Steelers unterliegen erst nach Penaltyschießen

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Am Freitagabend mussten sich die Bietigheim Steelers unglücklich mit 1:2 nach Penaltyschießen den gastgebenden Wild Wings geschlagen geben.

Vor über 3200 Zuschauern konnten sich die Steelers zu Beginn des ersten Drittels nicht ganz so dominierend präsentieren wie in den letzten Spielen. Die Wild Wings kamen gut in die Partie machten gleich viel Druck auf die Defensive der Steelers. Doch den Mannen um Coach Christian Brittig gelang es sich zu befreien und gingen nun ihrerseits wieder mehr in Richtung des jungen Wild Wings Goalies. Die Offensivbemühungen wurden auch sofort mit einem Treffer belohnt. Andrej Kaufmann mit einem Pass von rechts auf den in der Mitte freistehenden Greg Schmidt, welcher den Puck am Heimtorhüter vorbei ins Netz schob. Danach gaben die Steelers Cracks weiter richtig Gas und hatten in einem Powerplay kurz darauf die Chance durch Andress auf 2:0 zu erhöhen, doch Goalie Fous war zur Stelle. Kurz darauf mussten die Steelers eine Unterzahlsituation überstehen in der die Schwenninger sehr viel Druck ausübten, welche man gerade durch den glänzend aufgelegten Steelers Keeper Martin Morcinietz unbeschadet überstehen konnte. Es blieb beim Pausenstand von 1:0 aus Sicht der Steelersfans.

Die Gäste aus dem Ellental kamen besser aus der Kabine und konnten vom Bully weg weiterhin den Gegner unter Kontrolle halten. Die erste Möglichkeit hatte Dominik Hammer der in der 26. Spielminute frei aus dem Slot zum Schuss kam, doch Schwenningens Keeper Fous war auf dem Posten und entschärfte diesen gefährlichen Hammer. Kurz darauf brannte es mehrfach lichterloh vor dem Kasten von Martin Fous. Kelly scheiterte noch in der 31. Minute. In der 37. Spielminute scheiterten dann gleich Robitaille, Andress und Heilman am eigentlich leeren Tor der Gastgeber, doch der Puck wollte leider nicht ins Gehäuse. Schwenningen im gegen Ende des Mitteldrittels klar die Tonangebende Mannschaft doch Steelerskeeper Morcinietz immer wieder auf dem Posten. Somit blieb es nach wie vor beim Stand von 1:0 zur Drittelpause.

Im letzten Drittel setzten die Steelers alles auf Angriff doch der Puck wollte und wollte einfach nicht über die Torlinie, Wild Wings Goalie Fous zeigte eine Parade nach der anderen. Christian Brittig nahm fünf Minuten vor Ende der Partie eine Auszeit um seine Cracks auf die Schlussminuten einstellen zu können. Schwenningen startete ein wahres Offensivfeuerwerk und kam begünstigt durch einige Strafen zu mehreren Powerplaymöglichkeiten von denen die Schwarzwälder eine zum Ausgleich nutzen konnten. Einen Schuss von der blauen Linie fälschte Dean Beuker unhaltbar für Martin Morczinietz ins Gehäuse ab.

Schon nach 15 Sekunden in der Overtime hatte Brent Walton die Entscheidung auf der Kelle und traf leider nur den Pfosten. Im Gegenzug kamen die Wildwings noch zu einem Lattentreffer. Damit endete die Verlängerung torlos und das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen.

Im Shootout waren die Schützlinge von Coach Christian Brittig nur in Person von Dominik Hammer erfolgreich. Auf Seiten der Wild Wings trafen Brady Leisenrung und Dean Beuker zum eigentlich unverdienten 1:2. Christian Brittig analysierte nach dem Spiel „Vor der Strafe gegen unser Team hat der Unparteiische eine klare Abseitssituation übersehen. Die Strafe gegen Doug Andress hätte somit nie gegeben werden dürfen“.

Damit sind die Steelers die Tabellenführung erst einmal los. Am Sonntag haben die Steelers spielfrei bevor es am 18.01. zum Spiel gegen den SC Riessersee geht. (steelers.de)