Toni Krinners Debüt im SaisonendspurtDEL2 Vorschau 48. Spieltag

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Fünf Spieltage noch – dann beginnen in der DEL2 die Play-offs. Oder eben die Play-downs. Doch um genau dies vielleicht doch noch zu vermeiden, hat der ESV Kaufbeuren den Trainer gewechselt. Statt Mike Muller hat nun Toni Krinner das Sagen bei den Allgäuern. Acht Punkte müssten die Rot-Gelben aufholen, um noch die Pre-Play-offs zu erreichen – oder sich dem Kampf um den Klassenerhalt stellen.

Der ESVK wird am Wochenende allerdings auf Torhüter Stefan Vajs verzichten müssen, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat. Verteidiger Mitch Versteeg fehlt aufgrund einer Sperre. ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl sagt: „Wir schauen nun von Spiel zu Spiel. Unser Hauptziel ist es natürlich, unser Spiel zu verbessern und zu stabilisieren. Für uns geht es nun einzig und alleine darum, den Klassenerhalt in der DEL2 zu sichern. Diesem Ziel müssen wir nun alles unterordnen.“ Das Krinner-Team spielt zunächst gegen die Lausitzer Füchse, die nur einen Punkt mehr haben, und dann beim SC Riessersee.

Die Eispiraten Crimmitschau wollen sich Weißwasser und Kaufbeuren voll Hals halten. Dabei können sie auch wieder auf Christoph Kabitzky setzen. Er hatte sich ausgerechnet gegen Kaufbeuren eine Prellung des Kehlkopfs sowie des Kiefers zugezogen. Nun aber gab es Entwarnung – der junge Stürmer kann spielen. Die Westsachsen spielen gegen Bremerhaven (99 Punkte), die „dreistellig“ werden wollen und noch die Chance haben, Spitzenreiter Bietigheim (104) abzufangen.

Der SC Riessersee wird in den Pre-Play-offs spielen und muss am Freitag bei den Kassel Huskies ran. Durch die Rückkehr von Felix Thomas und Julian Eichinger können die Garmischer erstmals seit Monaten wieder sieben Verteidiger aufbieten. Und weil Stürmer Michael Rimbeck wieder dabei ist, kann der SCR sogar vier Reihen ins Rennen schicken. Für Kassel geht es darum, das Heimrecht im Viertelfinale abzusichern.

Die Dresdner Eislöwen mussten sechs Punkte aufmachen, um noch direkt ins Viertelfinale einzuziehen. „Ich erwarte von unseren Gegnern am Wochenende Play-off-Hockey. Und natürlich erwarte ich auch von uns Play-off-Hockey als richtige Antwort auf die letzten beiden Spiele“, erklärte Dresdens Coach Bill Stewart, dessen Team erst gegen Ravensburg und dann in Bremerhaven ran muss.

Der EHC Freiburg reist zum Duell der Kellerkinder nach Heilbronn. „Das wird ein schwieriges Spiel, zumal im Derby natürlich jedes Team eine Duftmarke setzen will“, so EHC-Trainer Leos Sulak.

Die Starbulls Rosenheim erwarten die Löwen Frankfurt – ein Duell zweier Powerplay-Spezialisten Die einen haben die meisten Tore in Überzahl erzielt, die anderen haben die beste Überzahlquote. Die Grün-Weißen müssen ohne Simon Fischhaber ausfallen. Ihn traf am Sonntag ein Schlagschuss – wodurch er sich einen Kniescheibenbruch zuzog und nun mindestens sechs Wochen ausfällt. Zum Spiel sagt Frankfurts Trainer Rich Chernomaz: „Rosenheim will uns einholen, wir wollen Kassel einholen. Das sagt schon alles. Daher gilt es, so weiterzumachen, härter als unsere Gegner zu arbeiten und unser Spiel einfach zu halten.“

Die Spiele des 48. Spieltags in der Übersicht:

Freitag, 19. Februar:
19.30 Uhr: Starbulls Rosenheim – Löwen Frankfurt
19.30 Uhr: ESV Kaufbeuren – Lausitzer Füchse
19.30 Uhr: Kassel Huskies – SC Riessersee
19.30 Uhr: Dresdner Eislöwen – Ravensburg Towerstars
19.30 Uhr: Bietigheim Steelers – EC Bad Nauheim
20.00 Uhr: Eispiraten Crimmitschau – Fischtown Pinguins Bremerhaven
20.00 Uhr: Heilbronner Falken – EHC Freiburg

EISKRISTALLKUGEL-PROGNOSEN:

Toni Krinner wird bei seinem Trainerdebut in Kaufbeuren mindestens einen Punkt einfahren.

Die Zuschauer in Dresden werden das torreichste Spiel erleben.

Es wird vier Siege durch Gastteams geben.

Eine Mannschaft wird mehr als 40 Strafminuten erhalten.

Die wenigsten Tore an diesem Spieltag werden die Zuschauer in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena sehen.

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