Steven Deeg unterschreibt für zwei Jahre bei den Selber WölfenDeutsch-Kanadier geht den Weg mit in die DEL2

Steven Deeg bleibt in Selb. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Steven Deeg bleibt in Selb. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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„Die Vertragsverlängerungsgespräche begannen im Januar und dauerten einige Monate“, so Steven Deeg. Für Trainer Herbert Hohenberger und Vorstandsmitglied Thomas Manzei stand schon bald fest, dass der Stürmer auch in der kommenden Saison eine Rolle spielen soll. Deeg: „Wir konnten uns schnell auf eine Verlängerung um zwei Jahre einigen. Ich habe mich in Selb von Anfang an wohl gefühlt. Es war eine großartige Mannschaft in dieser Saison. Ich hatte viel Spaß. Logisch – es macht immer Spaß, zu gewinnen.“ Trainer Herbert Hohenberger begrüßt diese Entscheidung: „Steven ist universell einsetzbar und arbeitet sehr hart. Die Linie Lanny Gare, Nicholas Miglio und Steven Deeg war wahrscheinlich meine konstanteste Linie der letzten Saison. Die drei haben sich sehr gut ergänzt. Ich bin froh, dass Steven wieder mit an Bord sein wird.“

Nun ist Sommerpause angesagt und diese verbringt der 28-Jährige in seiner Heimat in Kanada: „Ich versuche, meinen Sommer so gut wie möglich zu genießen, weil ich jedes Jahr nur zwei bis drei Monate zu Hause bin. Golf ist eine große Leidenschaft und eine meiner Lieblingssportarten, deshalb spiele ich viel. Die restliche Zeit hänge ich mit meinen Freunden ab, gehe schwimmen und trainieren. In Kanada hat man den Sommer über unglaublich viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten.“

Aktuell leidet Steven Deeg noch unter einer Verletzung aus der vergangenen Saison. Doch das hält den disziplinierten Vollblutstürmer nicht davon ab, an seiner körperlichen Fitness zu arbeiten. Deeg: „In den Play-offs gegen Rosenheim habe ich mir den linken Daumen gebrochen. Bei Spiel Nummer 5 gegen Hannover habe ich mir unglückicherweise wieder einen Teil des gleichen Daumens gebrochen und seitdem Gelenkprobleme. Die Erholungszeit beträgt laut aktueller Einschätzung sechs bis acht Wochen plus Physiotherapie. Die gute Nachricht ist aber: Ich kann trainieren. Ich möchte in absoluter Bestform sein und für die DEL2 noch stärker und schneller werden.“ Zwei- bis dreimal pro Woche möchte Deeg auf dem Eis trainieren und zusätzlich im eigenen Heim- Fitnessstudio arbeiten. Gerade in der aktuellen Zeit, in der die Studios coronabedingt noch geschlossen sind, ein echter Glücksfall.

Deeg, der sein Spiel als „typisch kanadisch“ bezeichnet, ist ein echter Powerstürmer, der körperbetont spielen und punkten kann. Für die kommende Saison hat er sich klare Ziele gesetzt: „Ich möchte in jeder Hinsicht bereit für die DEL2 sein. Dazu will ich meine Geschwindigkeit und Stärke auf ein noch höheres Level heben.“

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