Tölzer Löwen gewinnen Spitzenspiel - Heilbronner Falken mit zweitem Sieg in SerieDEL 2 am Freitag

Tyler Gron hatte mit zwei Treffern großen Anteil am Bayreuther Erfolg gegen Ravensburg. (Foto: Karo Vögel/Bayreuth Tigers)Tyler Gron hatte mit zwei Treffern großen Anteil am Bayreuther Erfolg gegen Ravensburg. (Foto: Karo Vögel/Bayreuth Tigers)
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Hier alle Partien im Überblick:

Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken 4:5 (2:2, 2:2, 0:0, 0:0, 0:1) n.P.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, in dem jedes Team einmal in Führung ging, stand es durch die Tore von Schwartz (4.) und Dietz (11.) seitens der Hausherren und der Treffer durch Neal (8.) und Wruck (10.) für die Gäste aus Heilbronn 2:2. Im zweiten Spielabschnitt gingen die Hausherren durch Tore von Schwartz (25.) und Reichel (34.) erstmals mit zwei Toren in Führung. Diesen Vorsprung konnten die angereisten Falken – auch begünstigt durch zwei Strafzeiten der Füchse – durch zwei Überzahltore von Yannik Valenti (39.) und Stefan Della Rovere (40) wieder revidieren. Im Schlussabschnitt schaffte es keiner der Spieler den gegnerischen Torhüter zu überwinden. Gleiches Bild auch in der Overtime: Torschüsse auf beiden Seiten, jedoch ohne Erfolg. Somit musste das Penaltyschießen entscheiden. In diesem sorgten zwei erfolgreiche Versuche von Bryce Gervais für den Auswärtssieg der Falken, für die Gastgeber war lediglich einmal Rylan Schwartz erfolgreich.

Tölzer Löwen – EHC Freiburg 4:2 (1:0, 3:1, 0:1)

Das Spiel startete ausgeglichen, bis die angereisten Wölfe aus dem Breisgau eine Strafe wegen Behinderung kassierten. Das darauffolgende Powerplay nutzen die Gastgeber, um durch Andreas Schwarz (15.) in Führung zu gehen. Diesen Vorsprung konnten die Tölzer Löwen im zweiten Drittel sogar noch ausbauen (25.), ehe kurze Zeit später die Gäste zurückschlugen (27.). Doch die Tölzer dominierten den Mittelabschnitt und hatten auch deutlich mehr Chancen als Freiburg. Die Löwen belohnten sich und erhöhten durch Reid Gardiner (37.) und Lubor Dibelka (39.) noch vor der letzten Drittelpause auf 4:1. Im letzten Drittel kam das Aufbäumen der Gäste zu spät. So konnte auch ein später Treffer von Christian Billich (60.) die Auswärtsniederlage nicht mehr verhindern.

Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers 3:2  (1:0, 0:1, 2:1)

Das erste Drittel gestaltete sich sehr ebenbürtig. Steven Rupprich sorgte in der 12. Spielminute mit dem einzigen Treffer des ersten Abschnitts dafür, dass das Anfangsdrittel an die Hausherren ging. Im zweiten Drittel war selbiges Bild zu erkennen: Chancen auf beiden Seiten, doch nur ein Treffer: Riley Sheen (39.) war dieses Mal der Einzige, der den gegnerischen Goalie überwinden. Im Schlussabschnitt erwischten die Eislöwen den besseren Start und gingen durch Filin in der 45. Minute wieder in Führung. Brett Breitkreuz (50.) glich bei genau noch 10:00 Minuten auf der Uhr erneut aus. Um das Spiel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden, versuchten beide Teams den entscheidenden Treffer zu erzielen. Den Lucky-Punch und den insgesamt dritten Führungstreffer am heutigen Abend erzielten erneut die Hausherren in Person von Jordan Knackstedt (53.) und sicherten sich somit wichtige drei Punkte.

Bayreuth Tigers – Ravensburg Towerstars 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)

Der Negativ-Trend der Towerstars setzt sich fort. Die Gäste gingen aber zunächst kurz vor Ende des ersten Drittels durch James Bettauer (20.) in Führung. Im Mittelabschnitt trafen dieses Mal nur die Tigers und glichen in der 31. Minute durch Dominik Meisinger aus. Im Schlussabschnitt sah es lange Zeit so aus, als würde der Sieger des heutigen Duells erst in der Overtime ermittelt werden können. Doch in der 59. Minute ließ Tyler Gron die Tiger-Fans jubeln. Die Ravensburg Towerstars taumelten ihrem sechsten Misserfolg in Serie entgegen und Tyler Gron sorgte 15 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung im Tigerkäfig zu Bayreuth.


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