Towerstars Sieg war nie in GefahrDrei Punkte gegen Lausitzer Füchse

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Die ersten drei Minuten gehörten sicherlich den Gästen aus Ostsachsen, die mit geradlinigem Spiel die Scheibe nach vorne brachten und mehrfach den diesmal im Einsatz befindlichen Towerstars Keeper Rohde prüften. Doch nach drei Minuten drehten die Towerstars den Spieß allerdings um. Die erste Sturmformation drang ins gegnerische Drittel ein und aus der Halbdistanz legte Austin Smith volle Spannung in einen Schlenzer. Die Scheibe zischte letztlich unter die Latte, Füchse-Keeper Wiedemann sah den Puck ohnehin viel zu spät und die Towerstars lagen mit 1:0 in Front. Fortan ließen die Gastgeber ihrem Gegner kaum Raum zur Entfaltung, meist luchsten die Oberschwaben ihren Gegenspielern schon an der Mittelinie den Puck ab und leiteten die Gegenangriffe ein. Recht leichtes Spiel hatte in der 10. Minute Hans Detsch, als er an der gegnerischen blauen Linie vollkommen vergessen wurde und ein Solo auf Füchse-Keeper Wiedemann fahren konnte. Den ersten Versuch konnte der junge Förderlizenzstürmer zwar nicht verwerten, doch den quergelegten Puck verwertet dann der mitgefahrene Stephan Vogt sicher zum 2:0. Jetzt wackelten die weitgereisten Gäste gewaltig und das deutliche spielerische Übergewicht verdeutlichte dann Brian Roloff mit einem eiskalt abgeschlossenen 3:2 Konter. Konstantin Schmidt hatte exakt zum richtigen Zeitpunkt quergelegt und Brian Roloff nutzte das komplett offene Gehäuse zum 3:0. Die Zuschauer in der mit 3089 Zuschauern erneut prächtig gefüllten Eissporthalle waren zufrieden und sahen ein Ravensburger Team in Spielfreude. Alle drei Sturmformationen hätten gut und gerne drei oder vier weitere Treffer alleine im Startabschnitt nachlegen können.

Zum zweiten Abschnitt wechselte Gäste-Coach Paul Gardner dann seinen Torhüter, fortan stand die etatmäßige Nummer 1, Joe Fallon zwischen den Pfosten. „Ich wollte mein Team damit auch etwas wachrütteln“, begründete er in der Pressekonferenz später die Maßnahme. Diese Taktik ging durchaus auf, denn Weißwasser spielte deutlich besser mit, auch stand die Defensive gefestigter im eigenen Drittel. Das alleine reichte allerdings nicht, die Towerstars wirklich in Bedrängnis zu bringen. Torhüter Christian Rohde war bei den wirklich hochkarätigen Möglichkeiten der Lausitzer Füchse sicher zur Stelle. Insgesamt war das Spiel im zweiten Abschnitt etwas träger, was auch an den Strafzeiten lag. Die jeweiligen Überzahlspiele konnten die beiden Teams hier allerdings nicht nutzen.

Der Schlussabschnitt ist im Prinzip schnell berichtet. Die Towerstars konnten das Spiel weitgehend souverän verwalten. Zwar kam Weißwasser zur ein oder anderen Tormöglichkeit, doch die Oberschwaben hatten die Begegnung stets unter Kontrolle. Als die Ostsachsen mehr und mehr ungeduldiger wurden und ihre Positionen nicht mehr so konsequent hielten, schlugen die Towerstars Sturmreihen eiskalt zu. Zunächst vernaschten Brandon MacLean und Kapitän Radek Krestan die Gäste-Hintermannschaft samt Torhüter Fallon zum 4:0, 73 Sekunden später ließ Simon Sezemsky in numerischer Überzahl das 5:0 folgen, dies war zugleich auch der Endstand. Von Brian Roloff schön bedient, donnerte der Ravensburger Verteidiger die Scheibe aus vollem Lauf in die Maschen. Füchse-Goalie Fallon hatte nicht den Hauch einer Abwehrchance. „Die Jungs haben heute ein sehr gutes Spiel gezeigt und den defensiven Fokus immer in den Vordergrund gestellt“, lobte Towerstars Coach Daniel Naud sein Team. Hochzufrieden war der Coach auch mit dem Umstand, dass sich drei Sturm- und Verteidigungsreichen in die Scorerstatistik eintragen konnten. 

Tore: 1:0 (2:58) Smith (Sezemsky, Dück), 2:0 (9:06) Vogt (Detsch, Brandl), 3:0 (12:41) Roloff (Schmidt, Dück), 4:0 (52:36) Krestan (MacLean, Slavetinsky), 5:0 Sezemsky (53:49/PP1) (Roloff, Smith). Strafminuten: Ravensburg 10, Weißwasser 14 plus 10 Disz. Lavalleé plus 10 Disz. Parkkonnen. Zuschauer: 3.089

Pressemitteilung Ravensburg Towerstars

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