Tim Kehler im Interview: „Ganz abschalten vom Eishockey kann ich nicht!“Huskie-Chef-Trainer war zuvor in Salzburg tätig

Tim Kehler war davor für den EC Red Bull Salzburg tätig. (Foto: GEPA pictures/Oliver Lerch)Tim Kehler war davor für den EC Red Bull Salzburg tätig. (Foto: GEPA pictures/Oliver Lerch)
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Tim, in dieser Woche haben deine Spieler aufgrund der Länderspiel-Woche frei. Wie lange haben die Spieler Zeit für sich und weißt du, was sie in dieser Zeit machen werden?

Die Länderspielpause kommt uns, um genau zu sein, gerade sehr gelegen und ist eine verdiente Pause für unsere Spieler. Seit wir Ende Juli zusammengekommen sind, haben wir sehr hart gearbeitet: Im Trainingslager, in der Vorbereitung und dem ersten Drittel dieser Saison. Fünf Tage Pause haben die Spieler zum Regenerieren und Erholen, aber auch um zum Beispiel etwas von Deutschland oder Europa zu sehen.

Was wirst du in der freien Woche machen? Kannst oder willst du vom Eishockey komplett abschalten? Oder geht das gar nicht?

Ich werde mit Sandy ein paar Tage nach Hamburg fahren. Wir haben unsere “Europa-Abenteuer” immer sehr genossen. Dieses Mal fahren wir also nach Hamburg und werden die Stadt erkunden. Allerdings ist es auch so, dass ich niemals so ganz vom Eishockey abschalten kann, selbst wenn ich abseits der Eisfläche bin. Dieses Mal werde ich mit der medizinischen Abteilung weiter im Austausch bleiben und hören, was die Genesung unserer verletzten Spieler angeht. Und natürlich werde ich mit Interesse den Deutschland Cup verfolgen.

Nach dem tollen Saisonstart ist nun die erste längere Pause. Kommt sie zu einem guten Zeitpunkt?

Ja, die Pause kommt zu einem guten Zeitpunkt für unser Team. Für die Spieler ist dies eine erholsame Zeit, sowohl mental, als auch körperlich. Durch die freien Tage können sich die angeschlagenen Spieler wieder regenerieren und sind dann bereit, uns in einer intensiven Phase der Saison mit einer ganzen Reihe an Spielen zu helfen.

Wann wird es für dich und die Mannschaft weiter gehen in der Eissporthalle?

Für uns geht es mit Training am 9. und 10. November weiter. Danach trainieren wir wie in normalen Wochen auch und sind dann gut vorbereitet für das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse am Freitag den 15. November.

Was sind die kommenden Aufgaben, die du und die Mannschaft zu bewältigen haben? Woran werdet ihr arbeiten?

Ich möchte in allen Mannschaftsteilen Verbesserungen sehen. Wir hatten einen großartigen Start, aber wenn wir nicht während der Saison ständig besser werden, ziehen andere Mannschaften an uns vorbei.

Was muss geschehen, damit die Huskies weiter oben in der Tabelle bleiben?

Es ist einfach so: Wenn du Tabellenführer bist, ist jedes Team Tag und Nacht bereit, gegen dich zu spielen und wird immer sein Bestes geben. Es ist eine große Herausforderung an der Spitze zu stehen, aber eine noch größere Herausforderung, auch dort zu bleiben. Die Liga entwickelt sich jedes Jahr weiter und die Unterschiede von der Spitze bis zum Keller sind sehr, sehr klein. Wirklich jedes Team, egal wo es in der Tabelle steht, gibt das Beste, um Spiel um Spiel zu gewinnen.

Woran wirst du dann im Besonderen arbeiten lassen?

Aktuell arbeiten wir an allen Facetten unseres Spiels, damit die Spieler weiterhin gut vorbereitet sind, für den immer noch langen Weg in dieser Saison. Wir hatten einen tollen Start, aber wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir permanent besser werden und viel Arbeit investieren – nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis.



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