Steelers verlieren Spiel 1 in Landshut mit 2:3

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Es war in Spiel eins der erwartet engen Serie zwischen den Landshut Cannibals und den Bietigheim Steelers, das die Kannibalen letztlich mit 3:2 gewinnen konnten. In einer schnellen Partie starteten aber zunächst die Steelers wie die Feuerwehr und legten durch einen Doppelschlag von Rene Schoofs (4.) und Donny Grover (6.) zur Überraschung der Gastgeber vor. Die größte Chance das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden hatte Martin Schweiger in der zehnten Spielminute, als er den Puck durch die Schoner von Martin Cinibulk schob, dieser den Puck aber gerade noch am Tor vorbei lenken konnte. Das die Partie zwischen den beiden Teams neben Schnelligkeit auch körperlichen Intensität versprach zeigte sich deutlich in der siebten Spielminute, als Steelers Verteidiger Marcel Neumann vor dem eigenen Tor zunächst von hinten und anschließend mit einem Cross-Check gegen den Kopf bearbeitet wurde. Strafen verteilte Schiedsrichter Franz-Josef Trainer, der auch die zweite Partie der Serie leiten wird, in dieser Situation allerdings für beide Spieler.

Die Cannibals waren vor allem im Powerplay mehr als gefährlich. „Wir wissen, dass wir uns keine unnötigen Strafen erlauben dürfen“ sagte Christian Brittig schon vor der Partie und er sollte Recht behalten, denn die Gastgeber glichen mit zwei Geipel-Überzahltreffern (11./31.) - jeweils von der blauen Linie - aus. Es entbrannte ein spannungsgeladener Schlussabschnitt, in dem zunächst die Schwaben den Ton angaben. Jacques (45.) hatte dabei die größte Chance, als er per Rückhandpass von Justin Kelly herrlich in Szene gesetzt wurde, allerdings an Landshuts Schlussmann scheiterte. Besser machten es die Kannibalen in der 48. Spielminute, als die Steelers den Puck an der rechten Seite nicht herausbekamen. Brandon Dietrich bediente den in der Mitte freistehenden Thomas Daffner, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und einnetzte.

In der Schlussphase warfen die Steelers nochmals alles nach Vorne und eröffneten so den Gastgebern diverse Konterchancen. Hundhammer (56.) hatte die Entscheidung auf dem Schläger, traf aber nur den Pfosten. Auf der anderen Seite scheiterten Jacques, Kelly und Seyller mit guten Ausgleichschancen an Martin Cinibulk. Unschöne Szenen sahen die insgesamt 2.903 Zuschaer nach dem Schlusspfiff, als der Landshuter Verteidiger Chris St.Croix Bietigheims Stürmer Alexander Serikow von hinten attackierte. Resultat war eine Massenkeilerei, in der Schiedsrichter Trainer allerdings nur kleine Disziplinarstrafen gegen Serikow und Dietrich verhängte.

Hitzige Stimmung herrschte dann auch auf der anschließenden Pressekonferenz, als die Szenen nach dem Spiel nochmals diskutiert wurden. Den unterschiedlichen Meinungen über die Geschehnisse auf dem Eis konterte Steelers Coach Christian Brittig: „Es ist doch klar, dass das hier jeder anders sieht. Ihr seid Landshuter und seht das aus eurer Sicht und ich bin ein Bietigheimer. Weitere Kommentare werde ich vor der Videoanalyse nicht machen.“ Weiteres Öl ins Feuer goss anschließende Landshut Trainer Andreas Brockmann. „Wir haben keine Angst vor Bietigheim.“ - Play-Offs Spiel Nummer zwei am morgigen Samstag (Anpfiff 18.30 Uhr) ist also angerichtet.

(steelers.de)

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