Tölzer Löwen schieben sich auf Rang dreiDEL 2 am Dienstag - Auswärtsteams erfolgreich

Max French steuerte zwei Tore zum Tölzer Erfolg in Frankfurt bei. (Foto: Tölzer Löwen)Max French steuerte zwei Tore zum Tölzer Erfolg in Frankfurt bei. (Foto: Tölzer Löwen)
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Hier alle Partien im Überblick:

Löwen Frankfurt – Tölzer Löwen 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

Die hessischen empfingen die bayerischen Löwen im Nachholspiel des neunten Spieltags. In diesem Duell sorgte Mario Lamoreux nach 9:22 Minuten für die erste Führung der Gäste. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe Stephen MacAulay den 1:1-Ausgleich für die Frankfurter Löwen erzielen konnte. Das zweite Drittel war sehr ausgeglichen. Den Unterschied machten im Mittelabschnitt zwei Powerplaysituationen der Tölzer Löwen: Sowohl Kenney Morrison (38.) als auch Max French (39.) konnten Patrick Klein überwinden und sorgten somit für eine vermeintlich komfortable Zwei-Tore-Führung vor Beginn der letzten 20 Minuten. Die Aufgabe schien eine Nummer zu groß zu sein und so waren die Hausherren nicht mehr in der Lage den Anschlusstreffer zu erzielen. Stattdessen sorgte kurz vor Ende der Partie Max French (60.) für die endgültige Entscheidung.

Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 3:4 (1:1, 2:2, 0:1)

Bereits nach 80 Sekunden erwischten die Gäste aus Crimmitschau durch ein Tor von Petr Pohl den besseren Start in das sächsische Duell. Nur 17 Sekunden später fand die Heimmannschaft die richtige Antwort und glich die Partie durch ein Tor von Ludwig Nirschl (2.) wieder aus. Erst im zweiten Drittel änderte sich die Toranzeige auf dem Videowürfel wieder, als Daniel Weiß in der 26. Minute die Eispiraten wieder in Führung brachte. Doch auch dieses Mal wussten die Lausitzer Füchse den Rückstand zu kontern: Es war Luis Rentsch (31.), der auch die zweite Führung der Gäste zu Nichte machte. Kurz nach dem zweiten Powerbreak gingen nun erstmals die Hausherren in Führung, als Kale Kerbashian (34.) Michael Bitzer überwinden konnte und zum 3:2 einnetzte. Noch vor der zweiten Pause sorgte Mathieu Lemay (39.) für den Gleichstand. Den entscheidenden und letzten Treffer in dieser Partie erzielte Scott Timmins (52.) und ließ damit die Eispiraten in der Lausitz jubeln.

Heilbronner Falken – ESV Kaufbeuren 3:6 (1:2, 2:3, 0:1)

Bryce Gervais nutze die erste Gelegenheit in Überzahl und brachte die Falken in der fünften Minute in Führung. Die beiden Strafzeiten der Hausherren boten den Gästen aus Kaufbeuren eine Top-Gelegenheit, um in zweifacher Überzahl wieder in das Spiel zu finden. John Lammers war dann derjenige, der letztendlich den Keeper der Heilbronner Falken überwinden konnte und dem ESVK den 1:1-Ausgleich bescherte. Noch vor Ablauf der ersten 20 Minuten konnten die Joker sogar noch durch Philipp Krauß in Führung zu gehen. Im zweiten Drittel wurde der Abstand noch größer, als Sören Sturm in der 31. Minute die Führung auf 3:1 aus Sicht der Allgäuer ausbaute. Doch wie schnell sich der Spielstand im Eishockey ändern kann, zeigte sich nach 33 gespielten Minuten. Nachdem die mit zwei Tore in Führung liegenden Gäste zwei Strafzeiten binnen 60 Sekunden kassierten, dauerte es nur weitere 94 Sekunden, bis der Zwei-Tore-Vorsprung weg war: Zunächst erzielte Aron Reisz (34.) in zweifacher Überzahl den Anschlusstreffer, bevor Justin Kirsch (35.) in einfacher Überzahl den Ausgleich erzielen konnte. Gegen Ende des Mittelabschnitts erhielten nun auch die Gäste die Chance in zweifacher Überzahl einen Treffer zu erzielen. Tyler Spurgeon (37.) erledigte diese Aufgabe und brachte die Truppe aus Kaufbeuren erneut in Führung. Vor der letzten Drittelpause konnten die Gäste ihre Führung sogar nochmals ausbauen und stellten durch ein Tor von Philipp Krauß (39.) auf 5:3 zu ihren Gunsten. 2:06 Minuten nach Wiederbeginn sorgte Max Lukes auf Zuspiel von Philipp Kraus mit seinem Treffer für die Entscheidung und den Endstand.


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