Sweep! Ravensburg schiebt den EC Bad Nauheim beiseiteBärenstarke Towerstars dürfen vom Titel träumen

Jubelnden Ravensburg Towerstars. (Foto: Michael Sender)Jubelnden Ravensburg Towerstars. (Foto: Michael Sender)
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In Hessen ging es gleich gut los für die Spielstädter. Pavel Dronia (1. / 0:1) brauchte nur 46 Sekunden zur Führung. Die Gäste agierten kontrolliert, selbstbewusst, strukturiert und stets einen Schritt schneller als Bad Nauheim. Spielerisch hatten die Teufel nichts entgegenzusetzen. Sie kämpften sich dennoch erfolgreich in die Partie. Ein überraschender Doppelschlag binnen sechs (!) Sekunden brachte Ravensburg aus dem Konzept: Dennis Reimer und Radek Krestan drehten in der 13. Minute das Spiel auf 2:1 zugunsten der Wetterauer.

Die Partie wurde nach der Pause fahriger, umkämpfter, hitziger. Dennis Reimer (24. / 3:1) nutzte einen Abpraller im Powerplay und baute die Führung aus. 34 Sekunden später folgte der 2:3-Anschlusstreffer durch Mathieu Pompei (25. / 3:2). Auch der dritte Abschnitt begann besser für Bad Nauheim. Zach Hamill (42. / 4:2) ließ die meisten der 3223 Zsuchauer im Colonel-Knight-Stadion jubeln. Viele dachten wohl schon an Spiel fünf. Nicht aber die Ravensburger. Spielstärke und Selbstbewusstsein kehrten zurück. Bad Nauheim wurde eingeschnürt. Oft halfen nur Befreiungsschläge. Ein verdeckter Schuss vom auffälligen Andreas Driendl (49. / 4:3) landete im linken oberen Eck. Für Felix Bick im ECN-Kasten war nichts zu halten. Der Goalie bekam in der Folge noch mehr zu tun. 23,6 Sekunden vor dem Ende gelang Ravensburg schließlich der verdiente 4:4-Ausgleich durch Robbie Czarnik (60. / 4:4).

Rich Chernomaz hat es einmal mehr geschafft, seine Mannschaft richtig einzustellen, auch wenn dieses vierte Duell gegen die Kurstädter nicht ganz nach seinem Geschmack verlief. Die zwischenzeitige Unruhe und Zerfahrenheit schüttelten die Süddeutschen zum Ende wieder ab, blieben cool, ließen Puck und Gegner laufen und Robin Just (66. / 4:5) machte den Sieg schließlich nach einem Alleingang perfekt. Für Bad Nauheim ist die Saison nach sensationellem Hauptrunden-Hoch schneller vorbei als gedacht. Ravensburg hingegen darf vom Titel träumen.



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