Tölzer Löwen: Mit Bestbesetzung ins Derby

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
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Die Vorzeichen für die Begegnungen zwischen den Tölzer Löwen und den

Landshut Cannibals haben sich auch diese Saison nicht geändert. Mit der

Spielweise der Niederbayern tun sich die Löwen ein ums andere Mal

schwer. Das erste Derby in dieser Spielzeit endete 4:2 zugunsten der

Landshuter, wenngleich die Gäste aus Tölz schon mit 2:1 geführt hatten.

Beide Tore für die Löwen erzielte an diesem Abend John Kachur.

Die Chancen, um diese Negativserie endlich zu enden, stehen am heutigen

Freitagabend (19:30 Uhr) zumindest personaltechnisch gar nicht so

schlecht. Das erste Mal diese Saison wird Axel Kammerer auf einen

kompletten Kader zurückgreifen können. Duane Harmer wird nach seinem

Handbruch wieder ins Geschehen mit eingreifen. Dadurch sollten sich

sowohl die Defensive als auch die Offensive verstärken, Harmer war vor

seinem Ausfall punktbester Verteidiger der Löwen.

Landshut spielt bisher eine gute Saison. Die Truppe von Daniel Naud

markiert derzeit den fünften Tabellenplatz und kann eine der stabilsten

Defensiven der Liga vorweisen. Dies liegt zu einem nicht unbedeutenden

Teil an Goalie Martin Cinibulk, der gerade gegen die Löwen jedesmal

über sich hinauszuwachsen scheint - so bereits letzte Saison, als er

noch im Kasten der Kaufbeurer Joker stand.

Vor ihm sorgen die beiden Chris' - Bahen und Belanger - dazu Kamil

Toupal und Petr Bares für Ordnung. Treffsicherster Stürmer ist Conny

Strömberg, gefolgt von Thomas Daffner. Die meisten Vorlagen liefert

Brandon Dietrich.

Aber bei Landshut sind es gerade auch die jungen Spieler, die im

entscheidenden Moment zuschlagen können. Nicht umsonst werden auch bei

den Cannibals die Nachwuchstalente an die erste Mannschaft herangeführt

und das Konzept bewährt sich schon seit Jahren.

Einer der Jungspunde brachte sein Team beim Hinspiel in Front.

Alexander Feistl gelang kurz nach dem Anpfiff die Führung. Ob Feistl

allerdings heute mitwirken kann ist noch nicht klar, nach seiner

Verletzung ist er weiterhin angeschlagen.

Am Sonntag (17 Uhr) geht es dann gegen den abgeschlagenen

Tabellenletzten aus der Lausitz. Die Füchse um Trainer Frederick Caroll

haben mit nur 9 Punkten auf der Habenseite bereits ebensoviele Zähler

Abstand zum nächsten Platz. Beim ersten Aufeinandertreffen konnten die

Löwen nach zähem Beginn letztlich klar mit 5:2 gewinnen - dank einem

überragenden Schlussspurt.

Nach zwei erfolgreichen Wochenenden befinden sich die Löwen klar im

Aufwind. Gerade gegen die "unbesiegbaren" Landshuter würden dem

Tabellenelften Punkte gut tun und zugleich den Aufwärtstrend weiter

bestätigen. (mb)