Steelers unterliegen an der Küste mit 2:5Bietigheim Steelers

Steelers unterliegen an der Küste mit 2:5Steelers unterliegen an der Küste mit 2:5
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Die Steelers gerieten erst einmal unter Druck der Hausherren.  Diese legten los wie die Feuerwehr und mussten prompt den Bietigheimer Führungstreffer hinnehmen. Einen schönen Spielzug über Chris Murray und Phillipp Quinlan vollendete Matt McKnight zur Bietigheimer Führung (6.). Die Pinguins zogen nun das Tempo wieder an und wirbelten in der Bietigheimer Verteidigung. Diese konnte sich zunächst sehr gut zur Wehr setzen, war dann aber machtlos gegen den sehenswerten Schlenzer von Brock Hooton, der auf Zuspiel von Viktor Beck und Steve Slaton zum Ausgleich traf (13.). Die Partie damit nun wieder offen und die Gastgeber mit mehr Spielanteilen. Ein Fehler von Bastian Steingross hätte beinahe den Rückstand an der Küste zur Folge gehabt. Dieser ließ Björn Bombis fast ungehindert zum Schuss kommen doch Frédéric Cloutier blieb eiskalt und parierte den nicht ungefährlichen Schuss. Im Gegenzug konnte sich Marco Schütz schön gegen die Bremerhavener Verteidigung durchsetzen, scheiterte aber im Abschluss an Jonas Langmann. 
In einem durchaus sehenswerten ersten Drittel begegneten sich beide Teams durchaus auf Augenhöhe, mehr zählbares wollte aber keiner der beiden Mannschaften mehr gelingen und so ging es mit dem Stand von 1:1 in die Kabinen. 

Und kurz nach Wiederanpfiff klingelte es schon wieder am Gehäuse der Pinguins. Keeper Langmann schaute doch etwas verdutzt als Greg Squires wie aus dem Nichts zum Schuss kam, aber nur den Aussenpfosten erwischte. Die Gäste zeigten sich vor allem bei Kontern immer wieder gefährlich. Bietigheim zu diesem Zeitpunkt das bessere Team , leistete sich aber einen folgenschweren Fehler. Nach einem Bremerhavener Entlastungsangriff bekam man die Scheibe nicht weg. Ex-Steeler Viktor Beck und Ralf Rinke leisteten die entscheidende Vorarbeit zum Treffer von Sam Verelst zum 2:1 (30.). Die Nordlichter blieben nun am Drücker und ließen die Steelers offensiv nur selten zur Entfaltung kommen. Kurz vor der Pause kamen die Bietigheimer nach Angriff über René Schoofs noch fast zum Ausgleich. Der Schuss von Marcus Sommerfeld prallte aber von Jonas Langmanns Stockhand ab und so blieb es nach 40 Minuten bei einem knappen 1:2 Rückstand für die Steelers. 

Auch im Schlussdrittel blieb es spannend. Beide Teams begegneten sich absolut auf Augenhöhe. Die Steelers nun wieder besser in der Partie und kamen in den Genuss des ersten Überzahlspieles an diesem Abend. Dieses sah zu Beginn sogar sehr gut aus doch ein weiterer Fehler in der Bietigheimer Hintermannschaft sorgte für ein unnötiges Unterzahltor der Gastgeber durch Brock Hooton. Markus Gleich im Gegenzug mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Jonas Langmann aber stand goldrichtig und konnte abwehren. Die Steelers nun unter Zugzwang, gaben nun erst recht Gas, fanden aber so gegen eine dicht gestaffelte Verteidigung der Seestädter kaum ein Durchkommen. Ein weiterer Konter brachte dann die wohl endgültige Entscheidung. Sam Verelst und Ralf Rinke bedienten Viktor Beck der seinem ehemaligen Verein den vierten Treffer einschenkte (53.). Das 2:4 durch Marcus Sommerfeld knapp zwei Minuten später, nur ein Tropfen auf den heißen Stein (55.). Gut eine Minute vor Spielende setzte Kevin Gaudet alles auf eine Karte, nahm Goalie Frédéric Cloutier vom Eis und musste 24 Sekunden vor Spielende durch Brendan Cooks Empty-Net Goal den 2:5 Endstand hinnehmen.