Steelers: Trotz erster Heimniederlage weiter Tabellenführer

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Für die Bietigheim Steelers brach im Spiel gegen die Ravensburg Tower Stars am Sonntagabend die erfolgreiche Heimserie von zuletzt acht Spielen, die die Brittig-Truppe seit der Vorbereitung gewinnen konnte. Erst in der Verlängerung gaben sich die Gastgeber geschlagen und kassierten 90 Sekunden vor dem Penaltyschießen den zweiten Gegentreffer durch Markus Busch (64.).

Zuvor waren es die Schwaben, die im ersten Drittel zwar Feldüberlegen aber torlos in die Drittelpause gingen. Im zweiten Abschnitt aber verdient mit 1:0 in Führung gingen. Dan Heilman hatte sich den Puck hinter dem Tower Stars Tor erkämpft und den freistehenden Alexander Serikow gesehen, der keine Mühe hatte einzunetzen (26.). Die Steelersführung beflügelte aber zunächst die Gäste, die ihrerseits zwischen der 29. und 32. Minute mehrere gute Möglichkeiten zum Ausgleich hatten. Endstation war aber immer Sinisa Martinovic, der auch heute wieder eine hervorragende Leistung bot. Vorne nutzten die Steelers ihre Chancen nicht so konsequent wie noch vor einigen Wochen, wie auch Christian Brittig nach dem Spiel analysierte: „Unsere Gegner spielen defensiver gegen uns als noch zu Beginn der Saison. Der Fokus liegt auf unserer ersten Reihe, die man versucht aus dem Spiel zu nehmen. Dennoch haben wir uns auch heute unsere Chancen erarbeitet, waren aber zu nachlässig vor dem Tor. Daran müssen wir nun in der Pause hart arbeiten.“

Großen Anteil an der knappen Steelersführung hatte Christian Rohde im Tor der Tower Stars. Der ehemalige Steelers-Goalie erwischte einen Sahnetag und hielt sein Team bis zum Ende im Spiel. Letztlich war es Martin Hoffmann (58.), der einen Schlenzer von Eric Nadeau unhaltbar für Sinisa Martinovic abfälschte und das Spiel in die Verlängerung zwang. 1.649 Zuschauer sahen dann Chancen auf beiden Seiten, mit dem besseren Ende für die Gäste.

Die Steelers verabschieden sich trotz dieser Niederlage als Tabellenführer in die Deutschland-Cup Pause. Die Bietigheimer stellen nach 15 Saisonspielen die bester Verteidigung der Liga (27 Gegentore), den erfolgreichsten Stürm (57 Tore) und den besten Torhüter mit mehr als zehn Spielen (Sinisa Martinovic - 14 Spiele - Gegentorschnitt: 1,69). Einzig bei der Zuschauerstatistik sind die Schwaben nicht Top. 1.519 Zuschauer im Schnitt bedeuten die rote Laterne der Liga - Da kommt das Topspiel der zweiten Bundesliga am 16. November genau recht. Dann gastiert zum Spitzenspiel der Liga um 18.30 der Tabellenzweite aus Bad Tölz im Bietigheimer Ellental.

Die Verantwortlichen der Steelers haben nach der Vertragskündigung von Patrick Koslow blitzschnell reagiert. Von den Hannover Scorpions aus der DEL lotsten die Schwaben den talentierten Torhüter Martin Morczinietz ins Bietigheimer Ellental.

Der 24-jährige Schlussmann begann das Eishockeyspielen im bayrischen Bad Tölz, spielte als Profi in der Oberliga für Geretsried, die Fishtown Pinguins in der zweiten Liga sowie die beiden DEL Clubs aus Augsburg und Hannover. „Martin ist ein junger talentierte Torhüter, der für sein Alter auf viel DEL Erfahrung zurückgreifen kann.“ kommentierte Christian Brittig die Verpflichtung seines neuen Torhüters im Rahmen des Heimspiels gegen die Ravensburg Tower Stars.

Zur Mannschaft stößt Martin Morczinietz bereits morgen. „Ich möchte die Deutschland Cup Pause nutzen, um mich mit den Verhältnissen bei den Steelers und dem System, das wir spielen werden, vertraut zu machen.“ so Morczinietz. (steelers.de)


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