Torfestival in Bietigheim - nächster Dämpfer für RavensburgDEL 2 am Samstag

Alexander Preibisch sorgte mit seinen beiden Treffern für den ersten Bietigheimer Sieg in der diesjährigen Finalserie. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Alexander Preibisch sorgte mit seinen beiden Treffern für den ersten Bietigheimer Sieg in der diesjährigen Finalserie. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Hier alle Partien im Überblick:

Kassel Huskies – Lausitzer Füchse 5:1  (2:0 / 2:0 / 1:1)

Einen souveränen Sieg fuhren die Kassel Huskies gegen die Lausitzer Füchse ein und beschenkten sich selbst mit der gewonnenen Tabellenführung am zweiten Weihnachtsfeiertag. In der Partie am frühen Nachmittag dominierten die Hausherren die Partie von Beginn an und zeigten mit einem Schussverhältnis von 19:7 ihre Aufstiegsambitionen in diesem Jahr. Nachdem die Hessen das erste Drittel mit einer Zwei-Tore-Führung für sich entscheiden konnten, verdoppelte sich der Spielstand auf der Stadionanzeige im zweiten Drittel. Mit niedergeschlagenen Köpfen gingen die Füchse aus der Lausitz mit einem 4:0-Rückstand ins letzte Drittel und erzielten immerhin durch Lars Reuß in der 51.Spielminute den Ehrentreffer. Den verdienten Vier-Tore-Vorsprung stellten die Hausherren mit einem Treffer ins leere Tor wieder her und so endete die frühe Partie des Boxingdays verdient mit 5:1, wodurch die Huskies ihren derzeitigen Rivalen um die Tabellenspitze – die Ravensburg Towerstars – verdrängen konnten und nun alleine an der Spitze der DEL2 thronen.

Tore: 1:0 (12:31) Schmidpeter, 2:0 (16:49) Rutkowski, 3:0 (24:19) Rutkowksi, 4:0 (39:37) C. Breitkreuz, 4:1 (50:27) Reuß, 5:1 (57:02) Cameron

Bayreuth Tigers – EC Bad Nauheim 7:2  (0:1 / 3:1 / 4:0)

Ebenfalls eindeutig gestaltete sich die Partie im Tigerkäfig der Bayreuth Tigers. Während die Gäste kurz vor dem Powerbreak des ersten Drittels die Führung erzielten und diese sogar in der 32. Minute noch ausbauen konnten, drehten die Hausherren fortan auf.  Binnen vier Minuten und 16 Sekunden erzielten die Tigers drei Tore. Zweimal war es Tyler Gron, der Bayreuth jubeln ließ. Mit einem 3:2-Vorsprung ging es also in das entscheidende Drittel. Dort verspeisten die Tigers ihren Gegner nahezu. Vier weitere Treffer sorgten für einen deutlichen Endstand. Mann des Spiels war Tyler Gron, der viermal den jungen Gästetorhüter Philipp Maurer überwinden konnte.

Tore: 0:1 (10:06) Hohmann, 0:2 (31:35) Cornett, 1:2 (34:50) Gron, 2:2 (35:39) Rajala, 3:2 (39:06) Gron, 4:2 (43:40) Gron, 5:2 (52:37) Davis, 6:2 (54:20) Walther, 7:2 (17:11) Gron

Dresdner Eislöwen – Eispiraten Crimmitschau 3:2 OT (2:1 / 0:1 / 0:0 / 1:0)

Weitaus spannender gestaltete sich die Partie in der EnergieVerbundArena, wo die Dresdner Eislöwen die Eispiraten aus Crimmitschau empfingen. Im ersten Drittel drückten die Hausherren und erzielten bereits in den ersten zehn Minuten zwei Tore – eines davon in Überzahl. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnten auch die Gäste ihre Überzahlsituation nutzen und zum 2:1-Anschlusstreffer einnetzen. Im Mittelabschnitt tat sich bis in der 39.Spielminute nicht viel. Doch dann war Marius Demmler zur Stelle und sorgte kurz vor dem zweiten Pausentee für den Ausgleich. Im letzten Drittel sahen die Zuschauer vor den heimischen TV-Bildschirmen eine ruppige Partie bei denen es zu einigen Strafzeiten kam. Keine der Überzahlgelegenheiten wusste das jeweiligen Team zu nutzen und so ging es in die Overtime. Diese dauerte nur 1:35 Minuten an, bis Nick Huard mit dem ersten Schuss der Eislöwen in der Overtime für die Erlösung sorgte und den Dresdnern einen am Schluss verdienten Sieg bescherte.

