Steelers unterliegen vor ausverkauftem Haus

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Keine geglückte Revanche für die Niederlage im Hinspiel gab es am Freitagabend für die Bietigheim Steelers. Im Derby gegen die Heilbronner Falken setzte es eine 3:6 Niederlage, die erst im Schlußabschnitt besiegelt wurde. Vor 3.250 Zuschauern glichen die Hausherren drei Mal aus, waren im zweiten Drittel auch die bessere Mannschaft, konnten diese Überlegenheit allerdings nicht nutzen, um die Punkte im Ellental zu behalten. „Wir haben heute im Aufbau die Scheibe zu lange gehalten. Der Zug zum Tor war zwar da, aber wir konnten nach dem 3:3 nicht erhöhen“ analysierte Christian Brittig die Partie.


Tobias Samendinger (14.) ließ die knapp 1.000 Heilbronner Fans erstmals jubeln, ehe Dan Heilman (15.) postwendend zum Ausgleich einschob. Danny aus den Birken sah dabei nicht besonders glücklich aus, als Heilman den Querpass von Dominik Hammer verwertete. Treffer Nummer zwei für die Gäste schlug dann in der 17. Spielminute im Tor von Sinisa Martinovic ein. In Überzahl - Martinovic selbst zog die Strafe wegen Stockcheck - versenkte Schietzold den Puck im Winkel und sorgte für die 2:1-Falkenführung nach 20 Minuten. „Wir hatten ein enges erstes Drittel, nachdem wir glücklich waren, die Führung in die Pause zu nehmen. Im zweiten Drittel war Bietigheim klar das bessere Team und hatte die Führung auf den Schläger“ erklärte Heilbronns Trainer Ricco Rossi auf der anschließenden Pressekonferenz.


Gemeint hatte der Coach das konsequente Angriffsspiel der Brittig-Truppe, das die Falken zunächst in arge Bedrängnis brachte. Belohnt wurde dies durch den erneuten Ausgleich durch Brent Walton (28.), der nach einem Abpraller von Danny aus den Birken diesen umkurvte und einschob. Serikow und Kelly hatten assistiert. Die erneute Falkenführung kam dann etwas überraschend. Caudron hämmerte den Puck am Steelerstor vorbei an die Bande, von wo er direkt auf den freistehenden Luigi Calce sprang - 2:3! Die Steelers gaben sich aber weiter nicht auf und kämpften um jeden Meter. Allen voran die Reihe um Dominik Hammer, Dan Heilman und Barry Noe wusste zu überzeugen und war auch beim 3:3 Ausgleich im Mittelpunkte. Dan Heilman kämpfte sich durch die Falkenabwehr und bediente Dominik Hammer, der mit seinem vierten Saisontreffer ausglich (34.).


Im letzten Drittel sorgte Heilbronns Aaron Power (53.) mit seinem überraschenden Schuss nach dem Bullygewinn für die Vorentscheidung. „Das war ein Schlag ins Gesicht“ kommentierte Brittig das Tor vor seiner Spielerbank, das die Gäste auf die Siegerstraße brachten. Samendinger (56.) in doppelter Überzahl und Caudron (60.) ins leere Tor sorgte für den insgesamt zu hohen Auswärtserfolg der Heilbronner Falken.


Zeit für Wiedergutmachung gibt es bereits am Sonntag, wenn die Steelers im badischen Freiburg aufs Eis gehen. „Da zeigt sich, wie das Team mit dieser Herausforderung umgehen wird.“ so Christian Brittig. Der nächste Schlager folgt dann am kommenden Freitag um 20.00 Uhr - Zu Gast dann, die Schwenninger Wild Wings. (steelers.de)


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