Tölzer Löwen und Eispiraten Crimmitschau bleiben oben dranDEL 2 am Freitag - nur Kassel gewinnt auf eigenem Eis

Lubor Dibelka traf dreimal für die Tölzer Löwen.  (Foto: dpa/picture alliance)Lubor Dibelka traf dreimal für die Tölzer Löwen. (Foto: dpa/picture alliance)
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Hier alle Partien im Überblick:

Dresdner Eislöwen – Löwen Frankfurt 2:10 (0:5, 1:2, 1:3)

Deutliche Angelegenheit in Dresden! Bereits im ersten Drittel kamen die Mannen aus der Elbflorenz ordentlich unter die Räder. Auf das schnelle Tor von Alexej Dmitriev nach nur 36 Sekunden folgten noch vier weitere Treffer. In der 9. Minute netzte Mike Fischer ein, ehe Alexej Dmitriev kurz vor dem ersten Powerbreak bereits zum zweiten Mal den Torhüter der Hausherren überwinden konnte und zur 3:0-Führung der Gäste traf. Nachdem in der 14. Minute auch noch Stephen MacAulay und nur 30 Sekunden später Carter Proft den Eislöwen-Goalie überwinden konnte, nahm Andreas Brockmann seinen Schlussmann Riku Helenius vom Eis und brachte seinen Backup Miserotti-Böttcher. Im Mittelabschnitt konnten die Gäste durch Jordan Knackstedt (24.) auch einmal für einen Torerfolg sorgen, doch zum Jubeln war bei einem Spielstand von 1:5 aus Sicht der Hausherren keinem zumute. Auch unter dem neuen Goalie lief es nicht recht viel besser. Martin Buchwieser (37.), Luis Schinko (38.) und Adam Mitchel (42.) bauten die Führung weiter aus. Ein erneuter Treffer von Jordan Knackstedt ließ den Rückstand wieder um ein Tor schrumpfen – es stand nur noch 2:8. In den Schlussminuten eines eindeutigen Spiels sorgten Kyle Sonnenburg (59.) in Überzahl und Mike Fischer in der 60. Minute für einen zweistellige Auswärtserfolg.

Kassel Huskies – EC Bad Nauheim 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)

Zum zehnten Mal in Folge jubelten die Huskies auf heimischen Eis. Das erste Drittel gestaltete sich sehr ausgeglichen mit einem leichten Chancenplus auf Seiten der Hausherren. Die Gastgeber waren auch diejenigen, die in der 10. Spielminute durch ein Tor von Derek Dinger kurz vor dem Powerbreak mit 1:0 in Führung gehen konnten. Doch knappe fünf Minuten vor dem ersten Pausentee glichen die Roten Teufel in Person von Cason Hohmann (16.) aus. Im Mittelabschnitt war es wieder Derek Dinger (35.), der den Tabellenführer jubeln ließ und zum 2:1 traf. Kurz vor Ablauf der 40 Minuten kassierte Thomas Schmidt eine empfindliche Strafe wegen Behinderung. Empfindlich deshalb, weil Philippe Cornet 32 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels die Überzahl zu nutzen wusste und das 3:1 für Kassel erzielte. Die Gäste aus Bad Nauheim schafften es nicht mehr entscheidende Chancen zu kreieren und den Anschlusstreffer zu forcieren. In der 52. Minute sorgte Clarke Breitkreuz mit seinem Treffer zum 4:1 für die endgültige Entscheidung. Die Schlittenhunde thronen somit weiter unantastbar auf dem Sonnenplatz der DEL2.

Ravensburg Towerstars – Eispiraten Crimmitschau 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) n.V.

Crimmitschau hat einen Lauf! Seit sieben Spielen sind die Eispiraten ohne Niederlage und siegten auch heute auswärts in Ravensburg. Nach einem torlosen Anfangsdrittel gingen zunächst die Towerstars durch einen Treffer von Mathieu Pompei in der 28. Minute in Führung. Doch im zweiten Powerplay schienen die richtigen Anweisungen getroffen worden zu sein und so drehten Mathieu Lemay (32.) in Überzahl und Niklas Heyer (35.) die Partie zu Gunsten der Gäste. Im letzten Drittel war es wieder Mathieu Pompei, der für die Ravensburger traf, und so ging es mit einem 2:2-Endstand nach 60 Minuten in die Overtime. Dort dauerte es 2:23 Minuten, bis die Entscheidung fiel – zugunsten der Gäste. Petr Pohl traf auf Zuspiel von Patrick Pohl und Michael Bitzer und bescherte den Eispiraten den achten Sieg in Folge.