Tore: 1:0 (7:31) Trattner, 2:0 (9:02) Filin, 2:1 (18:12) Gams, 2:2 (39:41) Demmler, 3:2 (61:35) (OT) Huard

Ravensburg Towerstars – EHC Freiburg 3:4 SO  (2:0 / 0:1 / 1:2 / 0:0 / 0:1)

Einen harten Dämpfer setzte es für die Ravensburg Towerstars in der Spitzenpartie des zweiten Weihnachtsfeiertags. Die Hausherren kamen zunächst gut in die Partie und konnten das Anfangsdrittel mit 2:0 zu ihren Gunsten beenden. Im zweiten Drittel sah es lange so aus, als würden die Hausherren ihre Führung erfolgreich verwalten können. In der 36. Spielminute wurde den Towerstars ihre bereits dritte Strafe im Mittelabschnitt zum Verhängnis. Bei noch 51 Sekunden, die Yannick Drews auf der Strafbank verweilen musste, netzte Chad Bassen in Powerplayformation zum 2:1-Anschlusstreffer ein. Rich Chernomaz – Cheftrainer der Towerstars – rüttelte seine Spieler in der zweiten Drittelpause noch einmal auf, nachdem sie im Mitteldrittel einerseits zu viele Minuten in Unterzahl spielen mussten und andererseits zu wenig Chancen herausspielten. Die Ansprache des Trainers schien zu fruchten. Die Gastgeber kamen stark aus der Kabine und stellten in Person von Mathieu Pompei die Zwei-Tore-Führung wieder her. Die Gäste ließen sich aber nicht unterkriegen und feuerten ein ums andere Mal auf den Kasten von Olafr Schmidt. Zwei der insgesamt 13 Versuche waren von Erfolg gekrönt. Sowohl Saakyan, als auch Bassen konnten den Heim-Torwart überwinden. Mit diesem 3:3 am Ende der regulären Spielzeit ging es in die Overtime, in der keine der beiden Mannschaften den entscheidenden Treffer erzielen konnte. Im Penaltyschießen war es nur Olafr Schmidt der hinter sich greifen musste und enttäuscht zur Kenntnis nahm, dass sich die Ravensburger den Wölfen aus dem Breisgau geschlagen geben mussten.

Tore: 1:0 (8:48) Czarnik, 2:0 (16:05) Driendl, 2:1 (35:11) Bassen, 3:1 (44:09) Pompei, 3:2 (46:01) Saakyan, 3:3 (55:18) Bassen, 3:4 (63:00) George

Bietigheim Steelers – Tölzer Löwen 8:7  (3:3 / 3:2 / 2:2)

Was gibt es schöneres als einen hochspannenden Thriller auf der Couch am zweiten Weihnachtsfeiertag! Genau einen solchen konnten die Fans der Steelers und der Tölzer Löwen zu Hause verfolgen. Bereits nach 2:17 gespielten Minuten klingelte es zum ersten Mal in der EgeTransArena. Brett Breitkreuz tat es seinem Bruder gleich und konnte ebenfalls an diesem Abend ein Tor erzielen. Anschließend war es Lubor Dibelka, der auf Zuspiel von Luca Tosto den Ausgleichstreffer erzielte. Doch dieser Spielstand hielt nicht lange, denn nur 40 Sekunden nach Wiederanpfiff netzte Alexander Preibisch zum 2:1 ein. Das Spiel ging munter weiter und so war es wieder Preibisch, der die Führung der Hausherren ausbauen konnte. Die Tölzer Löwen steckten nicht auf und sorgten durch zwei Tore in den Schlussminuten des ersten Drittels für einen ausgeglichenen Pausenstand. Die Oberbayern waren jetzt am Drücker und spielten auch nach der Pause stark auf. Nach nur 43 Sekunden stand die erstmalige Gästeführung auf der Anzeigetafel und es dauerte nur weitere 41 Sekunden, bis Reid Gardiner zur 5:3-Führung der Löwen traf. Matt McKnight konnte in der Folge durch zwei Tore die Partie wieder ausgleichen. Nach dem Powerbreak im zweiten Drittel kassierten die Tölzer Löwen eine Strafe wegen Hakens, welche noch Folgen haben sollte. Yannick Wenzel bestrafte die Gäste und brachte seine Mannen mit 6:5 in Führung. Im letzten Spielabschnitt wollten beide Teams die so kräfteaufreibende Partie dann am Ende auch für sich entscheiden. Riley Sheen sorgte zuallererst dafür, dass der Rückstand der Gäste größer wurde. Jedoch schlugen Max French und Lubor Dibelka noch vor dem obligatorischen Powerbreak zurück und glichen die Partie aus. In der 51. Spielminute wurde Alexander Preibisch für zwei Minuten des Feldes verwiesen und es bot sich eine Spitzengelegenheit für die Gäste den vielleicht entscheidenden Führungstreffer zu erzielen. Doch die Strafzeit blieb ungenutzt und nur wenige Minuten später war es Alexander Preibisch selbst, der mit seinem dritten Treffer die Partie entschied und die Bietigheim Steelers auf Platz vier schoss.

