Top-Teams setzen sich durch – Heilbronn gewinnt „Spiel um Platz 10“DEL2 kompakt

Justin Kirsch kehrt zu den Kassel Huskies zurück. (Foto: dpa/picture alliance)Justin Kirsch kehrt zu den Kassel Huskies zurück. (Foto: dpa/picture alliance)
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Tölzer Löwen – Bietigheim Steelers 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)

Die Tölzer Löwen waren drauf und dran, mindestens einen Punkt gegen den Tabellenführer zu holen – doch 13 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit schlug Tyler McNeely doch noch zu und traf für die Steelers zum 3:2-Sieg. Manuel Edfelder hatte Bad Tölz in der dritten Minute in Führung gebracht, ehe der Favorit die Partie durch zwei Überzahltreffer von Matt McKnight (7.) und Shawn Weller (26.) drehte. Philipp Schlager sorgte für Spannung, als ihm in der 28. Minute der Ausgleich gelang. Nur zum Punktgewinn fehlten eben jene besagten 13 Sekunden.

SC Riessersee – EHC Freiburg 3:2 (0:1, 0:0, 3:1)

Auch der Tabellenzweite aus Garmisch schnappte sich erst in der Schlussphase den Sieg gegen den EHC Freiburg. Die Breisgauer führten bereits mit 2:0. Christian Billich traf zur Führung (8.), ehe Jakub Babka den Vorsprung nach 39 Sekunden im letzten Drittel ausbaute. Doch ein Doppelschlag von Lubor Dibelka in der 50. und 51. Minute brachte den Ausgleich. Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende nutzte Louke Oakley in Powerplay zum 3:2.

Eispiraten Crimmitschau – Löwen Frankfurt 2:5 (2:1, 0:2, 0:2)

Etwas deutlicher machte es der Tabellendritte aus Hessen – allerdings lagen die Crimmitschauer zweimal in Führung. Erst traf Christoph Kabitzky in der zweiten Minute. Und nachdem Brett Breitkreuz ausgeglichen hatte, sorgte Ivan Ciernik für die Pausenführung der Westsachsen. Danach trafen aber nur noch die Löwen: Nils Liesegang, Wade MacLeod und zweimal Matt Pistilli sorgten für den Endstand.

ESV Kaufbeuren – Kassel Huskies 1:3 (0:2, 0:1, 1:0)

Mit weniger Dramatik gelangte der Tabellenvierte aus Kassel zum Sieg. Den Grundstein legten Alex Lambacher (4.) und Stefan Della Rovere (7.) mit dem frühen 2:0 für die Schlittenhunde. Evan McGrath erhöhte in der 31. Minute auf 3:0. Kaufbeuren traf nur in der 48. Minute, als Christopher Kasten eine doppelte Überzahl ausnutzte.

Ravensburg Towerstars – Bayreuth Tigers 4:2 (2:1, 2:0, 0:1)

Nach zwei Dritteln sah es klarer aus als nach 60 Minuten. Zwar glich der Bayreuther Sebastian Busch in der 15. Minute per Penalty, den Lukas Slavetinsky verschuldet hatte, zum 1:1 aus, doch Brian Roloff (2), Slavetinsky, der mit dem 2:1 sein Foul wieder gutmachte, und Daniel Schwamberger sorgten für ein klares 4:1. Doch Eric Chouinard verkürzte in der 49. Minute auf 2:4 – dabei blieb es dann aber auch.

EC Bad Nauheim – Dresdner Eislöwen 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 1:0) n.V.

Im Duell der Tabellennachbarn lagen die Gäste mit 1:0 durch Timo Walther und mit 2:1 durch Martin Davidek vorne. Noureddine Bettahar, Cody Sylvester und Marcel Brandt drehten das Spiel, doch Dresdens Alexander Höller schickte die Partie in der Overtime. Hier entschied Brandt die Partie in der 64. Minute.

Heilbronner Falken – Lausitzer Füchse 3:2 (1:0, 0:2, 2:0)

Der Tabellenzehnte aus Heilbronn wehrte den Angriff des direkten Verfolgers im Kampf um die Play-off-Teilnahme ab. Jordan Heywood hatte für Heilbronn in der siebten Minute getroffen, ehe ein Doppelschlag von Roope Ranta (29.) und Ryan Warttig (30.) die Partie zunächst drehte. Doch zwei Powerplay-Tore von Justin Kirsch (45., 50.) brachten doch noch den Erfolg für die Falken.