Steelers unterliegen im Spitzenspiel gegen Bremerhaven Bietigheim Steelers

Steelers unterliegen im Spitzenspiel gegen Bremerhaven Steelers unterliegen im Spitzenspiel gegen Bremerhaven
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Die Bietigheimer vom Bully weg mit viel Gas im Tank, konnten die Pinguins direkt unter Druck setzen. Beim Wechsel leisteten sich die Nordlichter einen dicken Schnitzer. Zu viele Spieler auf dem Eis und das Schiedsrichtergespann entschied auf Überzahl für die Heimmannschaft. In diesem konnten sich die Steelers zwar immer wieder in gute Position bringen. Zwingendes gelang nur wenig. Einzig der Schuss von Greg Squires hätte die Führung bedeuten können.  Und auch im zweiten Powerplay gelang den den Steelers zu wenig, zu geschickt verteidigten die Gäste. Diese suchten nun ihr Heil in der Offensive. Björn Bombis und Jaroslav Hafenrichter mit guten Chancen, scheiterten aber an Joey Vollmer. Auf der Gegenseite war es Kapitän Marcus Sommerfeld der den Puck nicht an Jonas Langmann vorbei im Tor unterbringen konnte. Und wieder einmal ein Black-Out in der Bietigheimer Verteidigung sorgte für die Bremerhavener Führung. Marco Müller vertändelte im eigenen Drittel die Scheibe. Jan Kopecky bedankte sich, legte auf für Andrew McPherson der den Puck zum 1:0 über die Linie drücken konnte (16.). Henry Martens wuchtiger Distanzschuss traf leider nur den Pfosten, wäre kurz vor der Pause aber die passende Gegenantwort gewesen.

Auch im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Steelers überaus nervös, gaben den Gästen unnötig viel Raum. Diese konnten zunächst fast ungestört kombinieren, richteten aber kaum Schaden an. Erst dank einer weiteren Strafe gegen die Fischtown Pinguins kamen die Steelers wieder in die Partie. Die Gäste verlegten sich auf die typisch physische Spielweise. Marcus Sommerfeld wurde zu Boden gerissen und festgehalten. Die Unparteiischen gaben lieber das Tor durch Björn Bombis, als das Vergehen gegen Kapitän Marcus Sommerfeld zu ahnden. Die Steelers nun mit zwei Treffern im Rückstand mussten einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Ryan Martinelli wurde im Torraum durch Neuzugang Chris Murray in Torhüter Joey Vollmer gedrückt woraufhin dieser benommen vom Eis gebracht werden musste.Chris Murray damit auf der Strafbank. Fortan mit Frédéric Cloutier im Tor überstanden Kevin Gaudets Schützlinge die Unterzahl schadlos und konnten kurz nach Ablauf der Strafe den 1:2 Anschlusstreffer bejubeln. Ein wunderbares Passspiel über Chris St.Jacques und Robin Just nutzte Alexej Dmitriev zu einem ebenso schönem Treffer durch die Beine von Jonas Langmann (31.). Doch irgendwie schien in der Verteidigung der Wurm drin zu sein. Nach einem Abspielfehler stellte Jan Kopecky den alten zwei Tore-Abstand wieder her. Die Steelers steckten jedoch nicht auf und gaben weiterhin Gas. Die Gäste zogen Strafe um Strafe, doch die Scheibe wollte trotz doppelter Überzahl nicht ins Netz. Einfach wie effektiv stellte sich Bremerhaven mit Mann und Maus beinahe auf die Torlinie und machten damit so ziemlich jede Bietigheimer Chance zunichte. Nach 40 Spielminuten ging es mit einem 1:3 Rückstand in die Kabinen.

Die Hausherren wollten sich so leicht nicht geschlagen geben , waren aber nun gezwungen zu agieren. Die Gäste ließen das Bietigheimer Angriffsspiel kaum zur Entfaltung kommen. Jonas Langmann hatte leichtes Spiel mit den Schüssen von Greg Squires, Alexej Dmitriev, Henry Martens und Marcus Sommerfeld. Man bemühte sich nach Kräften, doch die Verteidigung der Gäste hielt dicht. Selbst in Überzahl setzte das sonst so produktive Powerplay kaum Akzente.  Wie aus dem Nichts dann doch noch der Anschlusstreffer (56.). Nach Vorarbeit von Robin Just und Greg Sqiures war es Marcus Sommerfeld der zum 2:3 traf. (56.). Greg Sqiures kurz darauf mit der wohl größten Chance zum Ausgleich, doch der quirlige Kanadier scheiterte wenn auch nur knapp am Bremerhavener Schlussmann. Kevin Gaudet setzte nun alles auf eine Karte und nahm gut eineinhalb Minuten vor dem Ende Frédéric Cloutier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Durch eine völlig unnötige Strafe gegen Marcus Sommerfeld brachte man sich um die letzte Möglichkeit auf den Ausgleich und gab damit das Spiel endgültig verloren.

"In den letzten Spielen hatten wir einfach Pech. Mit unseren individuellen Fehlern haben wir es Bremerhaven natürlich einfach gemacht. Zwar haben wir zum Schluss hin stark gekämpft, aber nach diesen Fehlern hat es einfach nicht gereicht. Joey Vollmer hat wohl eine Gehirnerschütterung. Hier müssen wir nun erst einmal abwarten.", war Kevin Gaudets Statement zur Partie.

Die Steelers gehen damit als dritter in die Zwischenrunde und treffen neben dem REV Bremerhaven auch auf die Ravensburg Towerstars, die Dresdner Eislöwen, den EC Bad Nauheim sowie die Eispiraten Crimmitschau.

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