Tore: 1:0 (2:17) B. Breitkreuz, 1:1 (5:37) Dibelka, 2:1 (6:14) Preibisch, 3:1 (15:03) Preibisch, 3:2 (15:53) Gardiner, 3:3 (16:51) Pfleger, 3:4 (20:43) Schwarz, 3:5 (21:24) Gardiner, 4:5 (22:58) McKnight, 5:5 (28:31) McKnight, 6:5 (33:26) Wenzel, 7:5 (42:43) Sheen, 7:6 (46:08) French, 7:7 (49:31) Dibelka, 8:7 (55:38) Preibisch

EV Landshut – ESV Kaufbeuren 2 : 3 SO  (0:0 / 0:0 / 2:2 / 0:0 / 0:1)

In einer zunächst torarmen Partie im bayerischen Derby fanden beide Teams nicht den richtigen Weg, um die Hintermannschaft des Gegners zu überwinden. Erst im dritten Drittel war es Max Forster für die Hausherren, der den ersten Treffer des Abends erzielen konnte. Nur drei Minuten später traf selbiger erneut und baute die Führung für den EVL aus. 11:31 Minuten vor Ende der Partie gelang dann John Lammers der 2:1-Anschlusstreffer, kurze Zeit später folgte der Ausgleich durch Branden Gracel. Die Verlängerung brachte keinen Sieger hervor, wodurch es ins Penaltyschießen ging. Die ersten drei Schützen beider Teams fanden allerdings nicht die erhoffte Lücke vor dem Tor und so mussten Sami Blomqvist und Zach O’Brien erneut antreten, aber nur der Joker war erfolgreich. Erneut wurde also das Derby zwischen dem EVL und dem ESVK wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen im Penaltyschießen entschieden. Dieses Mal gaben allerdings die Dreihelmenstädter aus Landshut eine Führung aus der Hand und verloren im Penaltyschießen.

Tore: 1:0 (42:30) Forster, 2:0 (45:31) Forster, 2:1 (51:31) Lammers, 2:2 (53:25) Gracel, 2:3 (PSO) Blomqvist

Heilbronner Falken – Löwen Frankfurt 1:3  (1:1 / 0:2 / 0:0)

Die Frankfurter Siegesserie unter Fritzmeier – sie geht weiter. Im späten Spiel des Tages mussten die Hessen aber zunächst einem Rückstand hinterherlaufen, als Kevin Maginot die Gäste aus Heilbronn nach acht Minuten in Führung schoss. Marius Erk sorgte nach einer Viertelstunde dafür, dass die Partie ausgeglichen in die erste Pause ging. Der Mittelabschnitt war noch keine drei Minuten alt, als Alexej Dmitriev die Löwen in Führung schoss. In der Folge ließen die Falken zahlreiche Powerplaysituationen ungenutzt – die Löwen nutzen ihre dann: Sebastian Collberg erzielte in doppelter Überzahl das 3:1 aus Löwensicht. Trotz einer fast zweiminütigen doppelten Überzahl der Falken im letzten Drittel, blieb es beim Auswärtssieg der Löwen.

Tore: 1:0 (07:34) Maginot, 1:1 (14:52) Erk, 1:2 (22:48) Dmitriev, 1:3 (36:31) Collberg


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