EV Landshut – Lausitzer Füchse 3:4  (0:2, 1:1, 2:1)

Ein ruppiges Spiel mit vielen Strafen sahen die Anhänger dieser beiden Teams vor den TV-Bildschirmen. In der 14. Spielminute nutze Jakub Kania die dritte Strafe gegen die Landshuter aus und traf in Überzahl zur 1:0-Führung der Gäste. Nur 87 Sekunden später zappelte das Netz hinter EVL-Goalie Dimitri Pätzold erneut. Jonathon Martin beförderte das Spielgerät in das Tor der Landshuter zur 2:0-Auswärtsführung. Diese Zwei-Tore-Führung hielt bis zur 30. Minute, als Zach O’Brien – der-Topscorer der DEL 2 – den Abstand verkürzen konnte. 26 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts stellte Andrew Clark den alten Abstand wieder her. Nach dem Pausenpfiff starteten die Hausherren eine Aufholjagd: In der 46. Minute traf Lukas Mühlbauer zum Anschlusstreffer, ehe Marcus Power knappe 13 Minuten vor Schluss ausgleichen konnte. Andrew Clark zerstörte allerdings in der 57. Minute die Hoffnungen der Hausherren und traf in Überzahl zum 3:4-Endstand.

Heilbronner Falken – ESV Kaufbeuren 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)

Die Joker konnten nach langer Verletzungspause wieder auf ihren Top-Torjäger Sami Blomqvist zurückgreifen. Dieser legte gleich los wie die Feuerwehr und sorgte mit zwei Toren (2., 4.) früh für die Führung der Gäste. Die Falken kämpfen sich in der Folge zurück in die Partie und verkürzen im Powerplay durch Kevin Maginot (17.). Auch im zweiten Drittel blieben die Joker aber die aktivere Mannschaft. Tobias Wörle (35.) konnte den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Die Falken drückten im letzten Drittel auf den Anschluss, die bayerischen Schwaben verteidigten jedoch konsequent und gewannen dadurch das Spiel mit 3:1 aus ihrer Sicht.

Bietigheim Steelers – EHC Freiburg 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.

Die Steelers starten mit viel Power in das Spiel und gingen durch Brett Breitkreuz (1.) früh in Führung. Die Gäste hatten daraufhin mehr vom Spiel, was sich in der 19. Spielminute bezahlt machte: Patrick Kurz traf auf Vorlage von Simon Danner. Freiburg auch in der Folge am Drücker, jedoch waren die Ellentaler besser im Spiel. Der zweiten Abschnitt endete torlos, beide Mannschaften hatten Chancen auf die Führung, die beiden Torhüter hielten ihren Gehäuse jedoch sauber. Auch im Schlussdrittel konnten beide Teams die weiße Weste beibehalten und so ging es in die Verlängerung. Dort erzielten die Gäste in Person von Jordan George (62.) das entscheidende Tor und traten mit zwei Punkten im Gepäck die Rückreise in den Schwarzwald an.

Bayreuth Tigers – Tölzer Löwen 0:5 (0:1, 0:3, 0:1)

Die Gäste wollten den Anschluss an die Spitzenränge nicht verlieren und so musste ein Sieg gegen die Wagnerstädter her. Eine der besten Offensiven der Liga zeigte seine Klasse und ging durch Mario Lamoureux (7.) in Führung, was auch zugleich der Pausenstand war. Die Tölzer waren in der Lage, die Führung wieder auszubauen und erhöhten durch Lubor Dibelka (23.), Kenney Morrison (24.) und Lubor Dibelka (31.) auf einen komfortablen Spielstand von 4:0 aus Gästesicht. Die Oberbayern ließen es in der Folge etwas ruhiger angehen, was es den Gästen ermöglichte besser ins Spiel zu kommen. Es fehlte jedoch die Konsequenz und so machte Lubor Dibelka (55.) noch seinen Hattrick komplett.

von Maximilian Steiger und Tobias Linke


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