Topspiel wird zum Duell der Torhüter Steelers siegen 2:0

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Der aktuelle Meister war sofort im Spiel und machte Druck von Anfang an, bot den Fans ein großartiges, schnelles aber auch faires Spiel. Jerry Kuhn, Torhüter der Fishtown Pinguine sagte nach dem Spiel „Ich war gut drauf, auch wenn ich beim zweiten Gegentor schlecht aussah, Bietigheim wusste zu verteidigen und wir konnten keine Akzente in der Offensive setzen.“ In der 9. Minute erzielte Justin Kelly die verdiente Führung für den Meister. Freddy Cabana sah Kelly frei in der Mitte und die Nummer 27 der Steelers schob flach zur Führung ein.

Im zweiten Drittel gelang Dennis Palka dann etwas glücklich die 2:0 Führung. Hinterm Tor stehend schoss er Richtung Tor und die Scheibe prallte von Jerry Kuhns Schulter ins eigene Tor, Pech für den Tabellenprimus.

Danach folgte eine starke Phase der Gäste, aus dieser sie nichts Zählbares mitnehmen konnten. Nach dieser kurzen Zeit übernahm das Team von Kevin Gaudet wieder das Zepter und das Spiel. Die Ellentaler hatten noch einige gute Chancen, den Vorsprung weiter auszubauen, aber bei Jerry Kuhn war immer wieder Endstadion. Auf der anderen Seite erwischte Silo Martinovic einen Sahnetag, der gebürtige Kroate war unüberwindbar und parierte die 20 Schüsse der Bremerhavener. Beide Torhüter wurden zu den Spielern des Tages gewählt. Jerry Kuhn sagte nach dem Spiel noch:“ Das ist jetzt kein Beinbruch, wir haben ein Spiel verloren, Bietigheim musste gewinnen, um den Abstand zu verkürzen, Wir lassen die Köpfe jetzt nicht hängen. Mein Ziel ist es, immer noch das letzte Spiel dieser Saison zu gewinnen. Es wird nicht einfach für die anderen Mannschaften, uns vier Mal in den Playoffs zu schlagen. Wir haben eine gute Truppe mit erfahrenen Spielern, das müssen wir nutzen."

Steelers-Trainer Kevin Gaudet war voll des Lobes für die Gäste und bezeichnete den Vizemeister als „Allstar Team“: „Vor allem die dritte Reihe ist die Topscorer Reihe des REV. Mit zwei Topgoalies sind die Pinguins auch auf der Torhüterposition stark besetzt. Der Pokal geht dieses Jahr nur über Bremerhaven.“

Besonders bitter fällt nun der Ausfall von Marcus Sommerfeld ins Gewicht. Zusätzlich mit Markus Gleich, Marcel Kahle und Shawn Weller fällt mit ihm nun der nächste Spieler aus. „Es ist schwer, einen guten deutschen Spieler zu bekommen, keiner lässt einen guten Verteidiger zu dieser Zeit der Saison gehen. Wir sind auf der Suche, aber die Aufgabe ist sehr schwer.“ Die Fans dürfen gespannt sein, was Kevin Gaudet aus dem Hut zaubern wird.

Weiter geht’s für die Steelers am Sonntag in Kaufbeuren, bevor am nächsten Freitag der HEC aus Heilbronn zum Derby kommt.