Steelers: Sinisa Martinovic kehrt zurück ins Ellental

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Einen Neuzugang zwischen den Pfosten präsentieren die Bietigheim Steelers mit Sinisa Martinovic. Der in Tusla (Kroatien) geborene Schlussmann wird sich in der kommenden Spielzeit mit Patrick Koslow das Goalie-Duo der Bietigheimer bilden. Schon in der Saison 2003/04 trug er das Bietigheimer Trikot und schaffte es mit den Steelers bis ins Halbfinale, als man erst im fünften Spiel gegen den späteren Aufsteiger Wolfsburg die Segel streichen musste. Dennoch war die Spielzeit nicht befriedigend für den ehrgeizigen Goalie, der sich etwas mehr als 16 Einsätze erhofft hatte. Der Kroatische Ex-Nationalspieler wechselte nach dieser Saison zu den Eispiraten nach Crimmitschau, für die er schon in der Saison 2001/02 gespielt hatte.

Nach einem guten Jahr bei den Westsachsen wurde der Traum von der DEL für den großgewachsenen Goalie endlich wahr. Die Kassel Huskies waren fortan sein Team. Doch auch hier kam der Linksfänger über gelegentliche Einsätze (177 Spielminuten) nicht hinaus. Es folgte der Wechsel zum DEL-Aufsteiger Straubing Tigers, wo der reaktionsschnelle Torhüter gemeinsam mit Aufstiegsgoalie Mike Bales das Torhütergespann der Tigers bildeten. Auch hier waren es nur wenige Einsätze die der Torhüter, der aus dem Nachwuchs des EV Füssen hervorging, bekam und sich am Ende der Saison Spielpraxis bei den Landshut Cannibals holte. Das Kapitel DEL schlug Martinovic mit seinem dritten Wechsel nach Crimmitschau vorerst zu. Bei den Eispiraten avancierte der neue Steelersgoalie schnell zum Publikumsliebling und zur uneingeschränkten Nummer eins im Team von Gunnar Leidborg. Mit vier Shout-Outs und ausgezeichneten Leistungen hatte „Silo“ maßgeblichen Anteil am Erreichen des achten Tabellenplatzes und der Teilnahme an den Play-offs für die Westsachsen. Und auch hier lieferte der 27-jährige eine hervorragende Leistung ab und verhalf seinem Team gegen den Ligaprimus Kassel Huskies die Serie lange offen zu halten. Erst in der sechsten Partie schafften es die Nordhessen sich gegen den Außenseiter durchzusetzen.

„Wir sind überzeugt, dass wir uns im Vergleich zum Vorjahr auf der Torhüterposition noch einmal verbessert haben und mit Sicherheit eines der besten deutschen Goalie-Duos in der Liga haben“, so Sportdirektor Mike Komma und Trainer Christian Brittig übereinstimmend. (www.steelers.de)