Stefan Reiter kehrt zurück ins Team der Tölzer LöwenStürmer ist seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining dabei

Kevin Gaudet - Foto: Roland Krivec - www.stock4press.deKevin Gaudet - Foto: Roland Krivec - www.stock4press.de
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Timo Gams kehrte bereits vergangene Woche auf das DEL2-Eis zurück. Bei Stefan Reiter wird es am Freitag soweit sein. Der schnelle Stürmer ist seit Dienstag wieder voll im Mannschaftstraining dabei. "Er ist jemand, der immer fit ist. Eishockey-fit ist aber eine andere Sache. Er hatte eine gute Woche Training, aber wenn du sechs Wochen verpasst, kann ich keine Wunder erwarten. Ich hoffe, dass er uns helfen kann", so Coach Gaudet, der den 23-jährigen an die Seite von Tyler McNeely und Shawn Weller stellt. Letzterer hat seine Sperre abgesessen und wird an die vier Punkte aus fünf bisherigen Saisonspielen anknüpfen wollen. Ebenfalls wieder im Training befindet sich seit gestern Niklas Heinzinger. Der U-Nationalspieler hat sich von seiner Oberkörperverletzung weitestgehend erholt. Ein Einsatz am Wochenende ist aber definitiv nicht möglich. "Er braucht Zeit. Das war eine schlechte Verletzung", so Gaudet. Auch Philipp Schlager fällt weiterhin aus. Doch auch ohne die beiden werden die Löwen eine schlagkräftige Mannschaft auf das Eis der EgeTrans Arena bringen. Im Tor setzt Gaudet erneut auf Silo Martinovic. Er ist einer von fünf Ex-Steelers, die auf Bietigheimer Eis zurückkehren. Auch Weller, McNeely, Schwarz und Mechel haben bereits für das Team aus dem Ellental gespielt. Die Motivation ist bei diesen Spielern besonders hoch, wie Gaudet zugibt. "Ich würde lügen, wenn ich morgen nicht mehr gewinnen möchte, als in den anderen Spielen. Am Ende sind es nur drei Punkte, aber ich und alle anderen Ex-Steelers haben Ehre und wir wollen alles tun, um morgen einen Sieg zu holen". Nach dem ersten Null-Punkte-Wochenende der Saison zog Gaudet die Zügel im Training diese Woche etwas an. Zwei Niederlagen in Folge sollen in dieser Form nicht mehr vorkommen. "Wir müssen bessere Defensive spielen und unsere Chancen besser ausnutzen. Das darf eigentlich nicht passieren, wenn man etwas Besonderes machen will", so Gaudet. Eine besondere Leistung wird es morgen brauchen, um ab 20 Uhr bei den Steelers bestehen zu können. Bietigheim rangiert auf Rang drei und hat im Sommer klug eingekauft. Mit Marcus Sommerfeld, Willie Corrin, Shawn Weller und Tyler McNeely verließen vier der Top-Sechs-Scorer das Team. Auch im Tor steht das Duo Martinovic/Sharipov nicht mehr zur Verfügung. Ersetzt wurden die Spieler mit Tim Schüle, Lukas Laub, Chris Owens oder auch Brett Breitkreuz. Das Tor hütet nun US-Amerikaner Stephon Williams, der bislang jedes Spiel startete. Ganz oben in der Scorerliste steht allerdings ein alter Bekannter: Matt MacKnight brachte es in neun Spielen bereits auf zwölf Punkte.