Straubing Tigers zur Pause im Soll

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Die Straubing Tigers haben unmittelbar vor der Länderspielpause einen entscheidenden Sprung in der Tabelle der 2. Bundesliga gemacht. Der wiederum als Mitfavorit in die Saison gestartete Vize-Meister schaffte am letzten Wochenende trotz dem Ende der heimischen Erfolgsserie den Sprung auf Platz zwei und liegt damit im Soll.



Ausschlaggebend dafür war der Dreier (4:3; wir berichteten) am Sonntag beim EHC München, der erst in der letzten Spielminute durch den dritten Saisontreffer von Routinier Jason Dunham eingefahren werden konnte. Dabei hatten die Gäubodenstädter im zweiten Drittel einen Zwei-Tore-Vorsprung durch leichtfertige Strafzeiten verspielt.



Mit diesem Erfolg an der Isar konnten die Tigers ihr Wochenende versöhnlich gestalten, nachdem am Freitag die heimische Erfolgsserie im Eisstadion am Pulverturm zu Ende gegangen war. Der SC Bietigheim-Bissingen begegnete Straubing zum zweiten Mal in dieser Saison auf Augenhöhe und wiederum musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen, wie schon beim ersten Aufeinandertreffen allerdings zugunsten der Steelers, die damit als erste Mannschaft in dieser Punktspielrunde das Straubinger Eis als Sieger verlassen konnten.



Auch in dieser torarmen Begegnung, die rund 2.500 Zuschauer sahen und die vor allem Taktik und Spannung kennzeichneten, war Straubing auf einen Last-Minute-Treffer durch Josef Lehner zum 1:1-Ausgleich angewiesen, um die Verlängerung, in der man zwar das Geschehen bestimmte, aber nicht zum erfolgreichen Abschluss kam, zu erreichen.



Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen. Die Straubing Tigers stehen mit 33 Punkten nach 16 Spielen zur Länderspielpause nun da, wo sie viele Fans nach ihren Erwartungen gerne sehen. Gemeinsam mit den Eisbären Regensburg und dem SC Bietigheim-Bissingen (jeweils 32) bilden sie das Verfolgertrio des überraschend klaren Tabellenführers Dresden (37).



Durch die jüngsten Erfolgserlebnisse ist inzwischen an der Donau wieder Ruhe im Umfeld eingekehrt. Vor allem die Ausländer sind nach mäßigem Saisonstart zuletzt besser in Schuss gekommen. Niklas Hede ist bislang der herausragende Torjäger (neun Treffer), während Trevor Gallant mit 20 Scorerpunkten diese Statistik teamintern klar anführt. Torhüter Mike Bales, der in der bisherigen Saison schon drei Shut-Outs feiern konnte, kann unter den Stammtorhütern der Liga den besten Gegentorschnitt (2,06) aufweisen.

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