinker Position zum 4:3 im Netz der Fischtown Pinguins unterbringen.

Die Towerstars waren danach viel zu entschlossen, um sich dieses Spiel nochmals aus der Hand nehmen zu lassen. Als die Gäste in der Schlussphase dem Torhüter vom Eis nahmen, legten die Towerstars durch Shawn Weller und Radek Krestan gleich zwei weitere Treffer nach. Dass es in den letzten 35 Sekunden für beide Teams noch weitere 84 Straf-, darunter 60 Disziplinarminuten gab, mag für einige Zuschauer sicherlich unterhaltsam gewesen sein. Richtig freuen wird sich allerdings hierüber nur die vom verletzten Raphael Kapzan gehütete Mannschaftskasse der Towerstars. 

Towerstars Kapitän Radek Krestan dankte nach dem Spiel via Ansprache den Fans für die Unterstützung, Trainer Daniel Naud lobte wieder einmal die Moral: „Die Jungs habe nach dem schlechten Drittel trotzdem an sich geglaubt und wie sie dann am Ende gekämpft haben, war der Wahnsinn.“


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