Stettmer und Feuerpfeil gehen – Neher neu in BayreuthWeitere Personalentscheidungen bei den Tigers

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Während sich Stettmer ein neues Betätigungsfeld suchen will, favorisiert Feuerpfeil vorerst sein Studium und pausiert vom Sport. Die beiden Nachwuchsspieler hinterlassen natürlich eine Lücke bei den Gelb-Schwarzen, die Teammanager Dietmar Habnitt zumindest im Abwehrbereich aber wieder schließen konnte.

Neu an den roten Main kommt mit Marvin Neher ein Defensivtalent von den Jungadlern Mannheim aus der DNL. Der bald 19 Jahre alt werdende Linksschütze stammt aus Ravensburg und kam über die Zwischenstation Füssen in die bekannte Nachwuchsschmiede der Quadratestadt. Mit den für sein Alter erstaunlichen Gardemaßen von 1,86 Meter und 84 kg sicherte er sich dort bald einen Platz im Team und vertrat als noch 15-Jähriger sogar Deutschland bei der World Hockey Challenge U 17 in der Saison 2013/14. In der vergangenen Saison absolvierte er für die Jungadler 26 Partien mit vier Treffern und zwölf Vorlagen und gewann zum dritten Mal in Folge mit seinem Team die Meisterschaft. „Marvin ist ein Talent, das bei uns nun den ersten Schritt in den Herrenbereich machen will“, erklärt Habnitt. „Er hat eine sehr gute Grundausbildung und alle Anlagen, muss sich aber natürlich noch weiter entwickeln und reifen“, schiebt er noch nach, um die Erwartungen realistisch einzuschätzen.

Daneben organisierte er auch noch ein weiteres Testspiel des EHC Bayreuth im Tigerkäfig. Am Samstag, 13. August, 18 Uhr treffen die neu formierten Tigers mit dem HC Klatovy auf ein Team aus der dritten tschechischen Liga, welches das Farmteam vom Extraligaclub Pilsen ist. Für diesen „kleinen Aufgalopp“ bieten die Wagnerstädter günstige Eintrittspreise von fünf Euro (Stehplatz) bis zehn Euro Sitzplatz an, und nach der Partie gibt es noch 100 Liter Freibier im Eingangsbereich – gesponsert von Dietmar Habnitt.

Zuvor sorgt man nach den ersten anstrengenden Eiseinheiten am 8. August für etwas Auflockerung mit einem Gaudifußballspiel um 18.30 Uhr in Goldkronach gegen das dortige Team. Mit ein paar Verstärkungen und fliegenden Wechseln des ganzen Teams kommt so etwas Abwechslung in die Vorbereitung, bis es zu den ersten Testspielen auf dem gefrorenen Nass kommt.