Tölzer Löwen in Sachsen ohne Fortune und Punkte

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
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Zweifelsohne haben die Tölzer Löwen vor heimischem Publikum endlich einmal wieder eine tolle Leistung geboten. 5:5 hieß es am Ende gegen den DEL-Absteiger aus Freiburg, die Zuschauer waren zufrieden. Eigentlich hätte auch der Zusatzpunkt im Isarwinkel bleiben müssen, es fehlte jedoch etwas Glück. Selbiges trat auch die Reise nach Westsachsen nicht mit an. Sicher wäre es vermessen gewesen, drei Punkte beim gewöhnlich recht heimstarken ETC aus Crimmitschau einzuplanen. Doch die jüngste Niederlagenserie der Eispiraten ließ die Hoffnung auf einen Dreier durchaus berechtigt erscheinen. Zumal die Buam in der Fremde meist recht formidable Darbietungen abgeliefert haben und das Gros ihrer Punkte auf auswärtigem Terrain gesammelt haben. Doch es sollte anders kommen. In einer eher mäßigen Partie musste man sich der Truppe von Jiri Ehrenberger 1:3 beugen. Nicht weil die Löwen schlechter waren, sondern einfach ihre Möglichkeiten nicht zu nutzen vermochten. 
 

Crimmitschau ist bekanntermaßen kein bevorzugtes Reiseziel der Tölzer. Im Sahnpark gab es zuletzt nichts zu holen. Auch diesmal war der Anfang alles andere als vielversprechend. Bereits nach anderthalb Minuten überwand der ehemalige Garmischer Christoph Klotz Patrick Couture. Rod Stevens versäumte es im Gegenzug den Gleichstand herzustellen. Durch einen satten Schlagschuss von Garrett Bembridge erhöhten die Westsachsen in Minute elf auf 2:0. Beide Teams hatten noch ihre Möglichkeiten, Tölz eine aussichtsreiche durch Floppo Zeller. Letztendlich ging es jedoch mit dem komfortablen Vorsprung der Eispiraten in die Pause.  
 
Während bei den Löwen nach wie vor Kapitän Mayer und Sepp Keller fehlten, musste Jiri Ehrenberger mit Thomas Mieszkowski, Andreas Kleinheinz und Mark Smith gleich auf drei Leistungsträger verzichten. Nichtsdestotrotz waren die Hausherren die etwas agilere Mannschaft, wenngleich die Buam im Mitteldrittel etwas besser zu ihrem Spiel fanden. Nach genau der Hälfte der zu absolvierenden Spielzeit stellte Anton Prommersberger nach gewonnenem Anspiel per Direktschuss den Anschluss her. Es gelang den Mannen von Neu-Trainer Obresa jedoch nicht, die von 2500 Zuschauern unterstützte Heimmannschaft entscheidend in Bedrängnis zu bringen. Christopher St. Croix war mit zwei Bluelinern dem Ausgleich noch am Nächsten. Ansonsten stand die Sachsen-Defensive mit dem Ex-Tölzer Peter Kathan äußerst sicher. Mirko Reinke gelang nach toller Vorarbeit von Radek Vit Mitte des Schlussabschnitts das entscheidende 3:1, dem die Gäste in der verbleibenden Zeit - auch unnötiger Strafen wegen - nichts mehr entgegenzusetzen hatten. (orab)  
 
Tore: 
1:0 (01:25) Klotz (Heine,Vit), 2:0 (10:15) Bembridge (Vandermeer, Dietrich), 2:1 (30:06) Prommersberger (Hoad, Stevens), 3:1 (46:48) Reinke (Vit, Heine) 
 

Strafen: Crimmitschau 10 - Bad Tölz 18 
Schiedsrichter: Kleiner (Fischer, Kärgel) 
Zuschauer: 2525

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