Straubing jubelt wieder

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Die Straubing Tigers haben in der 2. Bundesliga nach sechs Niederlagen in Folge ihre Durststrecke beendet. Mit einem 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) gewannen sie am Freitagabend vor einer stolzen Kulisse von 4.450 Zuschauern im heimischen Eisstadion am Pulverturm das Niederbayern-Derby gegen die Landshut Cannibals.



Die Erleichterung war allerorts zu spüren. „Oh wie ist das schön, sowas hat man lange nicht gesehen“, frohlockte der erleichterte Tigers-Anhang nach dem Ende der Begegnung. Der Freudengesang war bezeichnend. In der Tat mussten die Fans nämlich lange auf einen Heimsieg warten. Der letzte lag bereits drei Wochen zurück. Überhaupt, also auch auswärts, hatten die Gäubodenstädter seither keinen Dreier mehr eingefahren, was inzwischen die Geduld von Fans und Umfeld arg strapazierte und vor allem auch Trainer Peter Draisaitl vor dem Spiel gegen die Cannibals unter Druck setzte.



Der Erlösung am Dreikönigstag waren sechzig hart umkämpfte Minuten vorausgegangen. Die Tigers, die durch die Rückkehr von Steve Palmer und das durchaus vielversprechende Debüt des Neuzugangs Marcel Juhascz nach einer Personalmisere nun wieder in vorzeigbarer Mannstärke aufliefen, hatten vor allem im letzten Drittel alle Hände voll zu tun, um die durch Norman Batherson (5.) und Josef Lehner (40.; beide bei Zwei-Mann-Überzahl) bei einem Landshuter Gegentreffer von Brandon Dietrich (14.) herausgeschossene Führung über die Zeit zu bringen.



Reihenweise und fast ausschließlich wurden im Schlussabschnitt von Hauptschiedsrichter Huber Spieler der Hausherren auf die Strafbank geschickt. Trotz einer läuferisch guten Leistung verstanden es die Gäste aber nicht, aus diesen Überzahlgelegenheiten (insgesamt fast vier Minuten lang spielten sie in dieser Phase mit zwei Mann mehr auf dem Eis) zählbares Kapital zu schlagen. Die an diesem Abend eklatante Abschluss-Schwäche der Landshuter im Powerplay war schließlich auch dafür ausschlaggebend, dass es für die Straubing Tigers am Ende reichte und Norman Batherson mit einem Empty-Net-Goal, seinem zweiten Treffer des Spiels, noch in der letzten Sekunde die Zugabe zum 3:1-Schlußpunkt gelang.



Ob der Sieg gegen Landshut bei den Tigers zu einer Trendwende führt, muss das Auswärtsspiel am Sonntag zeigen. Gelingt in Bad Tölz ein weiterer Dreier, der ein Sechs-Punkte-Wochenende mit sich bringen würde, wäre das zunächst einmal ein Befreiungsschlag für die zuletzt von der Tabellenführung auf Platz fünf abgestürzten Straubinger.


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