Steelers: Verletzungspech vor dem Spiel gegen Bremerhaven

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Am Freitag begrüßen die Bietigheim Steelers in der Eisarena Ellental, den Aufsteiger und Oberligameister der vergangenen Saison, den REV Bremerhaven. Nur sieben Spieler des Meisterteams stehen noch heute im Aufgebot der Fischtown Pinguins, die sich im letzten Jahr im Finale gegen die Moskitos Essen durchsetzen konnten und den sofortigen Wiederaufstieg schafften.



Auch im Norden der Republik setzt man verstärkt auf junge Talente und ging eine Kooperation mit dem DEL Klub Hannover Scorpions ein. So tummeln sich im Bremerhavener Kader nicht weniger als 15 Spieler, die mit einer Förderlizenz ausgestattet sind und in beiden Mannschaften und Ligen zum Einsatz kommen sollen und dort Erfahrung sammeln können.

Neu auf der Torhüterposition ist Greg Gardner, der die beiden abgewanderten Hätinen und Pethke ersetzen soll. Der Kanadier war in den letzten Jahren in den Minorleagues zu Hause und zählte dort zu den besten seines Fachs und blieb stets unter drei Gegentreffer pro Partie.

Die Verteidigung zählt bei den Schützlingen von Trainer Peter Draisaitl zum stärksten Mannschaftsteil. Rich Bronilla, Andreas Moborg waren in der letzten Saison die torgefährlichsten Defender der gesamten Oberliga Nord. Dazu gesellt sich mit Jim Baxter ein Blueliner, der mit 1,95 Meter und 110 kg über Gardemaße verfügt. Weitere Stützen der Defensive sind Bastian Steingroß, Michail Koshevnikov sowie Ex-Steeler Dirk Wrobel. Gebeutelt von Verletzungen sind die Pinguins allerdings in diesem Mannschaftsteil. Während Blank (Kreuzband) und Pyka (Schulter) definitiv ausfallen werden, steht hinter dem Einsatz von Baxter wegen einer Knieverletzung noch ein Fragezeichen.

Im Sturm des nördlichsten Klubs der 2. Bundesliga wird die Hauptlast auf fünf Schultern verteilt. Jean-Francois Caudron, Dylan Gyori, Dan DelMonte sowie die beiden Ex-Nationalspieler Craig Streu und Heimkehrer Reemt Pyka sollen das Offensivspiel der Bremerhavener lenken und die jungen Stürmer im Kader führen. Weitere bekannte Spieler sind Peter Boon (Freiburg), Axel Hackert (Heilbronn) sowie unser letztjähriger Stürmer Markus Schmidt.

Bislang hatten die Steelers die Bremerhavener in der eigenen Halle neun Mal als Gast. Die Bilanz geht dabei mit 5:4 Siegen knapp an die Hausherren, während die Torbilanz aus diesen Spielen mit 32:34 zu Gunsten der Gäste ausfällt. An den letzten Vergleich haben die Bietigheimer keine guten Erinnerung. So holten sich die Cracks von der Küste am 2. Weihnachtsfeiertag des Jahres 2002 mit 6:2 die Punkte aus dem Ellental.

In der 2. Bundesliga haben sich die Pinguins mittlerweile akklimatisiert. Kassierte man zunächst am ersten Wochenende zwei Niederlagen, punktete man in den darauf folgenden vier Partien. Zu Hause schlug man Mitaufsteiger Weißwasser mit 4:1, in Crimmitschau siegte man ebenfalls mit 4:1 und beim Favoriten Duisburg setzte man sich mit 2:1 durch und holte damit den dritten „Dreier“ in Serie. Am vergangenen Sonntag unterlag man dann zu Hause dem DEL-Absteiger Freiburg erst im Penaltyschiessen mit 1:2 und belegt in der Tabelle derzeit den 6. Platz.

Auffallend ist das Kollektiv der Bremerhavener. Schon elf Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, so ist es auch nicht verwunderlich, dass noch kein Spieler in einem Match doppelt traf und die acht erzielten Auswärtstreffer von acht verschiedenen Spielern erzielt wurden.


Mit Robert Gratza und Markus Wieland werden zwei wichtige Stützen den Steelers in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Zunächst erwischte es Außenstürmer Robert Gratza im Pokalspiel gegen die Adler Mannheim, als er nach einem Check von Jason Podollan unglücklich in die Bande stürzte und auf der Bahre vom Eis gebracht werden mußte.



Zunächst sah es nur nach einer Nackenprellung aus, doch nach eingehenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass zwei Brustwirbel des Stürmers angebrochen sind und er für mindestens sechs Wochen nicht aufs Eis zurückkehren kann. "Gerade ein so kampfstarker Spieler fehlt uns sehr für die kommenden Spiele und es wird schwierig werden, Robert zu ersetzen. Er fällt zwar nicht durch viele Scorerpunkte auf, doch was er für die Mannschaft leistet sieht man erst wenn er nicht zur Verfügung steht", so Trainer Danny Naud.



Nicht ganz so lange wird wohl der Ausfall von Topverteidiger Markus Wieland dauern. Der dienstälteste Verteidiger der Steelers verletzte sich in der Heimpartie gegen die Lausitzer Füchse am Handgelenk und kann frühestens in 14 Tagen wieder zum Schläger greifen. In den nächsten zehn Tagen wird die Nummer 4 der Steelers eine Schiene um das verletzte Handgelenk tragen müssen und anschließend soll eine weitere Untersuchung Aufschluss geben ob er gleich wieder voll ins Training bzw. Spielgeschehen eingreifen kann, oder ob eine noch längere Pause von Nöten ist. (steelers.de)


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