Tobias Bräuner beendet seine KarriereDEL2-Rekordstürmer hört auf

2015 gelang Tobias Bräuner mit dem EHC Freiburg im Finale gegen den EV Duisburg der Wiederaufstieg in die 2. Liga. (Foto: dpa)2015 gelang Tobias Bräuner mit dem EHC Freiburg im Finale gegen den EV Duisburg der Wiederaufstieg in die 2. Liga. (Foto: dpa)
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Nach sage und schreibe 19 Jahren Profieishockey zieht Tobias Bräuner damit einen Schlussstrich unter seine aktive Laufbahn, die in der Nachwuchsabteilung des EHC Freiburg ihren Anfang genommen hatte. In der Saison 1997/98 sammelte er – noch unter seinem Geburtsnamen Samendinger – erste Erfahrung im Zweitligateam der Blau-Weiß-Roten.

Die zweithöchste Spielklasse der Republik sollte sich zu seinem sportlichen Zuhause entwickeln: Nur 2004/05 (DEL mit Wolfsburg) und 2014/15 (Oberliga mit Freiburg) lief der groß gewachsene Center nicht in „seiner“ zweiten Liga auf. In dieser agierte er durchweg mit einer großartigen sportlichen Konstanz und außerordentlicher Beständigkeit.

So ist es zu erklären, dass Tobias Bräuner am 1. März 2016 eine denkwürdige Bestmarke aufstellte: Beim Freiburger Auswärtsspiel in Crimmitschau absolvierte der gebürtige Breisgauer sein 849. Zweitligaspiel und avancierte so zum alleinigen DEL2-Rekordhalter. 48 weitere Partien kamen hinzu, so dass nun 897 Pflichtspieleinsätze in der zweithöchsten Etage des deutschen Eishockeysports in Bräuners Palmares stehen. Ein herausragender, einzigartiger Wert.

Freiburg, Wolfsburg, wieder Freiburg, Heilbronn und Ravensburg: Das waren Tobias Bräuners Karrierestationen, ehe er 2014 an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Damals spielte der EHC Freiburg – wenige Jahre nach der Insolvenz der Wölfe-GmbH – seine dritte Oberliga-Saison. Es lag auch an Bräuners Klasse und Beharrlichkeit, dass sie in einem Erfolg endete: Der EHC schaffte den Aufstieg in die DEL2.

Und nicht nur das: In der Folgesaison gelang den Wölfen der Klassenerhalt, zuletzt zogen sie sogar ins Viertelfinale ein. Immer dabei, als verlässlicher Faktor, mit geringer Fehlerquote und hochprofessionellem Engagement: Tobias Bräuner. Ob als Jungspund, ob in den besten Eissportjahren oder zuletzt als Routinier: Der südbadische Dauerbrenner funktionierte stets wie ein Schweizer Uhrwerk.


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