Tabellenführer zu stark für die Joker

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Topfavorit gegen Aufsteiger - klarer konnten die Vorzeichen vor dem Spiel

eigentlich nicht lauten. Dass dies am 11. Spieltag die Top-Begegnung sein

sollte, konnte vorher keinesfalls erwartet werden. Zu diesem Spitzenspiel war

die SparkassenArena mit 4.101 Zuschauern rappelvoll gefüllt. Diese sollten eine

spannende Begegnung zu sehen bekommen, in der sich der Aufsteiger nach allen

Kräften wehrte, aber gegen die Klasse und Cleverness des Topfavoriten am Ende

doch mit 1:4 unterlegen war.
Zwar fehlte erneut Webbs kongenialer Partner

McFeeters, doch immerhin meldete sich Mike Wehrstedt spielbereit.
Begünstigt

durch eine frühe Hinausstellung von Jakub Körner nahmen die Landeshauptstädter

von Beginn an das Zepter in die Hand. Mike Kompons Schuß ans Außennetz war die

einzig nennenswerte Aktion dieser Überzahl. Die Joker zogen sich in der Folge

weit zurück und machten vor dem eigenen Tor die Räume eng, um mit Kontern zum

Erfolg zu kommen. Nach etwa fünf Minuten erarbeiteten sie sich ein paar kleine

Chancen. Doch beide Teams neutralisierten sich gegenseitig und beide

Abwehrreihen ließen kaum Torchancen zu.
In der 13. Minute staunten die

Zuschauer erneut über Torhüter Tragust, der eine Direktabnahme von Gyori

spektakulär vereitelte. Wenig später verhängte Schiedsrichter Ninkov eine

kleinliche Strafe gegen den Kaufbeurer Torhüter wegen Spielverzögerung. Zwar

wehrten sich die Joker nach Kräften in Unterzahl, doch als sie wieder komplett

waren, sollte dennoch der Gegentreffer folgen. Bei einem Schußversuch brach

David Wrigley zwar der Schläger. Doch den wie in Zeitlupe aufs Tor trudelnden

Puck bugsierte schließlich Gyori zur Führung für die Münchner über die Linie.

Kurz vor Drittelende hatte Toni Saal noch eine der wenigen Möglichkeiten zum

Ausgleich, als der Puck nach einem Billardpaß plötzlich auf seiner Kelle

landete.
Auch im Mittelabschnitt spielte der Tabellenführer souverän. Die

Joker konnten sich kaum hochkarätige Chancen erarbeiten. Nach einem

Scheibenverlust im gegnerischen Drittel erfolgte ein guter Paß auf Mike Kompon,

der allein auf Tragust zufuhr. Doch in diesem Duell blieb der italienische

Nationalgoalie Sieger. Unmittelbar danach wanderte Niklas Hede auf die

Strafbank. Doch auch in diesem Überzahlspiel waren die Joker mit guten Schüssen

kaum zu bezwingen - zu stark stand der Topfavorit in der Defensive. Das Münchner

Tor schien wie vernagelt. Und wenn man Vorne kein Glück hat, dann schlägt hinten

das Pech zu, als ein Kaufbeurer einen scharfen Paß des Ex-Jokers Brandon

Dietrich vors Tor unglücklich ins eigene Gehäuse zum 0:2 abfälschte.
Auch im

letzten Drittel änderte sich kaum etwas am Spielgeschehen. München setzte sich

zumeist im Kaufbeurer Drittel fest und liess kaum Chancen zu. Zwar verteidigten

die Joker hervorragend, hatten dadurch allerdings kaum Entfaltungsmöglichkeiten.


Als Go Tanaka, für einige Zuschauer unberechtigt, auf die Strafbank

wanderte, flogen Gegenstände aufs Eis. Der ESVK ist darüber sehr ungehalten, da

der Schiedsrichter zum wiederholten Male einen Zusatzbericht wegen geworfenen

Gegenständen verfasste.
Auch Torhüter Tragust konnte sich in einigen Szenen

auszeichnen. Zuerst stoppte er Martin Schymainski, wenig später war er gegen

Mario Jann zur Stelle. Doch Sekunden später war auch Tragust machtlos, als

Neville Rautert eine schöne Einzelleistung mit der Rückhand gekonnt zum 0:3 ins

Kreuzeck abschloß. Doch die Joker kämpften weiter, um zumindest den Ehrentreffer

zu erzielen. Eine super Kombination über Peter Sikora landete schließlich bei

Anton Saal, der vor dem leeren Tor die Scheibe leider nicht richtig traf.


Doch in der folgenden Überzahl sollte endlich der verdiente Ehrentreffer

fallen. Nachdem Jordan Webb noch an Sebastian Elwing im Kasten gescheitert war,

beförderte Go Tanaka den Abpraller zum umjubelten 1:3 in der Kasten.
Als

zwei Minuten vor Schluss vom EHC München Daniel Sevo zwei Minuten aufgebrummt

bekam, riskierte Ken Latta alles und nahm Torhüter Tragust vom Eis.
Doch

nach einem Schuß von Mike Wehrstedt auf den Körper eines Münchners sollte der

besagte nach hinten losgehen. Brandon Dietrich hatte keine Mühe, den Endstand

von 1:4 ins leere Tor zu besorgen.
In der anschließenden Pressekonferenz

zollte Münchens Pat Cortina den leidenschaftlichen Jokern ein Riesenkompliment

und war über die drei Punkte sehr glücklich. In Kaufbeuren werde es für jeden

Gegner sehr schwer, Punkte zu holen.
Ken Latta sprach vom bisher stärksten

Gegner der Saison. Er machte seiner Mannschaft keinen Vorwurf und war stolz auf

sie. Seine Mannen hätten sehr hart gearbeitet und super gekämpft, doch wäre an

diesem Abend viel Glück für eine Überraschung nötig gewesen.


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